Einzelveranstaltungen

Foto: © Reinhold Janowitz

Literarische Einzelveranstaltungen

Zusätzlich zu unseren Lesereihen veranstalten wir natürlich auch immer wieder einzelne Lesungen. Zu besonderen Anlässen, an besonderen Orten, oder einfach „nur so“, weil Sie diese:n Autor:in oder jenes Buch unbedingt kennenlernen sollten. 

Vergangene Veranstaltungen

AUSGEBUCHT: Sabin Tambrea: Vaterländer

Foto des Autors Sabin Tambres © Markus Höhn
19. September 2025, 19:00 bis 21:00
Theater KR MG
Theaterplatz 3
Krefeld, 47798

Lesung und Gespräch 

In seinem Roman „Vaterländer“ erzählt Tambrea die bewegende Lebensgeschichte seiner rumänisch-ungarischen Familie. Durch die Augen dreier Generationen – des jungen Sabin, seines Vaters Béla und seines Großvater Horea – erleben wir eine emotionale Zeit voller Entbehrungen, Hoffnungen und Entscheidungen, die ihr Schicksal für immer verändern.

1985 trifft Béla Tambrea die schwere Entscheidung, sein Heimatland Rumänien nach einer Konzertreise zu verlassen, um seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen. Dieser mutige Schritt führt dazu, dass seine Familie zwei Jahre später ebenfalls nach Deutschland zieht, kurz bevor das Ceauceșcu-Regime blutig zusammenbricht. Doch der Neuanfang in einem fremden Land bringt nicht nur Freiheit, sondern auch große Entbehrungen und bodenlose Einsamkeit mit sich. Tambrea entfaltet vor unseren Augen die Auswirkungen eines gnadenlosen politischen Systems auf das Leben gewöhnlicher Menschen. Er beschreibt die Ohnmacht gegenüber Unrecht, die Tragweite von Entscheidungen und die Sehnsucht nach Selbstbestimmung. Gleichzeitig erzählt er von einer Liebesgeschichte, die zeigt, wie stark eine Familie zusammenhalten kann, selbst in dunkelsten Zeiten.

Mit großer sprachlicher Kraft nimmt Sabin Tambrea uns mit auf eine Reise durch die turbulenten Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Vaterländer ist nicht nur die Geschichte seiner Familie, sondern auch ein eindrucksvolles Zeugnis der menschlichen Stärke und des Überlebenswillens in einer Welt im Wandel.

Veranstaltet von

NS-Dokumentationsstelle in der Villa Merländer und Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

frei, Spenden an die NS-Dokumentationsstelle willkommen

Reservierung

per Mail an ns-doku@krefeld.de

Barrieren

Das Theater Krefeld ist ebenerdig zugänglich. Es gibt einen Fahrstuhl zum Glasfoyer. Dort stehen Stühl mit Lehnen. Es ist ausreichend Platz für Rollstühle vorhanden.

Foto: © Markus Höhn

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Short Story Festival

© Reinhold Janowitz
16. August 2025, 17:00 bis 22:00
Altes Stadtbad – freischwimmer-Gelände
Gerberstraße 53a
Krefeld, 47798

Eine Feier der kurzen Form

Sie ist kurz und prägnant und bietet trotzdem Raum für allerlei Experimente: Die Short Story verdichtet den Einfallsreichtum des Romans auf wenigen Seiten. Am 16. August feiern wir im Alten Stadtbad die kurze Form. Kommt vorbei und lauscht an einem der verwunschensten Orte der Innenstadt fünf Short Stories – live und in voller Länge.

Zur Einstimmung auf die Kurzgeschichte bieten wir im Vorfeld drei kostenlose Veranstaltungen für alle von 15 bis 65+ an: Eine Leserunde für Bücherwürmer am 7. August, einen Workshop für Schreibbegeisterte am 9. August und einen Zine-Workshop für DIY-Fans am 14. August. Am Festivaltag selbst können Sie sich auf Lesungen von Autor:innen aus Berlin, Köln, Hamburg, Zagreb und Krefeld freuen.

Das Programm

17:00 Einlass
17:15 Eröffnung
17:30 Philipp Böhm: „German Content Superstar“
18:00 Hatice Açıkgöz: „ein oktopus hat drei herzen“
18:30 Pause
19:00 Preisverleihung des Short Story-Wettbewerbs und Lesung des Gewinners Cornelius Gebert: „Das Schlagloch“
20:00 Pause
20:20 Selim Özdoğan: „Ein geheimer Akkord“
20:50 Asja Bakić: „1998“

Hatice Açıkgöz lebt als freie Autorin, Künstlerin und Redakteurin in Hamburg. Sie schreibt für die „taz“ und „der Freitag“. Ihre literarischen Texte wurden u. a. in Literaturzeitschriften wie „literarische diverse“, „schnipsel“ und „transcodiert“ veröffentlicht. Im März 2023 erschien ihre Textsammlung „fancy immigrantin: ein poetisches tagebuch“ im w_Orten & meer Verlag. Bei unserem Short Story Festival wird sie ihre Kurzgeschichte „ein oktopus hat drei herzen“ vorlesen, die 2022 bei sukultur erschienen ist.

