Projekte
Das Niederrheinische Literaturhaus veranstaltet nicht nur Lesungen, sondern organisiert auch spezielle Projekte. Und: Es ist ein Haus des Schreibens.
Flashmobs, Audio-Walks und Programm-Mitbestimmung – das sind einige der speziellen Projekte, die wir bereits organisiert haben. Und weiteres ist natürlich in der Planung. Besonders wichtig ist es uns aber, das literarische Schreiben zu fördern.
Neben unserer monatlich stattfindenden Schreibwerkstatt „Satzgefüge“ für 15- bis 30-jährige bieten wir auch immer wieder Workshops für Kinder und Jugendliche sowie generationsübergreifend für Menschen jeden Alters an.
Kommende Workshops
Schreibwerkstatt „Satzzeichen“ mit Akram El-Bahay
Du schreibst gern, aber manchmal kommst du alleine nicht weiter? Du hast eine Idee für eine Geschichte, aber weißt nicht so recht, wo du anfangen sollst? Dann ist unsere Schreibwerkstatt „Satzzeichen“ bestimmt etwas für dich. Hier kannst du im Laufe des Jahres einen Autoren und eine Autorin treffen, die dich in deinem kreativen Schreibprozess unterstützen. Im Herbst lernst du von Fantasy-Autor Akram El-Bahay grundlegende Erzähltechniken, die du direkt auf deine Geschichte anwenden kannst.
Egal, ob Abenteuer, Krimi, Fantasy oder etwas ganz anderes – Akram hilft dir weiter. Wichtig ist: Du musst nicht schon angefangen haben zu schreiben, ein erster Funke und Begeisterung für das Geschichtenerzählen sind die wichtigste Voraussetzung.
Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Du kannst an allen Terminen teilnehmen oder nur an manchen. Trage bei der Anmeldung auf der Website des Kulturrucksack Krefeld im Anmerkungsfeld bitte ein, bei welchen Terminen du dabei sein möchtest.
Veranstaltet von
Niederrheinisches Literaturhaus und Kulturrucksack Krefeld
Alter
10 bis 14 Jahre
Eintritt
frei
Anmeldung
über die Website des Kulturrucksack Krefeld
Weitere Infos
Bei Fragen gerne eine Mail an literaturhaus@krefeld.de schreiben
Gefördert von Kulturbüro Krefeld und Kulturrucksack NRW.



Illustration: © kreativfeld
Krefeld, 47803
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Mehr InformationenLesung der Mitglieder der Fortgeschrittenen-Schreibgruppe „Syntax“
Mitten im trüben November in andere Welten abtauchen? Diese Chance bietet die herbstlich angehauchte Jahresabschlusslesung unserer „Syntax“-Gruppe in der Museumsscheune. In ihr haben sich die fortgeschrittenen Mitglieder unserer Schreibwerkstatt „Satzgefüge“ zusammengetan, um intensiv an ihren eigenen literarischen Projekten zu arbeiten. Elf junge Autor:innen vom Niederrhein lesen an diesem Abend Ausschnitte aus ihren Werken vor. Es wird episch, humorvoll, aber auch ernst und gesellschaftskritisch.
Diese Autor:innen gewähren Einblick in ihre Projekte:

Beija I. Angonga (*2008) zeichnet, liest und schreibt vor allem. In ihren Romanprojekten befasst sie sich mit politischen und gesellschaftlichen Themen. Ob in Dystopien, Non Fiction oder Dramen, sie findet in fast jedem Genre ein Zuhause.

Vanessa Berte (*1998) schreibt über alles, was ihr gerade in den Sinn kommt. Tagsüber arbeitet die Krefelderin als Technikerin für Professionelle Fotoausrüstung und wenn andere Schlafen gehen, greift Sie zu ihrem Laptop und arbeitet an ihren meist realitätsnahen Werken weiter. Das Schreiben gehört bereits seit Kindheitstagen zu ihrem Leben und ist daraus kaum noch wegzudenken.

