Beim Jahresabschluss teilen wir unsere Lese- und Schreibhighlights, geben uns Tipps und Ermutigung, falls es nicht so gut gelaufen ist, und denken über die Pläne und Ziele für unsere Projekte im kommenden Jahr nach. Statt Schreibübungen zu machen, lesen wir uns bei Plätzchen und Tee vor, was wir dieses Jahr geschrieben haben.
Schlagwort: #für Jugendliche
Warten. Eine Erkundung
Die Krefelder Künstlerin Claudia Reich lädt ein, mit ihr zu warten: An der Haltestelle auf der Sankt-Anton-Straße, im Ausstellungsraum des Kunstspektrums, in Gedanken. Wir kommen ihrer Einladung nach und erkunden gemeinsam, was das Warten für uns ausmacht und was es mit uns macht. Nach einer Schreibphase überlegen wir, welche Möglichkeiten es gibt, die Texte in dem Raum zu integrieren: Geschrieben auf Papier, auf die Wand, als Girlande oder kleinen Brief zum Mitnehmen, gesprochen auf Band, projiziert oder live vorgetragen bei der Finissage …
Tragische Nebenhandlungen
Oft verraten der Titel, der Klappentext oder die ersten Seiten es schon: In dieser Geschichte geht es um schwere Themen – Krankheit, Tod oder Übergriffe sind unvermeidbar. In anderen Geschichten kommen diese Themen und Ereignisse nur in einer Nebenhandlung vor. Sie stehen nicht im Mittelpunkt, und doch – oder gerade deshalb – muss man ihnen gerecht werden.
Lernen von den Profis: Franzi Kopka
Was macht eine glaubwürdige Dystopie aus? Wie entwickelt man ein Regierungssystem, das in sich stimmig ist? Nach welchen Merkmalen wählt man die Hauptfigur der Geschichte? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit sich Widerstand formieren kann, und warum ist es in dem Genre so wichtig, Parallelen zu unserer Welt zu beachten? Mit genau diesen Fragen befasst Franzi Kopka sich in diesem Workshop. Sie ergründet die Grundpfeiler des Genres anhand ihrer eigenen Dystopien, analysiert die bekanntesten Werke und lädt alle Teilnehmenden dazu ein, unter Anleitung selbst kreativ zu werden.
Ausgezeichnet: Die Prämierten des zweiten „Satzgefüge“-Schreibwettbewerbs
Am 26. Juni wurden die AutorInnen der fünf überzeugendsten Texte des zweiten „Satzgefüge“-Schreibwettbewerbs im Literaturhaus ausgezeichnet.
Tauchstation in der Buchhandlung Mennenöh
Diesmal trifft sich die „Tauchstation“ in der Buchhandlung Mennenöh in der Innenstadt. Die Buchtipps ausgesucht haben Inhaber Carsten Mennenöh und sein Team.
Das Ich und die anderen
Warum handeln Figuren, wie sie handeln? Und wie sehr werden sie von ihrer Umgebung geprägt? Ist es möglich, das Schicksal einer Figur zu erzählen, ohne ihren äußeren Umständen Raum zu geben? Die Meinungen zu dieser Frage sind geteilt, Fakt ist aber dennoch: Jede Geschichte bewegt sich zwischen zwei Kräften—dem Ich und den anderen.
Lernen von den Profis: Julienne De Muirier
In der Literatur gibt es drei große Gattungen: Die Prosa (oder Epik), die Lyrik und die Dramatik. Bei diesem Termin erzählt uns die Autorin und Dramatikerin Julienne De Muirier, was Autor:innen von Theaterbesuchen lernen können und zeigt uns Schreibstrategien, die beide Gattungen gewinnbringend verbinden. Außerdem schauen wir uns an, wie sich das Theater im 20 und 21. Jahrhundert verändert hat und wie sich das Publizieren für die Bühne vom Prosa-Bereich unterscheidet.
Stilmittel
Stilmittel kommen in fast jedem Text zum Einsatz. Sie prägen den Rhythmus, erschaffen Bilder in den Köpfen beim Lesen. Theorie und Praxis sind allerdings selten verbunden. Viele erfahrene Autor:innen können nicht genau sagen, welche Stilmittel sie nutzen. Dabei können die Begriffe und Konzepte als Inspiration dienen!
2. „Satzgefüge“-Schreibwettbewerb
Schreibende von 15 bis 30 Jahren am Niederrhein, aufgepasst – wir suchen Einsendungen für den zweiten „Satzgefüge“-Schreibwettbewerb.
