Feldpost

Mechtild Borrmann trägt in ihrem Roman „Feldpost“ aus vielen Teilen die tragische Geschichte einer Familie während des Nationalsozialismus zusammen.

Fast nackt

Im Februar dieses Jahres ist er mit 80 Jahren in Berlin verstorben. Der in Krefeld geborene Hans Neuenfels war einer der bedeutendsten Regisseure des deutschsprachigen Theaters, zunächst nur im Schauspiel, dann aber auch in der Welt der Oper. 

Buch 2

Buch 2 ist gar nicht das zweite Buch des Uerdinger/Hamburger Autors und Witzeerzählers Johannes Floehr, sondern sein viertes, aber wie er seine Bücher nennt, muss er selbst wissen, und das schreibt er auch gerne in Veranstaltungsankündigungen hinein. 

Spiegelräume

Viktoria Lösches im August 2022 erschienener neuer Band „Spiegelräume“ versammelt auf 72 Seiten überwiegend Gedichte und einige Kurzprosatexte, die mindestens von zweierlei zeugen: ihrem besonderen Sprachgefühl und ihrer kritischen Betrachtung der Gesellschaft.

Tante Ernas letzter Tanz

Hanns-Dieter Hüsch hätte seine wahre Freude am neuen Roman des in Viersen geborenen Niederrheinischen Literaturpreisträgers Markus Orths gehabt. Das im handlichen Pocketformat bei DTV veröffentlichte Buch erzählt vom 40-jährigen Benno, der in seine niederrheinische Heimat zurückkehrt, um seine Eltern in Niederkrüchten zu besuchen.

Raserei

Zu schnelles Fahren und blinde Wut – auf den ersten Blick sind das die zentralen Themen in Sascha Rehs neuestem Roman „Raserei“: Der Reiseblogger und Familienvater Jonas Nimrod verliert durch einen Autounfall, verursacht von Anwalt Radomir Milić, Frau und Kind. Als dieser aufgrund seiner Beziehungen in unlautere Kreise ungestraft davonkommt, mobilisiert Nimrod seine Social Media-Anhängerschaft, um den Raser doch noch dranzukriegen.

Inneres Wetter

Alles Geschriebene knüpft an etwas an, das schon da ist – diese Überzeugung teilt Elke Schmitter in einem Interview mit Deutschlandfunk Kultur. Für ihren aktuellen Roman „Inneres Wetter“ gilt das ebenfalls, und zwar nicht nur als literaturwissenschaftliche Aussage, sondern ganz praktisch, denn das Buch ähnelt stilistisch und formal Schmitters zweitem Roman „Leichte Verfehlungen“. Damit nicht genug: Auch Bettina Melker, die wir in den frühen 2000er Jahren als junge Mutter kennenlernten, die sich zwischen Kind, Mann und dem Wunsch nach Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aufreibt, ist wieder mit von der Partie.

Baddabamba und die Insel der Zeit

Paula bekommt immer nur den Satz „Dafür bist du zu klein“ zu hören. Dabei ist sie ja gar nicht zu klein! Das will sie ihrem Vater beweisen und schnappt sich eines der Kite-Segel ihrer Brüder. Eine starke Windböe erfasst das Segel: Paula fliegt immer höher und immer weiter weg vom Strand und ihrer Familie.