Einzelveranstaltungen

Foto: © Reinhold Janowitz

Literarische Einzelveranstaltungen

Zusätzlich zu unseren Lesereihen veranstalten wir natürlich auch immer wieder einzelne Lesungen. Zu besonderen Anlässen, an besonderen Orten, oder einfach „nur so“, weil Sie diese:n Autor:in oder jenes Buch unbedingt kennenlernen sollten. 

Vergangene Veranstaltungen

AUSGEBUCHT: 7 für Alle: Benefiz-Krimitag des Syndikats

Logo des Syndikat-Krimitags
8. Dezember 2023, 19:30 bis 21:00
Landgericht, Großer Saal
Nordwall 131
Krefeld, Nordrhein-Westfalen 47798
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Coelen / Hoeps / Küsters / Milani / Schlegel / Schmitz / Stickelbroeck

Sieben bekannte Krimiautor:innen des Niederrheins geben sich im Krefelder Landgericht ein Stelldichein des professionellen Verbrechens. Anlass: Der 8. Dezember ist der Todestag eines der ersten deutschsprachigen Krimiautoren: Friedrich Glauser.

Ihm zu Ehren veranstaltet die Vereinigung deutschsprachiger Krimiautor:innen SYNDIKAT e.V. seit 2011 den „Krimitag“, zu dem Autor:innen in über einem Dutzend Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz honorarfrei für den guten Zweck vorlesen. Zum ersten Mal nun auch in Krefeld: Jeweils 10 Minuten lesen Kurzkrimis und Romanausschnitte: 

Ina Coelen, Krefeld, Bücher im Leporello-Verlag

Thomas Hoeps, Krefeld, Bücher im Unionsverlag

Arnold Küsters (aka Ian Bray), Mönchengladbach, Bücher bei Penguin Random House

Gianna Milani (aka Diana Menschig), Viersen, Bücher bei Bastei Lübbe

Tina Schlegel, Kempen, Bücher im Emons Verlag

Ingrid Schmitz, Krefeld, Bücher aktuell bei Klarant und Bastei Lübbe

Klaus Stickelbroeck, Kerken, Bücher im kbv-Verlag

Selten hardboiled, manchmal düster, oft komisch, immer spannend und unterhaltsam. Und mit Ihrer Spende statt Eintritt tun Sie obendrein noch Gutes! 

Die Spenden des Krimitags in Krefeld gehen komplett an:

BI Rund um St. Josef : WenDo- Kurs(e) für Mädchen.
Die engagierte Bürgerinitiative ist das soziokulturelle Zentrum für die Krefelder Südstadt. Während über eine Kooperation mit der Tafel die Essensversorgung von Kindern aus armen Familien gesichert ist, mangelt es immer wieder an Geld für wichtige Sonderprojekte. Eines davon sind die WenDo- Kurse für Mädchen, die es in diesem rauen Umfeld besonders schwer haben.
„WenDo stärkt Frauen* und Mädchen* in allen Lebensbereichen, in denen sie Grenzverletzungen erfahren. Zum Beispiel in der Familie, bei Bekannten, im Beruf, im Alltag oder der Straße. So vielfältig wie die Frauen* und Mädchen* und ihre Leben sind auch die Arten wie sie ihre Grenzen behaupten: mit der Stimme, dem Blick und dem Körper.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

frei, Spenden erwünscht

Reservierung

per Mail an literaturhaus@krefeld.de

Logo Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW

Illustration: © Syndikat

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Fantastisch schreiben

Portraitfotos des Autors Akram El-Bahay
17. November 2023, 16:00 bis 19:00
Niederrheinisches Literaturhaus
Gutenbergstraße 21
Krefeld, 47803
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Schreibworkshop für Kinder von 10 bis 14 Jahren mit Akram El-Bahay

Eigene Welten erfinden, sprechende Tiere treffen oder Kriminalfälle lösen: Der Kinder- und Jugendbuchautor Akram El-Bahay lädt anlässlich des Bundesweiten Vorlesetags ein zu einer fantastischen Schreibwerkstatt, bei der all dies möglich ist. Die Teilnehmenden können und sollen dabei ihre ganz eigene Geschichte entwickeln. Akram El-Bahay gibt dazu Tipps und Tricks, mit denen ihre Fantasie in Schwung kommt und das Schreiben durch unterschiedliche Techniken leichter von der Hand geht.