Philipp Böhm ist Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift „metamorphosen”, schreibt für die Wochenzeitung „Jungle World” und arbeitet für das Berliner Literaturhaus Lettrétage. 2019 erschien sein Debütroman „Schellenmann” im Verbrecher Verlag. Beim Short Story Festival wird er seine Kurzgeschichte „German Content Superstar” vorlesen, die seinen Erzählband „Supermilch” (Verbrecher Verlag 2022) eröffnet. Dieser wurde vom mairisch Verlag als Erzählband des Jahres 2022 ausgezeichnet.

Cornelius Gebert war zunächst Micky-Maus-Berater beim Ehapa-Verlag. Danach Schauspielstudium in Stuttgart. Hierauf folgten weltweite Engagements in den Städten Krefeld/Mönchengladbach, Magdeburg und Bielefeld. Seit der Spielzeit 2022/23 ist er wieder festes Ensemblemitglied am Theater Krefeld/Mönchengladbach. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit entwickelt Cornelius Gebert eigene Texte und immer wieder eigene musikalische Projekte. Seine Kurzgeschichte „Das Schlagloch” gewann unseren niederrheinweit ausgeschriebenen Short Story-Wettbewerb.

Foto der Autorin Asja Bakić © Jelena Janković

Asja Bakić ist eine bosnischkroatische Autorin und Kulturkritikerin. Sie hat bisher einen Gedichtband mit dem Titel „Es kann ein Kaktus sein, solange er sticht” sowie zwei Kurzgeschichtensammlungen veröffentlicht. Ihr viertes Buch „Komm, ich sitze auf deinem Gesicht” ist eine Sammlung von Essays über Popkultur. Bakić wurde von Literary Europe Live als eine der New Voices from Europe 2017 ausgewählt. Sie lebt in Zagreb. Sie wird ihre Geschichte „1998” vorlesen, die in ihrem Kurzgeschichtenband „Leckermäulchen” im Frühjahr 2025 im Verbrecher Verlag erschienen ist (Übersetzung: Alida Bremer).

Selim Özdoğan, zweisprachig aufgewachsen in Köln, Abitur, danach Studium der Völkerkunde, Philosophie und Anglistik, abgebrochen. Zahlreiche Jobs, Veröffentlichungen seit 1995. Sein Debütroman „Es ist so einsam im Sattel, seit das Pferd tot ist” (Aufbau Verlag) wurde zum Kultbuch. Er wird seine Kurzgeschichte „Ein geheimer Akkord” vorlesen, die 2022 im Kurzgeschichtenband „Musik auf den Dächern der Stadt“ bei Edition Nautilus erschienen ist.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus in Kooperation mit freischwimmer e. V.

Eintritt

frei, Spenden willkommen

Reservierung

nicht notwendig

Barrieren

Das Gelände ist ebenerdig befahrbar. Der Boden ist uneben. 

Logo Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Foto: © Nane Diehl (Böhm), Lucie Ella (Özdoğan), Jelena Janković (Bakić), Reinhold Janowitz (Titelbild), Jenny Schäfer (Açıkgöz), Matthias Stutte (Gebert)

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AUSGEBUCHT: Zines collagieren

© Reinhold Janowitz
14. August 2025, 18:00 bis 21:00
woelfins
Am Marktplatz 30
Krefeld, 47892

Risographie-Workshop im Rahmen des Short Story Festivals im Alten Stadtbad

Am 16. August veranstalten wir unser Short Story Festival im Alten Stadtbad. Im Vorfeld laden wir das Publikum ein, die Kurzgeschichte noch besser kennenzulernen und selbst kreativ zu werden. Der dritte Workshop für alle von 15 bis 65+ widmet sich der Collage.

Bei diesem Workshop wird aus der Kurzgeschichte in Verbindung mit der Collage ein Zine – ein selbstgestaltetes Büchlein. Sophia Wolf vom Risographie-Studio woelfins erklärt uns, wie ein Risographie-Drucker funktioniert, und gibt uns Tipps, wie wir aus Kurzgeschichten kleine Gesamtkunstwerke machen können.

Workshopleiterin und Studioinhaberin Sophia Wolf ist begeistert von den Möglichkeiten der Collage: „Egal, wohin der Weg führt: Während des Collagierens wird man sich immer wieder selbst überraschen.“

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus in Kooperation mit freischwimmer e. V.

Eintritt

frei, Spenden willkommen

Reservierung

über das Formular (siehe oben)

Barrieren

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Foto/Fotos: © Reinhold Janowitz

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AUSGEBUCHT: Kurz und prägnant

© Reinhold Janowitz
9. August 2025, 14:00 bis 17:00
Altes Stadtbad – freischwimmer-Gelände
Gerberstraße 53a
Krefeld, 47798

Kurzgeschichten-Schreibwerkstatt im Rahmen des Short Story Festivals im Alten Stadtbad

Am 16. August veranstalten wir unser Short Story Festival im Alten Stadtbad. Im Vorfeld laden wir das Publikum ein, die Kurzgeschichte noch besser kennenzulernen und selbst kreativ zu werden. Der zweite Workshop ist eine Kurzgeschichten-Schreibwerkstatt für alle von 15 bis 65+.

Die Kurzgeschichte ist eine abwechslungsreiche Form, die sowohl Anfänger:innen als auch Fortgeschrittenen zahlreiche Möglichkeiten für literarische Experimente bietet. Unter Taibe Karamans Anleitung lernt ihr, wie ihr einen überzeugenden Einstieg findet, eure Geschichte anhand eines roten Fadens entwickelt und zu einem überzeugenden und gleichzeitig überraschenden Ende bringen könnt.