Julia Marie Braun (*2000) ist Journalistin am Niederrhein und Zuhause in Moers. Sie schreibt am liebsten über Menschen, die besondere Geschichten zu erzählen haben und über Gefühle, die oft nur leise ausgesprochen werden—wenn überhaupt. Die junge Autorin findet tröstliche Worte für schwere und auch leichte Momente und will Mut machen damit. Eine große Inspiration für die 25-Jährige, die schreibt, seit sie 13 Jahre alt ist, ist der ehemalige Profi-Fußballspieler Jakub „Kuba“ Błaszczykowski.

Marcia Ember (*2003), aufgewachsen in Ashburn (VA) und Bergisch Gladbach, wohnt in Viersen und und arbeitet inzwischen als Psychologin. Zwischen Schreibwerkstätten, D&D‑Runden und phantastischen Welten fühlt sie sich am wohlsten. Ihr Ziel ist es, für mehr sapphische Repräsentation im deutschsprachigen Fantasygenre zu sorgen.

Noelle Falkner (*2002) schreibt und lebt am Niederrhein. Sie ist angehende Lehrerin mit den Fächern Deutsch und Erziehungswissenschaft und verbringt ihre Freizeit in Klassenzimmern und Schreibwerkstätten. Unter anderem ist sie Gewinnerin des ersten „Satzgefüge“-Schreibwettbewerbs des Niederrheinischen Literaturhauses in Krefeld (2022) sowie ehemalige Bödecker-Stipendiatin des Friedrich-Bödecker-Kreises NRW unter dem Mentoring des Jugendbuchautors Tobias Steinfeld (2024).

Elay Leifeld (*1999) ist hauptberuflich Chemielaborant, Student in Teilzeit und tobt sich in seiner Freizeit gerne kreativ aus. Schriftstellerisch ist er überwiegend in den Genres Fantasy, Science-Fiction, Horror und Dystopie unterwegs, sowohl in Form von Kurzgeschichten als auch in Romanlänge. 2025 wurde seine Kurzgeschichte „After-Life-Service-Program“ beim Short-Story-Festival des Niederrheinischen Literaturhauses ausgezeichnet.

Lea Luljeta (*2001) befindet sich neben ihrem Aufenthalt in Laboren und Pflanzen in einer Welt voller Worte von Hoffnung und Träume. Zusammen mit ihren Figuren taucht sie in ein historisches Setting ein, wo junge Menschen zwischen Schatten und Licht ihren eigenen Weg suchen. Sie zeigt einen Spiegel, in den zeitlose Fragen nach Identität und dem eigene Platz in der Welt reflektiert werden.

Lucia Rücker (*2008) liebt alles, was mit Worten zu tun hat. Seit sie selbst einen Stift halten kann, probiert sie sich in unterschiedlichen Genres und Formaten aus. Am liebsten schreibt sie über starke Frauen, die mal die Welt retten und mal sich selbst. Sie ist Gewinnerin verschiedener Schreibwettbewerbe, steht leidenschaftlich gerne auf Poetry-Slam-Bühnen und schreibt aktuell an einem Fantasyroman.

Nilu Shirkhani (*2005) studiert Jura in Bochum und erhofft sich andere Menschen mit Worten zu berühren. 2019 schrieb sie im Rahmen des Helios-Klinikum-Projekts „Die Welt im roten Ballon“ eine Kurzgeschichte für krebskranke Kinder und 2024 ein Gedicht für die Frankfurter Bibliothek. 2026 erreichte sie den 2. Platz beim Newcomer-Slam des Musenkollektivs. Aktuell schreibt sie an ihrem Debütroman.

Ina Thörner schreibt Kurzgeschichten über gesellschaftliche
Ungerechtigkeiten, Identität und Elternschaft. Dabei beschäftigt sie die
Frage, wie Veränderung möglich wird und was Menschen selbst gestalten
können. In ihren Texten greift sie alltägliche Erlebnisse ebenso auf wie
die flüchtigen Momente des Glücks. Sie ist Mitglied mehrerer Krefelder
Schreibwerkstätten und Mutter von zwei Kindern. Mit ihrer Familie lebt
sie in Krefeld.