Akram El-Bahay schreibt Kinder- und Jugendbücher und lebt mit seiner Familie in Meerbusch. In seinen Romanen verbindet er Elemente klassischer Fantasy-Geschichten wie Drachen und Magie mit Einflüssen orientalischer Märchen. Mit seinem ersten Roman „Flammenwüste” gewann er den Phantastik-Literaturpreis Seraph in der Kategorie „Bestes Debüt”. Aktuell schreibt er an der „Fabula”-Reihe, deren zweiter Band „Im Schatten der Nachtfee” dieses Jahr im Baumhaus-Verlag erschienen ist.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

frei

Anmeldung

per Mail an literaturhaus@krefeld.de

Foto: © Julia Reibel

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420s auf Tour

420s Lesebühne
28. September 2023, 19:00 bis 20:30
Bollwerk 107
Zum Bollwerk 107
Moers, 47441 Deutschland
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Junge Literatur Live in Moers

Diesmal sind die jungen Autor:innen vom Niederrhein im Bollwerk 107 in Moers zu Gast. Je sieben Minuten Zeit haben die Vorlesenden für ihre Texte, von denen viele speziell für die Lesebühne verfasst und zum ersten Mal vor Publikum präsentiert werden. Nach dem Vortrag erzählen sie im Gespräch mit Moderator Michael Schumacher von ihrer Motivation, ihren Fortschritten und Hindernissen beim Schreiben und ihren weiteren Projekten. Und selbst geschriebene Live-Musik gibt es auch!

Sarah Erdnuss begann als Straßenmusikerin in Sydney. Heute bringt sie ihren Sound ins Ruhrgebiet. Die Sängerin tritt mit ihrer Gitarre auf und spielt Acoustic Pop. Mit ihrer warmen Art zieht Sarah das Publikum in ihre Welt und erzählt in ihren Liedern vom Leben und dem, was sie bewegt. 

Miriam Veronika Fest (*1991) lebt und arbeitet am Niederrhein. Für ihre literarische Arbeit wurde sie unter anderem mit dem Moerser Literaturpreis 2020 ausgezeichnet, belegte den zweiten Platz beim „Satzgefüge”-Schreibwettbewerb des Niederrheinischen Literaturhauses und stand auf der Shortlist des Lyrikpreises München 2021. Zu ihren literarischen Vorbildern gehören Helga Schubert, Annemarie Schwarzenbach und Virginia Woolf.

Julia Jagoda (*2000) studiert Psychologie in Wuppertal. Sie liebt das Schreiben und die Suche nach Antworten. Gefunden hat sie bisher nur weitere Fragen. Sie war Nominierte des „PERGamenta“ Publikumspreises sowie Siegerin des Publikumspreises der Schreibwerkstatt „works in progress“.

Lilly Lohmann (*2006) geht in Krefeld zur Schule. Sie schreibt Prosa und Gedichte und nimmt seit 2021 an Schreibwettbewerben und ‑workshops teil. Beim „Satzgefüge“-Schreibwettbewerb 2021 belegte sie den dritten Platz.

Gil Maiwald (*1992) ist Autorin von Fantasy-Romanen, Kinder-und Jugendgeschichten sowie Kurzgeschichten für Jugendliche und Erwachsene. Sie nahm schon an zahlreichen Schreibwettbewerben mit daraus resultierenden Anthologien teil und gewann 2014 einen Schreibwettbewerb des Papierfresserchen-Verlags für Nachwuchsautor:innen, aus dem ihr Roman „Flaschenpost für dich“ hervorging. Aktuell arbeitet sie an einem neuen Fantasy-Projekt für Jugendliche.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus & Bollwerk 107

Eintritt

frei

Anmeldung

per Mail an literaturhaus@krefeld.de

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Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Fotos: © Tina Bibra (Erdnuss), privat (Jagoda, Fest, Lohmann, Maiwald)

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Die Welt der Worte mit Wienke Treblin

Bild der Autorin Wienke Treblin
4. Juni 2023, 11:00 bis 14:00
Theaterplatz
Theaterplatz
Krefeld, 47798
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Schreib- und Gestaltungsworkshop für Kinder von 6 bis 13 Jahren

Die Lyrikerin und Gestalterin Wienke Treblin lädt alle jungen Dichter:innen von 6 bis 13 Jahren zu einem poetischen Workshop-Angebot ein.

Herzlich willkommen in der Welt der Worte, wo Fantasie und Kreativität keine Grenzen kennen!

Die Teilnehmenden können zwischen zwei spannenden Aktivitäten wählen: Zum einen geht es um Lesezeichen – die kleinen Helfer, die uns bei unseren Abenteuern in der Welt der Bücher begleiten. Mit Schablonen und Stempel machen sie die Lesezeichen zu etwas Einzigartigem. 