Leiten wird den Workshop Taibe Karaman. Sie ist die Gründerin des Vereins „Kopflüften“, dessen Veranstaltungen und kreative Workshops aus Krefeld nicht mehr wegzudenken sind. Die Studentin der Komparatistik und ehemalige Mitarbeiterin der Buchhandlung Rheinschmökern leitet regelmäßig Schreib- und andere Kreativwerkstätten in Krefeld und darüber hinaus.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus in Kooperation mit freischwimmer e. V.

Eintritt

frei, Spenden willkommen

Reservierung

über das Formular (siehe oben)

Barrieren

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Foto/Fotos: © Reinhold Janowitz

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ABGESAGT: Content Manager trifft Oktopus

© Reinhold Janowitz
7. August 2025, 18:00 bis 20:00
Altes Stadtbad – freischwimmer-Gelände
Gerberstraße 53a
Krefeld, 47798

Leserunde im Rahmen des Short Story Festivals im Alten Stadtbad

Am 16. August veranstalten wir unser Short Story Festival im Alten Stadtbad. Im Vorfeld laden wir das Publikum ein, die Kurzgeschichte noch besser kennenzulernen und selbst kreativ zu werden. Den Auftakt der drei Workshops für alle von 15 bis 65+ bildet eine Leserunde im Alten Stadtbad.

Ihr tauscht euch gerne aus über die Texte, die ihr lest? Ihr wolltet schon immer einmal wissen, wie man sich Fragen für Lesungen ausdenkt? Dann ist unsere Leserunde genau das Richtige für euch. Wir lesen zwei der Geschichten, die beim Short Story Festival vorgetragen werden: „ein oktopus hat drei herzen“ von Hatice Açıkgöz und „German Content Superstar“ von Philipp Böhm. Bei der Leserunde teilen wir unsere Eindrücke und überlegen, was wir gerne noch von den Autor:innen erfahren würden. Diese Fragen stellen wir den beiden dann bei einer exklusiven Gesprächsrunde im Rahmen des Short Story Festivals.

Die Leserunde wird geleitet von Marlene Jäger, Mitarbeiterin des Niederrheinischen Literaturhauses und Leiterin der Schreibwerkstatt „Satzgefüge“.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus in Kooperation mit freischwimmer e. V.

Eintritt

frei, Spenden willkommen

Reservierung

über das Formular (siehe oben)

Barrieren

Das Gelände ist ebenerdig befahrbar. Der Boden ist uneben.

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Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Foto/Fotos: © Reinhold Janowitz

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Gemeinsam schreiben

Beispiel für Schreibaufgaben
28. Juni 2025, 15:00 bis 17:30
Kaiser Wilhelm Museum
Joseph-Beuys-Platz 1
Krefeld, 47798

Schreibwerkstatt und Performance für alle von 15 bis 55+

Zwei Figuren gehen ins Theater – und ihr entscheidet, was passiert! Bei unserem diesjährigen altersoffenen Schreibworkshop zu „Kultur findet Stadt“ schreiben wir gemeinsam eine Geschichte mit verschiedenen Erzählsträngen. Bei der Aufführung um 17 Uhr entscheidet das Publikum, welche Version der Geschichte es hören will. Ein Workshop für alle, die gern experimentieren.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

frei

Barrieren

Die Werkstatt des Kaiser Wilhelm Museums ist ebenerdig zugänglich. Die Aufführungsräume sind bei gutem Wetter der Joseph-Beuys-Platz oder bei schlechtem Wetter der Thorn-Prikker-Saal. Letzterer ist über einen Aufzug zugänglich. Bitte lassen Sie uns wissen, wenn Sie mit Begleitung am Workshop teilnehmen wollen.

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Von kleinen & großen Gaunereien

Europaflagge
15. Mai 2025, 19:00 bis 21:30
Fabrik Heeder, Studiobühne II
Virchowstr. 130
Krefeld, 47805
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Ein Europa-Abend mit zwei Romanen aus den Niederlanden und Spanien und ihren Übersetzer:innen

Anlässlich der Europawochen 2025 laden das Europabüro der Stadt Krefeld, die Weltlesebühne und wir zu einem abwechslungsreichen Abend mit zwei Übersetzer:innen ziemlich turbulenter und preisgekrönter Romane aus den Niederlanden und Spanien ein. Unsere Gäste sind Christiane Burkhardt mit ihrer Übersetzung von Tom Hoflands „Nimms nicht persönlich“ und Luis Ruby mit seiner Übersetzung von Isaac Rosas „Ein sicherer Ort“.