Hira Yousaf (*2001) hat ihren Master in Medien- und Erziehungswissenschaften geschrieben und verfolgt dabei ihren Traum, mit ihren Geschichten die Herzen der Menschen zu berühren. Ihre Werke nehmen den Leser liebevoll an die Hand und lehren den Umgang von Gefühlen, die man vorher vielleicht nie gesehen hätte.
Veranstaltet von
Niederrheinisches Literaturhaus
Eintritt
frei, Spenden für Syntax willkommen
Reservierung
über das Formular (siehe oben). Es gibt insgesamt 70 Plätze. Sollte das Formular nicht verfügbar sein, schreiben Sie eine Mail an literaturhaus@krefeld.de. Dann setzen wir Sie auf die Warteliste.
Barrieren
Die Museumsscheune ist ebenerdig mit dem Rollstuhl befahrbar. Die Toiletten können nur über eine schwere Feuertür und eine kleine Stufe erreicht werden und sind nicht barrierefrei.
Fotos/Illustrationen: © Simon Beckmann (Braun), Leonie Falkowski (Ember), Reinhold Janowitz (Shirkhani), Elay Leifeld (Leifeld), Anja Peters (Thörner), sonstige: privat
Krefeld, 47809
„Satzgefüge“-Schreibwerkstatt für alle von 15 bis 30 Jahren
Die Krefelder Künstlerin Claudia Reich lädt ein, mit ihr zu warten: An der Haltestelle auf der Sankt-Anton-Straße, im Ausstellungsraum des Kunstspektrums, in Gedanken. Wir kommen ihrer Einladung nach und erkunden gemeinsam, was das Warten für uns ausmacht und was es mit uns macht. Nach einer Schreibphase überlegen wir, welche Möglichkeiten es gibt, die Texte in dem Raum zu integrieren: Geschrieben auf Papier, auf die Wand, als Girlande oder kleinen Brief zum Mitnehmen, gesprochen auf Band, projiziert oder live vorgetragen bei der Finissage …
Veranstaltet von
Niederrheinisches Literaturhaus in Kooperation mit Pausenhof-Ateliers und der GKK
Eintritt
frei
Anmeldung
per Formular (siehe oben)
Barrieren
Während der Projektzeit kann das Erdgeschoss des Kunstspektrums über eine Rollrampe befahren werden. Die Toilette im Erdgeschoss ist nur barrierearm: Sie hat keine Haltegriffe, ist sehr schmal und die Tür öffnet nach innen.
Weitere Infos
Weitere Informationen zur Werkstatt gibt es hier.
Foto: © Simon Erath
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Mehr InformationenSchreibwerkstatt „Satzzeichen“ mit Akram El-Bahay
Du schreibst gern, aber manchmal kommst du alleine nicht weiter? Du hast eine Idee für eine Geschichte, aber weißt nicht so recht, wo du anfangen sollst? Dann ist unsere Schreibwerkstatt „Satzzeichen“ bestimmt etwas für dich. Hier kannst du im Laufe des Jahres einen Autoren und eine Autorin treffen, die dich in deinem kreativen Schreibprozess unterstützen. Bei der Abschlusslesung am 28. November stellen die Teilnehmenden Ausschnitte aus ihren Geschichten vor.
Egal, ob Abenteuer, Krimi, Fantasy oder etwas ganz anderes – Akram hilft dir weiter. Wichtig ist: Du musst nicht schon angefangen haben zu schreiben, ein erster Funke und Begeisterung für das Geschichtenerzählen sind die wichtigste Voraussetzung.
Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Du kannst an allen Terminen teilnehmen oder nur an manchen. Trage bei der Anmeldung auf der Website des Kulturrucksack Krefeld im Anmerkungsfeld bitte ein, bei welchen Terminen du dabei sein möchtest.
Veranstaltet von
Niederrheinisches Literaturhaus und Kulturrucksack Krefeld
Alter
10 bis 14 Jahre
Eintritt
frei
Anmeldung
über die Website des Kulturrucksack Krefeld
Weitere Infos
Bei Fragen gerne eine Mail an literaturhaus@krefeld.de schreiben
Gefördert von Kulturbüro Krefeld und Kulturrucksack NRW.