Beim zweiten Angebot können die Teilnehmenden ihre poetischen Talente unter Beweis stellen, indem sie mit Poesiepärchen spielen. Dafür ziehen sie aus Boxen Worte und kombinieren sie zu einem neuen, lyrischen Wort, das zur Überschrift für ein kleines Gedicht wird, zum Teil einer künstlerischen Collage… Uns das Beste: die Dichter:innen dürfen ihre Kunstwerke gleich mit nach Hause nehmen.

Der Drop-In-Workshop findet im Rahmen des Kulturmarkts 2023 an den Aktionstischen auf dem Theaterplatz statt. 

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

frei

Anmeldung

nicht erforderlich

Foto: © Wienke Treblin

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Poetry Slam-Workshop mit Johannes Floehr

Johannes Floehr, Slam-Poet, Autor und Comedian
3. Juni 2023, 11:00 bis 15:00
Mediothek
Theaterplatz 2
Krefeld, 47798
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für Jugendliche und junge Erwachsene

Im Workshop mit dem bekannten Slam-Poeten und Comedian Johannes Floehr gibt’s eine Menge Tipps fürs kreative Schreiben von Slam-Texten.

Ein lustiges Gedicht über Sellerie? Eine einfühlsame Kurzgeschichte über einen Schicksalsschlag? Sind ebenso erlaubt wie politische Reden, Stand-Up oder Rap. Poetry Slam, das kann alles bedeuten: Sowohl Inhalt als auch Form der Texte, die bei einem Slam vorgetragen werden, sind frei wählbar. 

Der Workshop findet im Rahmen des Kulturmarkts 2023 statt. 

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

frei

Anmeldung

per Mail an literaturhaus@krefeld.de

Teilnahmezahl

10 Personen

Foto/Fotos: © Marit Blossey

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AUSGEBUCHT: 420s

420s Lesebühne
24. März 2023, 18:30 bis 20:00
35blumen
Zum Alten Grünen Weg, Zugang Westwall 80
Krefeld, 47798 Deutschland
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Junge Literatur Live

Genau 420 Sekunden: So viel Zeit haben die jungen Schreibtalente vom Niederrhein für ihren Vortrag bei unserer Lesebühne. Präsentiert werden Texte aller Art, von Romanausschnitten über Gedichte bis zu Kurzgeschichten, die das Publikum mitnehmen ins 19. Jahrhundert, in fantastische Parallelwelten oder eine dystopische Zukunft. Wer wissen will, wie die Schaffenswelt der jüngsten Autor:innengeneration aussieht, sollte sich diese Veranstaltung nicht entgehen lassen.

Finn Convent (*1997) ist ein angehender Soziologe und professioneller Tagträumer, der ein bisschen zu gerne Kinderserien aus den frühen 2000ern mag. Seine Geschichten folgen frei dem Motto „Despite everything, its still you” (Undertale) und greift das Leben der Charaktere nach der dunkelsten Stunde auf.

Leonie Falkowski (*2002) schreibt und lebt in Mönchengladbach und studiert Lehramt an der Universität zu Köln. Am liebsten erzählt sie von Chicken Nuggets, nächtlichen Autofahrten und zerbrochenen Dingen. Sie ist Preisträgerin des LizzyNet-Poesiewettbewerbs „Acker, Algen, Algorithmen“, des NLH-Schreibwettbewerbs „Satzgefüge“ und Wortkünstlerin aus Leidenschaft. Auf Fotos guckt sie gerne ernst.

Miriam Veronika Fest (*1991) hat Germanistik und Antike Kultur in Düsseldorf und Bochum studiert. Im Rahmen ihrer Texte beschäftigt sie sich häufig mit moralischen Gratwanderungen und versucht psychologischen Spannungen innerhalb der Gesellschaft vor dem Hintergrund der Prozesse individuellen und kollektiven Erinnerns auf den Grund zu gehen. Bei 420s wird sie eine groteske Erzählung vortragen, die die Zuhörer:innen in ein Sanatorium verschlagen wird.

Lilli Geritz (*2005) verliert sich, seit sie denken kann, in Welten aus Tinte und Papier. Zurzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Romanprojekt und mehreren Gedichten und Kurzgeschichten. Bei der Lesebühne wird sie das Gedicht „Weltschmerz“ vortragen.

Julia Jagoda (*2000) interessiert sich für Künste aller Art. Zurzeit studiert sie Psychologie in Wuppertal und schreibt an ihrer ersten Romanreihe. Sie war Nominierte des „PERGamenta“ Publikumspreises sowie Siegerin des Publikumspreises der Schreibwerkstatt „works in progress“. 