Wie lebt es sich in anderen Ländern, was beschäftigt die Menschen, was ist anders als bei uns, was so ähnlich wie bei uns? Romane und Erzählungen bieten eine hervorragende und unterhaltsame Chance, tiefergehende Antworten darauf zu finden. Ohne die spannende Arbeit literarischer Übersetzer:innen würden sie aber nur die wenigsten von uns lesen können. Allein in dieser Arbeit steckt also schon eine Menge Europa . Und weil es in Europa natürlich auch ums Geschäft geht und das Geschäft selbstverständlich auch halbseidene, ja zwielichtige, wenn nicht gar kriminelle Geister anlockt, haben wir – warum denn nicht?! – zwei aktuelle Romane ausgesucht, die von kleinen und großen Gaunereien in den Niederlanden und in Spanien erzählen:

Die Romane

Christiane Burkhardt liest aus Tom Hoflands „Nimms nicht persönlich“ (Verlag Kein & Aber), eine irre Mischung aus Krimi, satirischem Horrorroman und tragikomischem Büroroman. Das alles braucht es unbedingt, um die Geschichte eines Managers in einem niederländischen Pharmakonzern zu erzählen, der mithilfe eines gefährlichen Personalberaters gleich eine ganze Abteilung wegrationalisieren muss.

Um ganz andere Gaunereien geht es in Isaac Rosas „Ein sicherer Ort“ (Liebeskind Verlag), den Luis Ruby aus dem Spanischen ins Deutsche gebracht hat. In diesem schwindelerregenden Schelmenroman versucht ein Mann seinem Vater das Startgeld für eine neue Geschäftsidee abzuluchsen: Geld, das selbst schon aus einem Betrug stammt. Und dann wird auch noch der jüngste Spross mit illegalen Sportwetten auf dem Schulhof erwischt.

Das Gespräch

Im Gespräch mit den beiden Übersetzer:innen, die übrigens beide aus mehreren Sprachen übersetzen, fragen Moderator Peter Klöss (selbst Übersetzer und Mitglied des „Weltlesebühne“-Vereins) und Literaturhausleiter Thomas Hoeps unter anderem, was man eigentlich alles wissen muss, wenn man übersetzt, wie man den richtigen deutschen Sprachton für Werke anderer Länder findet und was sich ja vielleicht auch gar nicht übersetzen lässt.

Die Gäste

Christiane Burkhardt studierte Literaturwissenschaften, arbeitete als Lektorin und übersetzt heute aus dem Niederländischen, Italienischen und Englischen, darunter u. a. Wytske Versteeg, Mariken Heitman, Bregje Hofstede, Paolo Cognetti, Fabio Geda und Pip Williams. Sie moderiert Lesungen und gibt Übersetzungsworkshops, u. a. an der Ludwigs-Maximilians-Universität München. Im Moment ist sie mit ihrer Übersetzung Der Duft von Grün von Pamela Sharon für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2025 nominiert. Sie lebt in München.

Luis Ruby, 1970 in München geboren und als Sohn einer Spanierin und eines Schlesiers zweisprachig aufgewachsen. Er studierte Romanistik, Anglistik und Volkswirtschaft. Seit ca. 25 Jahren übersetzt er Literatur aus dem Spanischen, Italienischen und Portugiesischen, darunter Autoren wie Clarice Lispector, Carlo Fruttero und Hernán Ronsino. Zur Zeit arbeitet er an einer Neuübersetzung von Giovanni Boccaccios Decameron. „Ein sicherer Ort“ ist das vierte von ihm übersetzte Buch von Isaac Rosa. Er lebt in München.

Foto © Ebba D. Drolshagen

Peter Klöss, Jahrgang 1962, übersetzt seit 35 Jahren Romane und Sachbücher aus dem Italienischen und Englischen, darunter Werke von Marco Balzano, Raffaella Romagnolo, Carlo Lucarelli und Suzanne Collins. Peter Klöss ist Mitbegründer der ersten Agentur für Literaturübersetzer und engagiert sich seit vielen Jahren im Übersetzerverband VdÜ und in der Weltlesebühne e.V. Er lebt in Köln.

Veranstaltet von

Europabüro der Stadt Krefeld, Niederrheinisches Literaturhaus und Weltlesebühne e.V.

Eintritt

frei

Mit Voranmeldung per Mail an: WIDI@krefeld.de

Barrieren

Die Studiobühne II ist mit einem Aufzug vom Innenhof der Fabrik Heeder aus erreichbar. Es stehen barrierefreie Toiletten zur Verfügung. Der Veranstaltungsraum ist mit fester Bestuhlung versehen. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie mit dem Rollstuhl kommen, damit wir Ihnen einen entsprechenden Platz reservieren können. Der Veranstaltungsraum verfügt nicht über eine induktive Höranlage. Es gibt keine Übersetzung in Gebärdensprache.

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Stoffwechsel

9. Mai 2025, 19:00 bis 20:30
Café Rheinschmökern
Alte Krefelder Straße 19
Krefeld, 47829
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Offene Lesebühne Niederrhein

Bei unserer offenen Lesebühne lesen 6 Autor:innen je 10 Minuten lang aus ihren Werken. Drei sind von uns gesetzt, drei weitere werden am Abend unter den anwesenden Autor:innen ausgelost. Alle Genres und Gattungen sind willkommen: Erzählungen, Romanausschnitte, Gedichte, Slam, Fantasy und vieles mehr.

Abwechslungsreich, Neugier weckend, manchmal ausbaufähig, manchmal preisverdächtig, manchmal noch unveröffentlicht, manchmal als Buch erhältlich – es erwartet Sie ein Abend voller Überraschungen mit bekannten und neuen Stimmen der Literatur am Niederrhein. Durch den Abend führt „Kopflüften“-Gründerin Taibe Karaman.

