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Feldpost

Date  20. Januar 2023 
Mechtild Borrmann trägt in ihrem Roman „Feldpost“ aus vielen Teilen die tragische Geschichte einer Familie… 
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Kommende Veranstaltungen 

Freitag, 10. Februar , 19:30 bis  21:30

Wolfgang Schiffer & Jón Thor Gíslason
Eat & Read – Kulinarik und Literatur 2023: Island

Mit einem neuen genussreichen Veranstaltungsformat läuten wir das Lesungsjahr ein: „Eat & Read“ bietet Literatur und Kulinarik aus anderen Ländern für alle Sinne. Und wir starten mit einer ebenso rauen wie feinfühligen Region: Island.

Lyrik

Dazu haben wir ein Duo eingeladen, das in den vergangenen Jahren wie kaum wer sonst die Poesie der Insel aus Feuer und Eis für deutsche Leser:innen erschlossen hat: Wolfgang Schiffer und Jón Thor Gíslason. Der eine schreibt, der andere malt. Zusammen bilden sie ein Übersetzer-Duo, das mittlerweile rund zehn meist zweisprachig edierte Bücher und zahlreiche Beiträge in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht hat. Ein Highlight dabei: Die von Wolfgang Schiffer mit seiner großartigen Radiostimme selbst gelesene 5‑CD-Box „Das Alphabet des Feuers“ (ELIF-Verlag).

Im Literaturhaus lesen sie Gedichte von Vorbereitern der literarischen Moderne wie Jón úr Vör und Stefán Hörður Grímsson über nachfolgende Autor:innen wie Steinunn Sigurðardóttir, Linda Vilhjámsdóttir, Sigurður Pálsson oder Ragnar Helgi Ólafsson bis hin zu Fríða Ísberg, Dagur Hjartarson oder Ásta Fanney Sigurðardóttir und damit beispielhaft den jüngeren Dichter:innen der aktuellen poetischen Landschaft Islands.

Kulinarik

Dazu werden nach Wahl Lammkoteletts/Krautsalat oder vegetarische Rüben-Kohl-Suppe und Brot sowie der in Island obligatorische Schnaps Brennivín – auch Svarti dauði / Schwarzer Tod genannt – serviert.

Achtung: nur 20 Plätze! Schnell anmelden!

Jón Thor Gíslason, geboren 1957 in Hafnarfjörður, lebt seit Anfang der 1990er Jahre als Bildender Künstler in Deutschland; bis 1988 professioneller Popmusiker in Island, danach Aufbaustudium (Meisterklasse) an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart; zeitweise Korrespondent für die isländische Tageszeitung Morgunblaðið. Veröffentlichungen: Erzählungen in Kulturbeilagen des Morgunblaðið sowie in Zusammenarbeit mit Wolfgang Schiffer Übersetzungen isländischer Lyrik vor allem für den ELIF Verlag und Kuration der Reihe „Wortlaut Island“ mit aktueller isländischer Lyrik in der Online-Literaturzeitschrift Signaturen-Magazin.

Wolfgang Schiffer, geboren 1946 in Nettetal-Lobberich, lebt in Köln und Prag; Schriftsteller, Übersetzer und Herausgeber. Zahlreiche Veröffentlichungen: Hörspiel, Theater, Prosa und Lyrik sowie Herausgaben/Mit-Übersetzungen u. a. von Anthologien klassischer und zeitgenössischer isländischer Literatur; seit 2017 mehrere Übersetzungen aktueller isländischer Literatur mit Jón Thor Gíslason im ELIF Verlag, z. B. von Ragnar Helgi Ólafsson, Linda Vilhjálmsdóttir, Fríða Ísberg, Dagur Hjartarson und Sigurður Pálsson. Mehrere Preise und Auszeichnungen, u. a. 1991 Ritterkreuz des Isländischen Falkenordens und 1994 Isländischer Kulturpreis für seine Verdienste um die Vermittlung isländischer Literatur und Kultur.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

