Einzelveranstaltungen

Foto: © Reinhold Janowitz

Literarische Einzelveranstaltungen

Zusätzlich zu unseren Lesereihen veranstalten wir natürlich auch immer wieder einzelne Lesungen. Zu besonderen Anlässen, an besonderen Orten, oder einfach „nur so“, weil Sie diese:n Autor:in oder jenes Buch unbedingt kennenlernen sollten. 

Vergangene Veranstaltungen

AUSGEBUCHT: die Unabhängigen

Titelmotiv der Reihe „die Unabhängigen, ein Abend mit …“, in der das Niederrheinische Literaturhaus unabhängige Verlage vorstellt, die per Abstimmung gewählt werden
Dienstag, 20. Februar, 19:30 bis 21:30
Bar Gloriette
Westwall 11
Krefeld, 47798 Deutschland
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Ein Abend mit dem Verbrecher Verlag (Listau / Güngör / Simmel)

Neu! Es sind die unabhängigen Verlage, die immer wieder für großartige literarische Entdeckungen sorgen – mit Mut, Leidenschaft und etwas Verrücktheit. Darum stellen wir ab sofort zwei Mal im Jahr einen dieser Verlage vor. Unser erster Gast ist der Berliner Verbrecher Verlag, der in unserer Online-Abstimmung mit drei Vorschlägen die meisten Stimmen erhielt. Mit Verlegerin Kristine Listau sprechen wir über die Arbeit in der „Verbrecherei“, und die beiden Autorinnen Dilek Güngör und Lorena Simmel lesen aus ihren neuen Romanen vor.

Der Verlag

1995 in Berlin gegründet, steht der Verbrecher Verlag in der Tradition linker Literaturverlage und veröffentlicht Belletristik, Sachbücher und Wissenschaft. Neben Werkschauen oder verlegerischen Großtaten wie der Veröffentlichung von J. J. Voskuils 7‑bändigem Monumentalroman ›Das Büro‹ publiziert er regelmäßig Debütromane. Zu den bekannteren Verbrecher-Autor:innen zählen Aras Ören, Anke Stelling, David Wagner oder Dilek Güngör. Dafür gab es bislang u. a. den Kurt Wolff-Preis, den Zillmer-Verlegerpreis und 3x den Deutschen Verlagspreis.

Die Autorinnen des Abends

Dilek Güngör, geb. 1972 in Schwäbisch Gmünd, absolvierte ein Englisch- und Spanisch-Übersetzerstudium und im englischen Warwick einen Master in „Race and Ethnic Studies“. Sie lebt in Berlin als Journalistin und Schriftstellerin. 2007 erschien ihr Debütroman „Das Geheimnis meiner türkischen Großmutter“. Ihr Roman „Vater und ich“ wurde 2021 für den Deutschen Buchpreis nominiert.
Sie liest aus ihrem neuen Roman „A wie Ada“: In der Sprache ihrer Eltern heißt Ada Insel. Ada denkt, auch sie wäre eine einsame Insel. Der Umgang mit anderen Menschen ist ihr oft unangenehm; wann sie sich wie verhalten soll, kann sie schwer einschätzen. Ada will geliebt werden, nicht von allen, unbedingt aber von den anderen. Poetisch und humorvoll erkundet Dilek Güngör die Beziehungen ihrer Protagonistin, angefangen bei deren Kindergarten- und Schulfreundschaften bis hin zu ihren eigenen Kindern und ihrem Mann. 

Lorena Simmel, geb. 1988 in Fribourg (CH), studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut sowie Europäische Literaturen in Berlin und Warschau. Sie war u. a. Stipendiatin des 16. Klagenfurter Literaturkurses und der Jürgen-Ponto-Stiftung.

Sie liest aus ihrem druckfrischen Debütroman „Ferymont“. Eine Studentin heuert in einem Schweizer Dorf als landwirtschaftliche Hilfskraft an und befreundet sich mit Daria, die mit ihrer Familie jährlich zur Feldarbeit aus Moldau anreist. Ein Roman, der „sprachlich virtuos kapitalistische Arbeitsbedingungen hinterfragt und sensibel die Geschichten von Saisonarbeiter:innen in den Mittelpunkt stellt.“

Die Verlegerin

Kristine Listau, geb. 1977 in der Sowjetunion, ist im Rheinland aufgewachsen und studierte in Frankfurt/M.Religionswissenschaften, Politik und Slawistik. Heute lebt sie in Berlin, wo sie zusammen mit Jörg Sundermeier den Verbrecher Verlag leitet.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

10 Euro / 5 Euro ermäßigt

Ticketkauf

an der Abendkasse ab 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung

Reservierung

per Mail an literaturhaus@krefeld.de

Logo Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Fotos: ©

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AUSGEBUCHT: Eat & Read Griechenland

Cover "Kleine Tiere zum Schlachten"
Freitag, 26. Januar, 19:00 bis 21:00
Niederrheinisches Literaturhaus
Gutenbergstraße 21
Krefeld, 47803
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„Kleine Tiere zum Schlachten“ mit Wassiliki Knithaki & Adrian Kasnitz

Auch 2024 starten wir unser Literaturjahr mit dem kulinarischen Vorleseabend „Eat & Read“. Nach Island 2023 geht’s nun in den Süden. Unser Gastland mit zeitgenössischen Gedichten und traditioneller Küche ist: Griechenland.