Lucia Rücker liebt alles, was mit Worten zu tun hat, egal ob es sich um Bücher, Zeitungsartikel oder Handlettering handelt. Seit sie selbst einen Stift halten kann, probiert sie sich in unterschiedlichen Genres und Formaten aus. Am liebsten schreibt sie über starke Frauen, die mal die Welt und mal sich selbst retten. Sie ist Gewinnerin des Krefelder Jugendpreises für Fantastische Literatur 2023 und war mehrfach unter den Preisträger:innen der Schreibwettbewerbe von LizzyNet.

Sorush Mozaffar Moghaddam ist Schriftsteller und Journalist. Gemeinsam mit seiner Frau Maryam Gheiji engagiert er sich für eine Literatur ohne Zensur. Aufgrund seines Engagements wurden drei seiner Geschichtensammlungen in seiner Heimat Iran auf Druck des Regimes zensiert. Zu seinen auf Deutsch erschienenen Werken gehört die Geschichte „Die Marionette“, die von Kurt Scharf übersetzt und vom Weiterschreiben-Institut veröffentlicht wurde, einer literarischen Plattform für Autor:innen aus Kriegs- und Krisengebieten.

Foto Wienke Treblin

Wienke Treblin lebt seit ihrem Designstudium in Krefeld. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Niederrhein, als Kulturpädagogin bei Mobifant Krefeld, als Projektassistenz bei den Kunstmuseen Krefeld und als freie Künstlerin und Autorin. Als Lyrikerin war sie 2022 Gast des Niederrheinischen Literaturhauses bei Poesie im Stadtbad und 2024 in der Reihe Westwerk mit ihrem Gedichtband „heimwehen“. Aktuell arbeitet sie an ihrem ersten Kurzgeschichtenband. 

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

5 Euro, für vorlesewillige Autor:innen frei

Reservierung

per Mail an literaturhaus@krefeld.de

Barrieren

Das Café Rheinschmökern ist außerhalb der Öffnungszeiten der Buchhandlung nebenan nur über eine Stufe betretbar. Die Toilette im Erdgeschoss ist barrierearm, aber nicht rollstuhlgerecht. Der Veranstaltungsraum befindet sich vor der Kegelbahn im Nebenzimmer des Cafés und ist von dort ebenerdig zu erreichen. Das Publikum sitzt auf Stühlen.

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Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Fotos: © privat

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die Unabhängigen

Titelmotiv der Reihe „die Unabhängigen, ein Abend mit …“, in der das Niederrheinische Literaturhaus unabhängige Verlage vorstellt, die per Abstimmung gewählt werden
8. April 2025, 19:30 bis 21:30
Bar Gloriette
Westwall 11
Krefeld, 47798 Deutschland
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Ein Abend mit dem Maro Verlag

Es sind die unabhängigen Verlage, die immer wieder für großartige literarische Entdeckungen sorgen – mit Mut, Leidenschaft und etwas Verrücktheit. Kein Wunder also, dass unsere neue Vorstellungsreihe im vergangenen Jahr so gut angenommen wurde, dass sie 2025 fortgesetzt wird. Erster Gast in diesem Jahr: Der Augsburger Maro Verlag.

Der Verlag

1969 gründeten Benno Käsmayr und Franz Bermeitinger während der Frankfurter Buchmesse den Maro Verlag. Schnell wurde er zu einer Anlaufstelle für den damaligen dichterischen Nachwuchs, der sich stark an amerikanischen Vorbildern orientierte. Mit dem Katalog „Bücher die man sonst nicht findet“ trug Maro zur Vernetzung von Klein- und Kleinstverlagen untereinander bei. Von Anfang an zeichnete sich der Verlag durch seine besondere Ästhetik aus: Schon die ersten drei von Rotraut Susanne Berner gestalteten Umschläge erhielten den Piatti-Preis für Buchgrafik. Seit Sarah Käsmayr vor einigen Jahren bei Maro einstieg, wird der Verlag intergenerational geleitet.

Für seine Arbeit wurde Maro bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: 2017 erhielt er den Preis „für einen Kleinverlag in Bayern“, 2019, 2020, 2022 und 2023 den Deutschen Verlagspreis. Dazu kommen ständig Förderungen und Verlagsprämien für einzelne Publikationsprojekte.

Mehr hier: www.maroverlag.de

Der Autor

Nils Dorenbeck studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und arbeitete als Lehrbeauftragter, Redakteur und Redenschreiber. „Die widerspenstige Hand“ ist Dorenbecks Debütroman. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive der linken Hand der Hauptfigur Martin Heimann, die sich nach einem Schlaganfall verselbstständigt. Der Roman stellt Fragen nach Freiheit und Vorherbestimmung und untersucht den Einfluss religiöser Ideale auf die Familie eines „verbotenen“ Kindes.