20 Euro inklusive Essen und Brennivín

Anmeldung

verbindlich bis 5. Februar mit Angabe der Essensauswahl an literaturhaus@krefeld.de

Foto/Fotos: © privat

Gutenbergstraße 21
Krefeld, 47803
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Dienstag, 14. Februar , 16:00 bis  17:00

Lesung und Ausstellung für Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene

„Man muss dem Glück einen Stuhl vor die Tür stellen, heißt ein Sprichwort. Damit es immer einen Platz findet und da sitzen bleibt und auf dich wartet, bis du wieder nach draußen kommst. Leicht gesagt, aber Habiba hatte keinen Stuhl. Habiba hatte keine Tür mehr, nur einen Ausgang mit Reißverschluss, seitdem sie mit ihren Eltern auf der Flucht vor dem Krieg in Syrien war.“

In ihrem neuen Buch „Hauptsache wir bleiben zusammen“ erzählt die Trägerin des Niederrheinischen Literaturpreises 2018 Liesel Willems einfühlsam und mit feiner Beobachtungsgabe von einer syrischen Flüchtlingsfamilie. Die Krefelder Künstlerin Anne Kurth hat dazu Zeichnungen gemacht, die im Rahmen einer Ausstellung vom 14.  Februar bis 24. März im Niederrheinischen Literaturhaus präsentiert werden.

Liesel Willems, geboren 1950 in Krefeld. Sie machte eine Ausbildung zur Erzieherin und arbeitete im Kindergarten und in einer Gehörlosenschule, bevor sie in Köln und Aachen Sozialpädagogik studierte. Als „reisende Sozialpädagogin“ arbeitete sie in Krefeld, Köln, Aachen und Rom. Seit 1988 veröffentlicht sie Gedichte und Geschichten für Erwachsene. 1989 erhielt sie den 1. Preis Prosa beim Nettetaler Literaturwettbewerb, 1997 den 1. Preis Prosa beim 10. NRW- Autorentreffen. 2014 wurde sie Preisträgerin des Lyrik-Wettbewerb postpoetry.NRW. 2018 erhielt sie für ihr bisheriges Gesamtwerk den Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld.

Anne Kurth, geb. 1947 in Grimma (Sachsen), lebt seit 1957 in Krefeld. Seit 1982 ist sie Mitglied der „Gemeinschaft Krefelder Künstler“.

Die Ausstellung kann nach Terminabsprache unter der Telefonnummer 154 16 14 während der Bürozeiten besichtigt werden.

Veranstaltet von

Literatur in Krefeld e. V., gefördert von „Gesellschaft für Literatur in NRW“, in Kooperation mit dem Niederrheinischen Literaturhaus

Eintritt

Kinder frei / Erwachsene 7 Euro / Vereins-Mitglieder 5 Euro

Anmeldung

per Mail an literaturhaus@krefeld.de

Illustration: © Anne Kurth

Gutenbergstraße 21
Krefeld, 47803
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Satzgefüge 

Schreibwerkstatt für alle von 15 bis 25 Jahren

Unsere Schreibwerkstatt wird ein Jahr alt! Zum Jubiläum begeben wir uns zurück zu den Anfängen und beschäftigen uns mit Sprache. Was gefällt uns an der Wortwahl anderer? Wie können wir ihre Effekte beschreiben? Und was können wir daraus für unsere eigenen Texte lernen?

Samstag, 18. Februar , 11:00 14:00

Eintritt

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind jederzeit möglich. Weitere Informationen gibt es hier.