Illustration: © kreativfeld
Krefeld, 47803
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Mehr InformationenTauchstation. Dein Leseclub zum Abtauchen. Für alle von 15 bis 25
Diesmal trifft sich die „Tauchstation“ im Anderen Buchladen, der seit kurzem genossenschaftlich organisiert ist. Die Buchtipps ausgesucht haben Maike Engelen, Annette Baars und Janne Schwertfeger.
Marc-Uwe Kling: VIEWS
Das sagt Ullstein:
Die 16-jährige Lena Palmer verschwindet spurlos. Drei Tage später taucht sie in einem verstörend brutalen Video wieder auf, welches in atemberaubendem Tempo viral geht. BKA-Kommissarin Yasira Saad soll Lena finden und die Täter identifizieren. Ihr bleibt wenig Zeit, denn schon gibt es erste gewalttätige Demonstrationen in deutschen Städten. Eine rechtsradikale Gruppierung namens »Aktiver Heimatschutz« gewinnt rasant an Zulauf. Kann Yasira die Täter verhaften, bevor der Lynchmob zuschlägt und der Rechtsstaat zu wanken beginnt?
Seitenzahl: 272
Leon Engler: Botanik des Wahnsinns
Das sagt DuMont:
Als bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert, bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte. Wie hat es so weit kommen können? Der Erzähler blickt auf die Biografie seiner Familie: ein Stammbaum des Wahnsinns. Die Großmutter bipolar, zwölf Suizidversuche, der Großvater Stammkunde in Steinhof, die Mutter Alkoholikerin, der Vater depressiv. Und er blickt auf seinen eigenen Weg: Eine Kindheit im Münchner Arbeiterviertel. Die frühe Angst, verrückt zu werden. Die Flucht vor der Familie ins entfernte New York. Jahre in Wien mit Freud im Kaffeehaus. Und wie er schließlich doch in der Anstalt landet – als Psychologe. Bei der Arbeit mit den Patienten lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Vor allem aber muss er sich bald die Frage stellen, was das sein soll: ein normaler Mensch.
Seitenzahl: 208
Shida Bazyar: Die Kameradinnen
Das sagt KiWi:
Seit ihrer gemeinsamen Jugend in der Siedlung verbindet Hani, Kasih und Saya eine tiefe Freundschaft. Nach Jahren treffen die drei sich wieder, um ein paar Tage lang an die alten Zeiten anzuknüpfen. Doch egal ob über den Dächern der Stadt, auf der Bank vor dem Späti oder bei einer Hausbesetzerparty, immer wird deutlich, dass sie nicht abschütteln können, was jetzt so oft ihren Alltag bestimmt: die Blicke, die Sprüche, Hass und rechter Terror. Ihre Freundschaft aber gibt ihnen Halt. Bis eine dramatische Nacht alles ins Wanken bringt.
Seitenzahl: 352
Der Einstieg in den Leseclub ist jederzeit möglich. Komm einfach vorbei, lerne die Mitglieder kennen und erzähl uns, was du gerne lesen würdest!
Die Titel oben kannst du bei den mitwirkenden Buchhandlungen kaufen oder erstmal ausleihen. Um dich für die Ausleihe anzumelden, schreibe einfach eine Mail an literaturhaus@krefeld.de
Veranstaltet von
Niederrheinisches Literaturhaus, Der andere Buchladen, Rheinschmökern, Buchhandlung Mennenöh
Eintritt
frei
Anmeldung
per Formular (siehe oben)
Barrieren
Die Buchhandlung Mennenöh ist ebenerdig begehbar.
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Mehr Informationen„Satzgefüge“-Schreibwerkstatt für alle von 15 bis 30 Jahren
Beim Jahresabschluss teilen wir unsere Lese- und Schreibhighlights, geben uns Tipps und Ermutigung, falls es nicht so gut gelaufen ist, und denken über die Pläne und Ziele für unsere Projekte im kommenden Jahr nach. Statt Schreibübungen zu machen, lesen wir uns bei Plätzchen und Tee vor, was wir dieses Jahr geschrieben haben. Alle, die möchten, können dafür einen in diesem Jahr entstandenen Text(-ausschnitt) mitbringen.
Veranstaltet von
Niederrheinisches Literaturhaus
Eintritt
frei
Anmeldung
per Formular (siehe oben)
Barrieren
Das Literaturhaus ist nur über fünf Treppenstufen zugänglich, die Toilette ist nicht rollstuhlgerecht. Der Veranstaltungssaal kann mit dem Rollstuhl befahren werden.
Weitere Infos
Weitere Informationen zur Werkstatt gibt es hier.
Foto: © Simon Erath
Krefeld, 47803
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