Mehr: zum Roman (ab März 2025 verfügbar)

Die Übersetzerin

Merle Struve ist Romanistin, Übersetzerin und Konferenzdolmetscherin. Für Maro übersetzte sie „Die Concierge ist auf See“ von Magali Desclozeaux aus dem Französischen. Darin tauscht Ninon Moineau ihre ­bescheidene Rente gegen Kost und Logis auf einem Containerschiff ein. Als sie versucht, an Land zurückzukehren, findet sie heraus, dass sie einem Finanzhai zum Opfer gefallen ist. Unter seiner urkomischen Oberfläche behandelt der Roman bitterernste Themen wie Finanzspekulation, Steuerparadiese und Altersarmut. 
Mehr: zum Roman

Die Verlegerin

Sarah Käsmayr teilt sich die Leitung des Maro Verlags mit ihrem Vater Benno. Die studierte Grafikdesignerin ist unter anderem für Lektorat, Pressearbeit und Veranstaltungsorganisation zuständig. Ihre verlegerische Handschrift zeigt sich zum Beispiel bei den Maro-Heften, die sie gemeinsam mit Kolja Burmester herausgibt: Die schön gestalteten Hefte beinhalten Essays zu feministischen, politischen und tabubehafteten Themen in Verbindung mit Illustrationen. Käsmayr ist zudem Mitglied im Vorstand der Kurt Wolff Stiftung, die sich für eine vielfältige Verlags- und Literaturszene einsetzt und eine strukturelle Förderung von unabhängigen Verlagen fordert.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

10 Euro / 5 Euro ermäßigt

Moderation

Marlene Jäger

Ticketkauf

an der Abendkasse ab 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung

Reservierung

dringend empfohlen, per Mail an literaturhaus@krefeld.de

Barrieren

Die Bar Gloriette ist nur über eine schmale Tür mit einer niedrigen Stufe erreichbar. Es stehen ausschließlich nicht barrierefreie Toiletten zur Verfügung. Das Publikum sitzt an Tischen mit Stühlen oder auf Hockern an der Bar. Es gibt keine induktive Höranlage und kein Blindenleitsystem.

Logo Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Fotos: © privat (Dorenbeck), Lin Nowicki (Käsmayr), Jan Rhein (Struve)

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Chrononauten. Rettet die Literatur von morgen

Foto der Bibliothek im Literaturhaus
23. März 2025, 11:00 bis 17:00
Niederrheinisches Literaturhaus
Gutenbergstraße 21
Krefeld, 47803

ESCAPE ROOM ab 16 Jahren. Nur noch wenige Pätze frei

Aufregung im Literaturhaus: Eine Anthologie mit Werken der „Satzgefüge“-Autor:innen wurde entwendet – und die Geschichten tauchen unter falschem Namen in der Zukunft auf. Da kann nur das Zeitreiseinstitut „Chrononauten“ helfen. Werden Sie eine:r von Ihnen und reisen Sie für eine Stunde in die Vergangenheit, um die in der Bibliothek versteckten Texte zu bergen und so die Literatur von morgen zu retten.

Den Escape Room entwickelten sechs Mitglieder der Schreibwerkstatt „Satzgefüge“: Beija Ipanga Angonga, Elay Leifeld, Julia Jagoda, Leonie Falkowski, Lilli Geritz und Nilufar Shirkhani. Los ging es im August 2024 während des Schreibcamps im Literaturhaus. Unter der Leitung von Marlene Jäger erarbeiteten sie ein Szenario, dachten sich Rätsel und Codes aus und schrieben Texte dazu. Nach Testläufen im Oktober 2024 und im Februar 2025 ist es nun so weit: Der Escape Room „Chrononauten. Rettet die Literatur von morgen“ kann in Gruppen von 5–6 Personen im Literaturhaus gespielt werden.

Der Escape Room ist das erste große gemeinschaftlich entwickelte Projekt der Schreibwerkstatt, aber für viele Mitglieder nicht der erste Produktionsauftrag. 2023 schrieben sie für das urbanorama°-Festival der Hochschule Niederrhein Kurzprosa und Gedichte. 2024 trugen Mitglieder im Auftrag der Bibliothek Moers Texte zum Bundesweiten Vorlesetag bei, die Sie hier hören können.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

frei

Anmeldung

per Mail an literaturhaus@krefeld.de unter Angabe von Personenzahl und zwei möglichen Spielzeiten.

Weitere Infos

*Update: Der Spielstart am Sonntag um 11 Uhr ist bereits ausgebucht. Für 13 und 15 Uhr ist noch jeweils 1 Platz frei.*

Spielzeit 1 Stunde, Dauer ca. 1 Stunde 30 Minuten.

Jede Spielrunde mit 5–6 Personen. 

Anmeldungen von Einzelpersonen und Kleingruppen werden nach Möglichkeit zusammengelegt. 

Nicht barrierefrei.

Foto: © Manfred Grünwald

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Chrononauten. Rettet die Literatur von morgen

Foto der Bibliothek im Literaturhaus
22. März 2025, 11:00 bis 17:00
Niederrheinisches Literaturhaus
Gutenbergstraße 21
Krefeld, 47803

ESCAPE ROOM ab 16 Jahren. Nur noch wenige Plätze frei

Aufregung im Literaturhaus: Eine Anthologie mit Werken der „Satzgefüge“-Autor:innen wurde entwendet – und die Geschichten tauchen unter falschem Namen in der Zukunft auf. Da kann nur das Zeitreiseinstitut „Chrononauten“ helfen. Werden Sie eine:r von Ihnen und reisen Sie für eine Stunde in die Vergangenheit, um die in der Bibliothek versteckten Texte zu bergen und so die Literatur von morgen zu retten.