Nilufar Shirkhani (*2005) möchte nichts anderes, als die Menschen um sie herum mit Worten zu berühren und ihnen mit Geschichten Hoffnung zu schenken. Auch nach dem Abitur möchte sie kreativ arbeiten; nebenberuflich soll es in die Drehbucharbeit gehen. Bei der Lesebühne wird sie eine philosophische Kurzgeschichte vortragen.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

frei

Anmeldung

per Mail an literaturhaus@krefeld.de

Logo Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Foto/Fotos: © bei den Autor:innen, NLH (Shirkhani)

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Liesel Willems: Hauptsache wir bleiben zusammen

Illustration aus Liesel Wllems' "Hauptsache wir bleiben zusammen"
14. Februar 2023, 16:00 bis 17:00
Niederrheinisches Literaturhaus
Gutenbergstraße 21
Krefeld, 47803
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Lesung und Ausstellung für Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene

„Man muss dem Glück einen Stuhl vor die Tür stellen, heißt ein Sprichwort. Damit es immer einen Platz findet und da sitzen bleibt und auf dich wartet, bis du wieder nach draußen kommst. Leicht gesagt, aber Habiba hatte keinen Stuhl. Habiba hatte keine Tür mehr, nur einen Ausgang mit Reißverschluss, seitdem sie mit ihren Eltern auf der Flucht vor dem Krieg in Syrien war.“

In ihrem neuen Buch „Hauptsache wir bleiben zusammen“ erzählt die Trägerin des Niederrheinischen Literaturpreises 2018 Liesel Willems einfühlsam und mit feiner Beobachtungsgabe von einer syrischen Flüchtlingsfamilie. Die Krefelder Künstlerin Anne Kurth hat dazu Zeichnungen gemacht, die im Rahmen einer Ausstellung vom 14. Februar bis 24. März im Niederrheinischen Literaturhaus präsentiert werden.

Liesel Willems, geboren 1950 in Krefeld. Sie machte eine Ausbildung zur Erzieherin und arbeitete im Kindergarten und in einer Gehörlosenschule, bevor sie in Köln und Aachen Sozialpädagogik studierte. Als „reisende Sozialpädagogin“ arbeitete sie in Krefeld, Köln, Aachen und Rom. Seit 1988 veröffentlicht sie Gedichte und Geschichten für Erwachsene. 1989 erhielt sie den 1. Preis Prosa beim Nettetaler Literaturwettbewerb, 1997 den 1. Preis Prosa beim 10. NRW- Autorentreffen. 2014 wurde sie Preisträgerin des Lyrik-Wettbewerb postpoetry.NRW. 2018 erhielt sie für ihr bisheriges Gesamtwerk den Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld.

Anne Kurth, geb. 1947 in Grimma (Sachsen), lebt seit 1957 in Krefeld. Seit 1982 ist sie Mitglied der „Gemeinschaft Krefelder Künstler“.

Die Ausstellung kann nach Terminabsprache unter der Telefonnummer 154 16 14 während der Bürozeiten besichtigt werden.

Veranstaltet von

Literatur in Krefeld e. V., gefördert von „Gesellschaft für Literatur in NRW“, in Kooperation mit dem Niederrheinischen Literaturhaus

Eintritt

Kinder frei / Erwachsene 7 Euro / Vereins-Mitglieder 5 Euro

Anmeldung

per Mail an literaturhaus@krefeld.de

Illustration: © Anne Kurth

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Das Alphabet des Feuers

Das Hörbuch Alphabet des Feuers von Wolfgang Schiffer
10. Februar 2023, 19:30 bis 21:30
Niederrheinisches Literaturhaus
Gutenbergstraße 21
Krefeld, 47803
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Wolfgang Schiffer & Jón Thor Gíslason
Eat & Read – Kulinarik und Literatur 2023: Island

Mit einem neuen genussreichen Veranstaltungsformat läuten wir das Lesungsjahr ein: „Eat & Read“ bietet Literatur und Kulinarik aus anderen Ländern für alle Sinne. Und wir starten mit einer ebenso rauen wie feinfühligen Region: Island.

Lyrik

Dazu haben wir ein Duo eingeladen, das in den vergangenen Jahren wie kaum wer sonst die Poesie der Insel aus Feuer und Eis für deutsche Leser:innen erschlossen hat: Wolfgang Schiffer und Jón Thor Gíslason. Der eine schreibt, der andere malt. Zusammen bilden sie ein Übersetzer-Duo, das mittlerweile rund zehn meist zweisprachig edierte Bücher und zahlreiche Beiträge in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht hat. Ein Highlight dabei: Die von Wolfgang Schiffer mit seiner großartigen Radiostimme selbst gelesene 5‑CD-Box „Das Alphabet des Feuers“ (ELIF-Verlag).

