Du denkst dir gerne Geschichten aus, aber alleine kommst du nicht voran? Dann bist du in diesem Workshop genau richtig. Lerne von Fantasy-Autor Akram El-Bahay, wie du eine Geschichte so erzählst, dass niemand sie mehr aus der Hand legen kann: Vom vielversprechenden Anfang über den aberwitzigen Höhepunkt bis zum überzeugenden Ende. Und lerne dabei andere Jugendliche kennen, die genauso gern schreiben wie du!
Schlagwort: #Workshop
Der Reihe nach?
In Geschichten führt ein Ereignis zum nächsten, vom Anfang über die Mitte bis zum Ende. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Ereignisse auch in dieser Reihenfolge erzählt werden müssen. Bei diesem Treffen sprechen wir darüber, wie sich das Lesen und Schreiben verändert, wenn wir mit dem Ende einsteigen oder kurz vor dem Höhepunkt, und probieren die Strategien anhand eigener Ideen aus.
Lyrisch erzählen
Was ist eigentlich ein Gedicht? Und wieso nutzen wir diese Form nicht viel öfter, um Geschichten zu erzählen? Anhand eines Gedichts von Silke Scheuermann beschäftigen wir uns mit den narrativen Möglichkeiten, die Lyrik bietet. Die Grenzen zur kurzen Prosa sind dabei fließend, so dass auch gestandene Prosa-Autor:innen neue Methoden und Techniken für ihr Schreiben kennenlernen werden.
Bewegt erzählen
Bei „Satzgefüge“ lassen wir uns immer wieder von anderen Kunstformen inspirieren. Am 26. April nähern wir uns im Rahmen der Reihe „first & further steps“ dem zeitgenössischen Tanz. Anhand von vier Stationen präsentiert der Tänzer und Choreograph Andreas Simon die Geschichte des Tanzes im 20. Jahrhundert. Wir probieren die unterschiedlichen Bewegungen selbst aus, so dass am Ende eine kleine Choreographie entsteht.
Erste Eindrücke und letzte Worte
Für die einen sind sie notwendige Übel der Erzählung, anderen gilt es als höhere Kunstform, sie zu formulieren – mit welchen Sätzen eine Geschichte einsetzt und schließt, hinterlässt jedoch immer Spuren bei den Leser:innen: Manche ersten Sätze sind so einprägsam, dass sie uns durchs Leben begleiten. Manche Schlussworte im Roman sind so verheerend nichtssagend, dass sie uns die ganze Lektüre zunichtemachen können.
Jahresprogramm 2025 veröffentlicht
Lesungen, ein neues Festival, neue Workshops und ein Escape Room-Spiel. Das Jahresprogramm 2025 des Niederrheinischen Literaturhauses im Anschnitt:
„Chrononauten“-Testlauf
Im August haben sich sechs Satzgefüge-Mitglieder der Aufgabe gestellt, einen Escape Room zu entwickeln. „Chrononauten. Rettet die Literatur von morgen“ kann am 22. und 23. März gespielt werden. Davor sind die übrigen Satzgefüge-Mitglieder eingeladen, den Raum zu testen und letzte Rückmeldungen zu geben, um das Spiel noch spannender zu gestalten.
Satzgefüge
Sympathielenkung
Wir lesen Geschichten mit bestimmten Erwartungen. Eine der prägendsten: Die Figuren, die im Mittelpunkt stehen, verdienen unser Mitgefühl. Aus Geschichten, die diese Erwartung unterlaufen, können wir viel über das Handwerk des Schreibens lernen.
AUSGEBUCHT: Lernen von den Profis: Karosh Taha
Die Stimme eines geliebten Menschen ist unverwechselbar – man erkennt sie sofort am Telefon, man hört sie in einem lauten Café unter all dem Stimmengewirr heraus, das Lachen und Weinen haben ihren eigenen, unverkennbaren Rhythmus, die Atempausen, die Füllwörter gehören zu einem Menschen wie seine Augenfarbe – das Gleiche gilt für Figuren eines (fiktionalen) Textes. Wie schafft man es beim Schreiben die Stimme einer Figur zu ihrem Fingerabdruck zu machen? Das erklärt die Schriftstellerin Karosh Taha bei diesem Workshop.