Den Escape Room entwickelten sechs Mitglieder der Schreibwerkstatt „Satzgefüge“: Beija Ipanga Angonga, Elay Leifeld, Julia Jagoda, Leonie Falkowski, Lilli Geritz und Nilufar Shirkhani. Los ging es im August 2024 während des Schreibcamps im Literaturhaus. Unter der Leitung von Marlene Jäger erarbeiteten sie ein Szenario, dachten sich Rätsel und Codes aus und schrieben Texte dazu. Nach Testläufen im Oktober 2024 und im Februar 2025 ist es nun so weit: Der Escape Room „Chrononauten. Rettet die Literatur von morgen“ kann in Gruppen von 5–6 Personen im Literaturhaus gespielt werden.

Der Escape Room ist das erste große gemeinschaftlich entwickelte Projekt der Schreibwerkstatt, aber für viele Mitglieder nicht der erste Produktionsauftrag. 2023 schrieben sie für das urbanorama°-Festival der Hochschule Niederrhein Kurzprosa und Gedichte. 2024 trugen Mitglieder im Auftrag der Bibliothek Moers Texte zum Bundesweiten Vorlesetag bei, die Sie hier hören können.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

frei

Anmeldung

per Mail an literaturhaus@krefeld.de unter Angabe von Personenzahl und zwei möglichen Spielzeiten.

Weitere Infos

*Update: Für den Spielstart am Samstag um 11 Uhr ist noch 1 Platz frei. Die Spielstarts am Samstag um 13 und 15 Uhr sind bereits ausgebucht.*

Spielzeit 1 Stunde, Dauer ca. 1 Stunde 30 Minuten.

Jede Spielrunde mit 5–6 Personen. 

Anmeldungen von Einzelpersonen und Kleingruppen werden nach Möglichkeit zusammengelegt. 

Nicht barrierefrei.

Foto: © Manfred Grünwald

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AUSGEBUCHT: Stoffwechsel

21. Februar 2025, 19:00 bis 20:30
Café Rheinschmökern
Alte Krefelder Straße 19
Krefeld, 47829
Google Karte anzeigen

Offene Lesebühne Niederrhein

Abwechslungsreich, Neugier weckend, manchmal ausbaufähig, manchmal preisverdächtig, manchmal noch unveröffentlicht, manchmal als Buch erhältlich – es erwartet Sie ein Abend voller Überraschungen mit bekannten und neuen Stimmen der Literatur am Niederrhein. Bei „Stoffwechsel“ lesen 6 Autor:innen je 10 Minuten lang aus ihren Werken. 

Drei sind von uns gesetzt, drei weitere Vorleser:innen werden am Abend unter den anwesenden Autor:innen ausgelost. Alle Genres und Gattungen sind willkommen: Erzählungen, Romanausschnitte, Gedichte, Slam, Fantasy und vieles mehr.

Durch den Abend führt Moderatorin und Bestseller-Autorin Diana Menschig.

Auf diese drei vorausgewählten Gäste dürfen Sie sich freuen:

Sabine Frambach, geboren in Neuss, lebt im Düsseldorfer Süden. Sie studierte Sozialpädagogik in Nijmegen und Erwachsenenbildung in Kaiserslautern. Heute fährt sie über die Wupper zur Arbeit und unterstützt Menschen dabei, so glücklich wie möglich zu leben. Ihre Texte und Kurzgeschichten veröffentlicht sie in Anthologien und Zeitungen. Einige wurden bereits prämiert, u. a. mit dem Bund Essay Preis 2013, dem Leverkusener Short Story Preis 2017, dem Freiburger Krimipreis 2020, dem Bad Godesberger Literaturpreis 2020 und dem Moerser Literaturpreis 2016, 2019 und 2024. 

Lilli Geritz lebt in Nettetal. Seit sie denken kann, verliert sie sich in Welten aus Tinte und Papier. Sie ist Mitglied der Schreibwerkstatt „Satzgefüge“ und trat bereits bei den Lesebühnen „420s“ und „Blick in die Werkstatt“ auf, wo sie das Publikum mit ihren rhythmisch-poetischen Texten begeisterte. Zurzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Romanprojekt und mehreren Gedichten und Kurzgeschichten.


John Waszek lebt nach einem abgeschlossenen Kunststudium als bildender Künstler und Dozent in Krefeld. Neben zahlreichen Ausstellungen im In-und Ausland veröffentlicht er diverse literarische Texte unterschiedlichster Thematik mit Schwerpunkt Lyrik und Kurzprosa. Im Bereich Lyrik bevorzugt er die Form des zyklisch angelegten Langgedichts wie etwa in dem Text „Splitter + Scherben“ (Veröffentlichung 2025). Zuletzt erschien 2023 der großformatige Bildband „Zu Besuch – Künstlergräber“, in dem Waszek Fotos von einhundert Künstlergräbern mit begleitenden Texten kombiniert (Hier geht es zu unserer Rezension.)

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

5 Euro, für vorlesewillige Autor:innen frei

Reservierung

Barrieren

Das Café Rheinschmökern ist außerhalb der Öffnungszeiten der Buchhandlung nebenan nur über eine Stufe betretbar. Die Toilette im Erdgeschoss ist barrierearm, aber nicht rollstuhlgerecht. Der Veranstaltungsraum im 1. Stock ist über eine Treppe mit etwa 20 Stufen erreichbar. Das Publikum sitzt auf Stühlen.