Im Literaturhaus lesen sie Gedichte von Vorbereitern der literarischen Moderne wie Jón úr Vör und Stefán Hörður Grímsson über nachfolgende Autor:innen wie Steinunn Sigurðardóttir, Linda Vilhjámsdóttir, Sigurður Pálsson oder Ragnar Helgi Ólafsson bis hin zu Fríða Ísberg, Dagur Hjartarson oder Ásta Fanney Sigurðardóttir und damit beispielhaft den jüngeren Dichter:innen der aktuellen poetischen Landschaft Islands.

Kulinarik

Dazu werden nach Wahl Lammkoteletts/Krautsalat oder vegetarische Rüben-Kohl-Suppe und Brot sowie der in Island obligatorische Schnaps Brennivín – auch Svarti dauði / Schwarzer Tod genannt – serviert.

Achtung: nur 20 Plätze! Schnell anmelden!

Jón Thor Gíslason, geboren 1957 in Hafnarfjörður, lebt seit Anfang der 1990er Jahre als Bildender Künstler in Deutschland; bis 1988 professioneller Popmusiker in Island, danach Aufbaustudium (Meisterklasse) an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart; zeitweise Korrespondent für die isländische Tageszeitung Morgunblaðið. Veröffentlichungen: Erzählungen in Kulturbeilagen des Morgunblaðið sowie in Zusammenarbeit mit Wolfgang Schiffer Übersetzungen isländischer Lyrik vor allem für den ELIF Verlag und Kuration der Reihe „Wortlaut Island“ mit aktueller isländischer Lyrik in der Online-Literaturzeitschrift Signaturen-Magazin.

Wolfgang Schiffer, geboren 1946 in Nettetal-Lobberich, lebt in Köln und Prag; Schriftsteller, Übersetzer und Herausgeber. Zahlreiche Veröffentlichungen: Hörspiel, Theater, Prosa und Lyrik sowie Herausgaben/Mit-Übersetzungen u. a. von Anthologien klassischer und zeitgenössischer isländischer Literatur; seit 2017 mehrere Übersetzungen aktueller isländischer Literatur mit Jón Thor Gíslason im ELIF Verlag, z. B. von Ragnar Helgi Ólafsson, Linda Vilhjálmsdóttir, Fríða Ísberg, Dagur Hjartarson und Sigurður Pálsson. Mehrere Preise und Auszeichnungen, u. a. 1991 Ritterkreuz des Isländischen Falkenordens und 1994 Isländischer Kulturpreis für seine Verdienste um die Vermittlung isländischer Literatur und Kultur.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

20 Euro inklusive Essen und Brennivín

Anmeldung

verbindlich bis 5. Februar mit Angabe der Essensauswahl an literaturhaus@krefeld.de

Foto/Fotos: © privat

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Kommende Veranstaltungen 

„Satzgefüge“-Schreibwerkstatt für alle von 15 bis 30 Jahren

Christian von Aster gehört zu den wenigen deutschsprachigen Autor:innen, die Crowdfunding als Einnahmequelle nutzen. Bei „Satzgefüge“ erzählt er davon, wie es dazu kam, wie er mit seinen Fans interagiert und welche Vorteile und Freiheiten ihm diese alternative Finanzierungsform ermöglicht.

Genregrenzensaboteur, literarischer Bonbononkel und satirisches Gesamtkunstwerk Christian von Aster hat schon mehr als zwei Dutzend Bücher verfasst, an zahlreichen Anthologien mitgewirkt, Hörbücher produziert, Drehbücher geschrieben, Filme gedreht und mehrere hundert Lesungen vor bis zu 2000 Zuhörenden absolviert. Seinem Schaffen ist dabei grundsätzlich eine ausgeprägte Freude an Sprache und hintersinnigem Witz gemein. Crowdfunding betreibt er auf Patreon.

Samstag, 22. Juni , 13:00 15:00

Eintritt

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen zu diesem Termin sind bis 10 Tage vorher möglich. Weitere Informationen zur Werkstatt gibt es hier.

Logo Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Titelfoto: © A. Hildebrandt

Gutenbergstraße 21
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Samstag, 22. Juni , 17:00 bis  18:30

Lesung der „Satzgefüge“-Mitglieder mit Stargast Christian von Aster

Im Juni gewähren die Mitglieder der Schreibwerkstatt „Satzgefüge“ Einblicke in ihre Arbeit. Das Publikum kann sich darauf freuen, Gedichte, Kurzgeschichten und work in progress live zu erleben. Ebenfalls mit dabei: Genregrenzensaboteur Christian von Aster.