Titelfoto: © Simon Erath

Gutenbergstraße 21
Krefeld, 47803
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Montag, 6. März , 19:30 bis  21:00

Emine Sevgi Özdamar · Dinçer Güçyeter
Doppellesung und Gespräch

Sie wurde 2022 mit dem wohl wichtigsten deutschen Literaturpreis, dem Georg-Büchner-Preis, ausgezeichnet, er erhielt im selben Jahr mit dem Peter-Huchel-Preis einen der renommiertesten Lyrikpreise des Landes. Sie, Schriftstellerin, Schauspielerin und Regisseurin zählt noch zur ersten Generation türkischer Einwanderer nach Deutschland. Er, Schriftsteller, Theatermacher und Verleger ist als Kind der ersten Generation in Nettetal geboren und aufgewachsen.

Als Emine Sevgi Özdamar den Büchner-Preis erhielt, gratulierte Dinçer Güçyeter ihr mit einem anrührenden, sehr persönlichen Beitrag in der Schweizer Zeitschrift „Republik“, der nicht nur ihre Bedeutung für die deutsche Literatur würdigte, sondern auch die Ermutigung und Inspiration zeigte, die ihre künstlerische Arbeit hervorbrachte, sowie das selbstverständliche Anrecht und die Notwendigkeit, die Kultur in diesem Land zu bereichern, zu verändern, zu entwickeln.

Wir sind geehrt, dass die erste persönliche Begegnung dieser beiden hervorragenden Autor:innen in Krefeld stattfindet. Sie lesen einander und uns aus ihren aktuellen Romanen „Ein von Schatten begrenzter Raum“ und „Unser Deutschlandmärchen“ vor und unterhalten sich über ihr gemeinsames Interesse an Brecht, über Sprache und Identität, über ihre Erfahrungen. Eine Freude, dass wir dabei sein können.

Emine Sevgi Özdamar wuchs in Istanbul auf. Nachdem sie 1965 mit 18 Jahren für kurze Zeit als „Gastarbeiterin“ in Berlin lebte, kehrte sie nach Istanbul zurück und besuchte die Schauspielschule. Mitte der siebziger Jahre ging sie nach Berlin und Paris und arbeitete mit den Regisseuren Benno Besson, Matthias Langhoff und Claus Peymann. Sie übernahm zahlreiche Filmrollen und schreibt seit 1982 Theaterstücke, Romane und Erzählungen, für die sie mit zahlreichen Preisen (von Bachmann über Chamisso und Kleist bis Fontane und Büchner) ausgezeichnet wurde. Sie lebt in Berlin.

Dinçer Güçyeter, geboren 1979 in Nettetal, wo er auch heute mit seiner Familie lebt. Er machte eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker, arbeitete eine Zeitlang als Gastronom, spielte Theater und führte Regie. 2012 gründete er den soeben mit dem Kurt Wolff-Förderpreis ausgezeichneten ELIF Verlag mit dem Programmschwerpunkt Lyrik. Er veröffentlichte die Lyrikbände „Aus Glut geschnitzt“ (2017) und „Mein Prinz, ich bin das Ghetto“ (2021). Im November 2022 erschien sein bereits vielbeachteter erster Roman „Unser Deutschlandmärchen“ (Mikrotext-Verlag).

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

8 Euro, ermäßigt 5 Euro

Anmeldung

per Mail an literaturhaus@krefeld.de

Logo Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Fotos: © palagrafie (Güçyeter), Heike Steinweg (Özdamar)

Virchowstr. 130
Krefeld, 47805
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Satzgefüge 

Schreibwerkstatt für alle von 15 bis 25 Jahren

Einen Text zu schreiben ist eine Sache. Ihn überzeugend vorzutragen eine andere, und auch sie bedarf der Übung. Dafür laden wir im März jemanden ein, der sich damit bestens auskennt: Thomas Hoeps, Autor von zahlreichen Erzählungen, Romanen und Thrillern mit über 200 Stunden Lesungserfahrung, berät uns dabei, wie wir das Beste aus uns und unseren Geschichten herausholen können, um das Publikum mitzureißen.

Samstag, 18. März , 11:00 14:00

Eintritt

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind jederzeit möglich. Weitere Informationen gibt es hier.

Titelfoto: © Simon Erath

Gutenbergstraße 21
Krefeld, 47803
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