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Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Fotos: © Thomas Frambach (Frambach), privat (Geritz), Lutz Hartmann (Waszek)

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AUSGEBUCHT: Eat & Read: Italien

31. Januar 2025, 19:00 bis 21:30
Café K+ bei Flavia – Kaiser Wilhelm Museum
Eingang über den Innenhof, Karlsplatz
Krefeld, 47798 Germany
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Vom Aufruhr in den Herzen. Mit Annette Kopetzki, Kunst & Musik 

Auch 2025 starten wir unser Literaturjahr mit dem kulinarischen Vorleseabend „Eat & Read“. Nach Island und Griechenland geht es nun in das Gastland der Frankfurter Buchmesse 2024: Italien. Und dank der Kooperation mit den Kunstmuseen Krefeld und der Städtischen Musikschule wird der Abend zum Gesamtkunstwerk mit italienischem Gesang!

Die Literatur

Annette Kopetzki ist eine der wichtigsten „deutschen Stimmen“ der italienischen Literatur. Erst vor wenigen Monaten wurde die Hamburger Übersetzerin für ihr Gesamtwerk mit dem renommierten Mazzucchetti-Gschwend-Übersetzungspreis ausgezeichnet. Zu den regelmäßig von ihr übersetzten Autoren zählen Pier Paolo Pasolini, Alessandro Baricco, Roberto Saviano und Andrea Camilleri. 

Bei uns stellt sie vier von ihr übersetzte und ihr liebe Romane aus 30 Jahren vor, darunter Stefano Massinis außergewöhnlichen Roman „Die Lehman Brothers“ – ein Versepos von satten 848 Seiten, das mit sprudelndem Witz und Brecht’scher Intensität eine schillernde Auswanderergeschichte und eine unheimliche Parabel über den Kapitalismus erzählt. Und auch der Roman, der unserem Abend den Titel gab, wird dabei sein: Ginevra Lambertis „Der Aufruhr unserer Herzen“ ist eine berührende Familienerzählung über Sehnsüchte, Liebe und Illusionen von drei Frauen aus drei Generationen in Venetien und im Rom der siebziger und achtziger Jahre. Im Gespräch geht es unter anderem um die Frage, wie die italienische Sprachmelodie ins Deutsche zu bringen ist, wieviel wir eigentlich über das „wahre“ Italien wissen und wie sich die die italienische Literatur in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat.

Die Kunst

Zu Gast sind wir bei den Kunstmuseen Krefeld – aus guten Gründen. Denn im Haus Lange ist derzeit eine Überblicksausstellung der rumänischen Künstlerin Marion Baruch (*1929) zu sehen, die nicht nur in Rom Kunst studierte, sondern für die Italien bis heute, unterbrochen von einem längeren Intermezzo in Paris, das Zentrum ihres künstlerischen Schaffens ist. Nach einer Begrüßung durch Direktorin Katia Baudin zeigt uns Kuratorin Dr. Magdalena Holzhey in einem kurzen Vortrag Bilder aus der Ausstellung und führt in das Werk der seit 2012 vor allem mit Schnittresten von Mailänder Modefirmen arbeitenden Künstlerin ein.

Die Musik

Und was für ein Glück, dass die neue Vizeleiterin der Städtischen Musikschule, Merve Bianca Sorgente, schon als Kind mit ihrem Vater italienische Lieder gesungen hat und es (auch darum?) bis heute liebt. Begleitet von ihrem Musikschulkollegen Francisco Chavez an der Gitarre und Maja Plüddemann am Kontrabass singt sie fünf Lieder aus den fünfziger und sechziger Jahren von Lucio Battisti und Renato Carosone. Dazu schreibt sie: „Lieben und Leiden, Begehren und Trauern, sich Finden und Verlassen – von all dem erzählen die Lieder des heutigen Abends. Einer unserer Songs brachte es einmal so auf den Punkt: Singend lässt sich besser leiden…“ Auch hier also der Aufruhr in den Herzen!

Das Essen

Und wie könnte es besser passen? Kplus-Gastronomin Flavia Latina – Tochter einer argentinischen Mutter und eines italienischen Vaters – serviert unseren Gästen nach dem künstlerischen Programm einen kulinarischen Teller mit Antipasti.
entweder: Bruschetta, Parmaschinken, Tramezzini und Parmesankäse
oder vegetarisch: Bruschetta, Linsensalat mit Rote-Bete-Carpaccio, Tramezzini und Parmesankäse
in jedem Fall: Dolce Vita mitten im Winter!

Achtung: nur 40 Plätze! Schnell anmelden!

Annette Kopetzki

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus. In Kooperation mit Kunstmuseen Krefeld und Städtischer Musikschule.

Eintritt

20 Euro (Essen inklusive, Getränke extra)

Nur nach verbindlicher Anmeldung

Vergabe in Reihenfolge des Eingangs
bis spätestens 26. Januar per Mail an literaturhaus@krefeld.de
mit Angabe des Speisewunsches:
A) Bruschetta, Parmaschinken, Tramezzini und Parmesankäse
B) Vegetarisch: Bruschetta, Linsensalat mit Rote-Bete-Carpaccio, Tramezzini und Parmesankäse

Achtung: Das Literaturhaus ist vom 13.12. bis 9.1. in den Weihnachtsferien – Anmeldungen werden davor und wieder danach beantwortet.

Fotos: © studioline (Kopetzki)

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