Es treten auf:

Vanessa Berte (*1998) schreibt über alles, was ihr gerade in den Sinn kommt. Tagsüber arbeitet die Krefelderin als Technikerin für Professionelle Fotoausrüstung und wenn andere Schlafen gehen, greift Sie zu ihrem Laptop und arbeitet an ihren meist realitätsnahen Werken weiter. Das Schreiben gehört bereits seit Kindheitstagen zu ihrem Leben und ist daraus kaum noch wegzudenken.

Julia Marie Braun (*2000) will mit ihren Worten Gefühle ausdrücken, die sonst nur leise ausgesprochen werden – wenn überhaupt. Sie ist Journalistin am Niederrhein, lebt in Moers und schreibt am liebsten über Menschen, die besondere Geschichten zu erzählen haben – funktional oder echt. Beim Literaturpreis der Wuppertaler Literaturbiennale gehörte ihre Kurzgeschichte „Unverfehlte Message“ zu den 49 besten Beiträgen.

Finn Convent (*1997) studiert Soziologie und träumt sehr viel tag. In seinen Geschichten geht um es das Außergewöhnliche im Alltag und dessen Helden. Frei nach dem Motto „Despite everything, it’s still you” (Undertale) greift er das Leben der Charaktere nach der dunkelsten Stunde auf.

Julia Jagoda (*2000) studiert Psychologie und interessiert sich für Künste aller Art. Beim Schreiben verliert sie sich meist in fantastischen Welten. Finden kann man sie lesend auf kleinen Bühnen. Sie war Siegerin des Publikumspreises der Schreibwerkstatt „works in progress“ des Fritz-Hüser-Instituts Dortmund. Ihre Erzählung „Die Entwicklung“ wurde vom Literaturverein Osnabrück im Rahmen des Wettbewerbs „wortshift“ für beeindruckende Einfälle und die spannende Erzählweise ausgezeichnet.

Lucia Rücker (*2007) liebt alles, was mit Worten zu tun hat, egal ob es sich um Bücher, Zeitungsartikel oder Handlettering handelt. Seit sie selbst einen Stift halten kann, probiert sie sich in unterschiedlichen Genres und Formaten aus. Am liebsten schreibt sie über starke Frauen, die mal die Welt und mal sich selbst retten. Sie ist Gewinnerin des Krefelder Jugendpreises für Fantastische Literatur und war mehrfach unter den Preisträger:innen der Schreibwettbewerbe von LizzyNet.

Nilufar Shirkhani (*2005) möchte nichts anderes, als die Menschen um sie herum mit Worten zu berühren und ihnen mit Geschichten Hoffnung zu schenken. Aktuell studiert sie Jura in Bochum und entwickelt ihr erstes Drehbuch zu einem Roman weiter. 2019 erschienen einige ihrer Kurzgeschichten in einem Sammelband, den das Helios-Klinikum Krefeld im Rahmen des Projekts „Die Welt im roten Ballon” herausgab. 2024 hat sie bereits ein Gedicht zur Frankfurter Bibliothek beigetragen.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus

Eintritt

frei

Reservierung

per Mail an literaturhaus@krefeld.de

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Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Fotos: © Simon Beckmann (Braun) Christa Henke (Jagoda), Reinhold Janowitz (Shirkhani), privat (Berte, Convent, Rücker)

Gutenbergstraße 21
Krefeld, 47803
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Donnerstag, 4. Juli , 19:30 bis  22:00

Lesung und Gespräch mit Astrid H. Roemer (NL) und Ilija Trojanow (D)

Zwei große, vielfach ausgezeichnete Autor:innen niederländischer und deutscher Zunge, die bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Themen einiges miteinander verbindet: etwa die unbändige Freude am Erzählen großer und kleiner Geschichten, eine weit über Europa hinausweisende Welterfahrung, die Grenzen öffnet und Fremdes vermittelt, und die Fähigkeit sich literarisch großen Fragen zu stellen. Über all das sprechen wir zum Auftakt des Jubiläumsfestivals mit Astrid H. Roemer und Ilija Trojanow, die zudem aus ihren Romanen „Gebrochen-Weiß“ und „Tausend und ein Morgen“ lesen.