Antike, Finanzkrise, Flüchtlingskrise, Top-Urlaubsziel – das sind meist die Themen, wenn über Griechenland gesprochen wird. Aber was wissen wir sonst über dieses moderne europäische Land und seine aktuelle Kultur? In Gedichten vermitteln werden uns das zwei richtige Expert:innen: Wassiliki Knithaki und Adrian Kasnitz, die vor gut 20 Jahren in Köln ihren Verlag „parasitenpresse“ gründeten, haben dort unter dem Titel „Kleine Tiere zum Schlachten“ eine Anthologie mit neuer griechischer Lyrik herausgegeben.

Die beiden werden uns daraus, aber auch aus weiteren Gedichtbänden, z.B. der beiden jungen Athener Dichter:innen Danae Sioziou und Jazra Khaleed, vorlesen. Meist auf Deutsch, aber zuweilen auch einmal auf Griechisch. Immer geht es darum, unser Bild von Griechenland literarisch zu aktualisieren und den unscharfen Bereich zwischen der altgriechischen Klassik und dem heutigen Land in den Fokus zu rücken.

Anders als der Titel nahelegt, bereitet die bekannte Krefelder Taverne „Der Grieche am Großmarkt“ für das gemeinsame Essen nach der Lesung eine wunderbare vegetarische Moussaka und Bauernsalat vor. Natürlich bieten wir dazu Mythos-Bier, griechischen Wein und deutsches Wasser an. Und unser Kooperationspartner, die Deutsch-Griechische Gesellschaft Krefeld e.V., spendiert – in Nachfolge des legendären isländischen Brennivin – ein Gläschen des nicht minder legendären griechischen Tsipouro.

Achtung: nur 24 Plätze! Schnell anmelden!

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

20 Euro (Essen inklusive, Getränke extra)

Verbindliche Anmeldung

bis 17. Januar per Mail an literaturhaus@krefeld.de

Fotos: © parasitenpresse (Cover), privat (Knithaki), Dirk Skiba (Kasnitz)

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Kommende Veranstaltungen 

Stoffwechsel 

Freitag, 26. April , 19:00 bis  20:30

Offene Lesebühne Niederrhein

Neu! Im „Stoffwechsel“ lesen sieben Autor:innen vom Niederrhein je 10 Minuten lang aus ihren Werken. Alle Genres und Gattungen sind willkommen: Erzählungen, Romanausschnitte, Gedichte, Slam, Fantasy, usw. Vier Autor:innen wählt das Literaturhaus im Vorfeld aus, drei weitere Leseplätze werden am Abend unter den anwesenden Autor:innen ausgelost. 

Abwechslungsreich, Neugier weckend, manchmal ausbaufähig, manchmal preisverdächtig, manchmal noch unveröffentlicht, manchmal als Buch erhältlich – es erwartet Sie ein Abend voller Überraschungen mit bekannten und neuen Stimmen der Literatur am Niederrhein. Durch den Abend führt Moderatorin und Bestseller-Autorin Diana Menschig.

Auf diese vier vorausgewählten Gäste dürfen Sie sich freuen:

Portrait des Autors Akram El-Bahay

Akram El-Bahay schreibt Kinder- und Jugendbücher und lebt mit seiner Familie in Meerbusch. In seinen Romanen verbindet er Elemente klassischer Fantasy-Geschichten wie Drachen und Magie mit Einflüssen orientalischer Märchen. Mit seinem ersten Roman „Flammenwüste” gewann er den Phantastik-Literaturpreis Seraph in der Kategorie „Bestes Debüt”. Bei „Stoffwechsel” wird er aus seinem aktuellen Fantasy-Titel für Erwachsene „Magische Bilder – Die verschollenen Meister” vorlesen.

Portrait der Slam-Poetin Jeanette Kasper-Feld

Jeanette Kasper-Feld ist Poetry-Slammerin vom Niederrhein. Die meiste Zeit stellt sie sich mit wütender Lyrik und trauriger Prosa auf die Bühne, versucht das beinahe Reinpassen und trotzdem Rausstechen in Worte zu fassen. 2022 trat sie bei Juicy Beats in Dortmund auf und war Teil der europäischen Landesvertretung NRW in Brüssel. 2023 trat sie beim Dead or Alive-Slam im Rahmen des Krefelder Leserauschs auf Seiten der lebenden Dichter:innen an.


Nilufar Shirkhani möchte nichts anderes, als die Menschen um sie herum mit Worten zu berühren und ihnen mit Geschichten Hoffnung zu schenken. Seit 2022 ist sie Mitglied der Schreibwerkstatt Satzgefüge. Aktuell studiert sie Jura im Bochum; nebenberuflich soll es in die Drehbucharbeit gehen. 2019 erschienen einige ihrer Kurzgeschichten in einem Sammelband, den das Helios-Klinikum Krefeld im Rahmen des Projekts „Die Welt im roten Ballon” herausgab. Dieses Jahr hat sie ein Gedicht zur Frankfurter Bibliothek beigetragen.

Portrait des Autors Reinhard Strüven

Reinhard Strüven hat als Altenpfleger, Jugendbetreuer, Sozialarbeiter, Journalist und Fundraiser gearbeitet. Seine Texte und Erzählungen wurden vielfach ausgezeichnet. Er ist Gründungsmitglied des „Club der Literarischen Versager / Autoren bei 35blumen”. Strüven ist Vater zweier Kinder und lebt in Düsseldorf und Krefeld. Bei „Stoffwechsel” wird er aus seinem zweiten Roman „Jul – Geschichte einer Suche” vorlesen. 

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

frei

Anmeldung

per Mail an literaturhaus@krefeld.de

Logo Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Fotos: © Jan Demetry (Kasper-Feld), Niederrheinisches Literaturhaus (Shirkhani), Julia Reibel (El-Bahay), Reinhard Strüven

Zum Alten Grünen Weg, Zugang Westwall 80
Krefeld, 47798 Deutschland
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