Astrid H. Roemer: Gebrochen-Weiß

In einem gewaltigen Buch voller Sinnlichkeit, Schmerz und Lebensfreude entfaltet „Gebrochen-Weiß“ ein Panorama weiblicher Biografien: In Surinam, der ehemaligen niederländischen Kolonie in Südamerika, mischen sich Sprachen und Religionen, Hautfarben und Ethnien.

In Paramaribo leben die Frauen der Familie Vanta, drei Generationen, von der sterbenskranken Oma Bee bis zu Enkelin Imker, die sie liebevoll betreut, von Mutter Louise, die vier Kinder alleine großzieht, bis zu ihrer Tochter Heli, die wegen einer verbotenen Affäre in die Niederlande geschickt wird. Sie alle sind auf der Suche nach Zugehörigkeit, sie alle träumen von einem besseren Leben. „Gebrochen-Weiß“ ist ein vielstimmiger Chor weiblicher Erzählungen, es wird geflüstert und geschrien, geweint und gejubelt. Astrid H. Roemers Sprache geht unter die Haut, eindringlich erzählt sie von Liebe und Tod, Familie und Trennung, Heimat und Verlust.

„Gebrochen-Weiß“ (Residenz Verlag) wurde aus dem Niederländischen von Bettina Bach übersetzt.

Ilija Trojanow: Tausend und ein Morgen

Unter Piraten in der Karibik, mitten in der Russischen Revolution – Zeitreisen sind voller Überraschungen. Fest entschlossen betritt Cya die fremden Welten. Inspiriert von der friedlichen und selbstbestimmten Gesellschaft der Zukunft, in der sie lebt, reist sie von Zeit zu Ort und versucht, die Vergangenheit von ihren Fesseln zu befreien – mit unterschiedlichem Erfolg.

In »Tausend und ein Morgen« (S. Fischer Verlag) entwirft Ilija Trojanow ein leidenschaftliches Porträt seiner mutigen Heldin. Wie kein anderer Autor verbindet er erzählerische Virtuosität und kritisches Denken zu einem modernen Epos, das alle Grenzen überwindet, Raum und Zeit ausleuchtet und einen frischen Blick in die Zukunft wagt. Mit sinnlichen Bildern und überbordenden Geschichten erfindet Ilija Trojanow den utopischen Roman neu – ein Roman, der von der unerschöpflichen Kraft unseres Denkens erzählt.

Die Festivaleröffnung

Mit einer Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, Frank Meyer und Generalkonsulin Hanna Tijmes vom Generalkonsulat des Königreichs der Niederlande in Düsseldorf.

Die Autor:innen

Astrid H. Roemer
geboren 1947 in Paramaribo (Suriname), einer ehemaligen niederländischen Kolonie in Südamerika. Sie hat Theaterstücke, Lyrik sowie zahlreiche Romane publiziert, in denen sie Fragen der Heimat, Familie, Identität und postkolonialen Politik verhandelt. 2016 hat sie den renommierten P.C.-Hooft-Preis für ihr Gesamtwerk erhalten, 2021 als erste POC den Prijs der Nederlandse Letteren 2021, den wichtigsten Literaturpreis für Autor*innen niederländischer Sprache. Im Residenz Verlag erschien 2022 „Gebrochen-Weiß“, das auf Platz 1 der Litprom-Weltempfänger Bestenliste stand und „Vom Wahnsinn einer Frau“ (2024).

Ilija Trojanow
geboren 1965 in Sofia, floh mit seiner Familie 1971 über Jugoslawien und Italien nach Deutschland, wo sie politisches Asyl erhielt. 1972 zog die Familie weiter nach Kenia. Unterbrochen von einem vierjährigen Deutschlandaufenthalt lebte Ilija Trojanow bis 1984 in Nairobi. Danach folgte ein Aufenthalt in Paris. Von 1984 bis 1989 studierte Trojanow Rechtswissenschaften und Ethnologie in München. Dort gründete er den Kyrill & Method Verlag und den Marino Verlag. 1998 zog Trojanow nach Mumbai, 2003 nach Kapstadt, heute lebt er, wenn er nicht reist, in Wien. Seine bekannten Romane wie z.B. ›Der Weltensammler‹ und ›Macht und Widerstand‹ sowie seine Reisereportagen wie ›An den inneren Ufern Indiens‹ sind gefeierte Bestseller und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus und Mediothek Krefeld

Eintritt

Einzelkarte: 10 Euro, 5 Euro ermäßigt

Festivalkarte: 35 Euro, 20 Euro ermäßigt zzgl. 1 Euro je Veranstaltung

Foto/Fotos: © Raul Neijhorst (Roemer), Thomas Dorn (Trojanow)

Theaterplatz 2
Krefeld, 47798
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Donnerstag, 11. Juli , 20:00 bis  21:30

Lesung und Gespräch mit Peter Zantingh

Ein junger Vater reist seiner Frau hinterher, die beruflich in Süddeutschland zu tun hat. In wieder einem Sommer der Katastrophen und neuen Klima-Rekorde schaut Robin aus dem Zugfenster auf das kürzlich überschwemmte Ahrtal. Und er blickt zurück auf seine Lebensentscheidungen: Wie vertretbar ist es, ein Kind in diese Welt zu bringen, in der eine Naturkatastrophe die nächste jagt? Welches Versprechen geben Eltern ihrem Kind, indem sie ihm ein Leben schenken? An jeder Station scheint ein anderes Zukunftsszenario zu herrschen.

„Zwischen uns und morgen“ wurde für die Shortlist des berühmten niederländischen „Libris Literaturpreis“ nominiert. „Ein feinfühliger und kluger Roman über eine der großen Fragen unserer Zeit“, urteilt Andreas Moll im WDR.

Der im Diogenes Verlag erschienene Roman wurde aus dem Niederländischen von Lisa Mensing übersetzt.

Der Lesungsort
Die Hauptfigur des Romans von Peter Zantingh ist mit dem Zug unterwegs. Wer vom Veranstaltungsort, dem Innenhof der Fabrik Heeder, durch das Tor sieht, schaut auf den Krefelder Hauptbahnhof. Bei Regen findet die Veranstaltung in der Studiobühne 2 statt.

Peter Zantingh
geboren 1983 in Heerhugowaard in der niederländischen Provinz Nordholland, studierte Wirtschaft und Digitale Kommunikation und arbeitet für die Wochenendausgabe des ›NRC Handelsblad‹. Sein Romanerstling ›Een uur en achttien minuten‹ war für diverse Literaturpreise nominiert, bei Diogenes erschien 2020 sein Roman ›Nach Mattias‹. Peter Zantingh lebt mit seiner Familie in Utrecht.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus und Mediothek Krefeld

Eintritt

Einzelkarte: 10 Euro, 5 Euro ermäßigt

Festivalkarte: 35 Euro, 20 Euro ermäßigt zzgl. 1 Euro je Veranstaltung

Foto/Fotos: © Yara Jimmink

Virchowstraße 130
Krefeld, 47805
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Leute von früher 

Kristen Höller
Donnerstag, 18. Juli , 20:00 bis  21:30

Lesung und Gespräch mit Kristin Höller

Die Insel Strand im nordfriesischen Wattenmeer: Marlene hat gerade ihr Studium beendet und fängt als Verkäuferin in einem Erlebnisdorf an, in dem alles so ist wie um 1900 – Brauchtum, Handwerk, Kleidung. Die aufwändige Inszenierung wird von zahlreichen Saisonkräften aufrechterhalten, die jenseits der »Kostümgrenze « in einfachen Baracken wohnen.

Bald lernt Marlene Janne kennen, die hier aufgewachsen ist, und fühlt sich ungewohnt stark zu ihr hingezogen. Doch nicht nur die Gefühle für sie, auch die Insel selbst scheint Marlenes Wahrnehmung zu verändern. Im Watt erinnern die Überreste der versunkenen Stadt Rungholt ständig daran, welches Unheil durch den steigenden Meeresspiegel droht.

Je näher sie und Janne sich kommen, desto deutlicher spürt Marlene, dass Janne ein Geheimnis hat, das weit in die Vergangenheit der Insel reicht. Und sie ist nicht die Einzige. Immer öfter beobachtet Marlene merkwürdige Vorfälle, bis sie schließlich einen Zusammenhang erahnt. „Leute von früher“ erzählt vom Bewahren und Verschwinden, von Abschied und Neubeginn. Von alten Legenden und moderner Lohnarbeit, vom Verliebtsein und von der Suche nach einem Platz im Leben. Humorvoll, klug und mit großer Wärme.

Der Lesungsort
Und weil es hier auf eine Insel geht, veranstalten wir diese Lesung auf einer der schönsten Krefelder Inseln überhaupt – nämlich der „Musikinsel“ Haus Sollbrüggen inmitten des Sollbrüggenparks, der Haupstelle unserer Städtischen Musikschule. Bei gutem Wetter im pittoresken Innenhof, bei Regen im schicken Helmut-Mönkemeyer-Saal.

Kristin Höller
geboren 1996, aufgewachsen in Bonn. Sie studierte Sprach‑, Literatur-und Kulturwissenschaften in Dresden. 2016 Finalistin des 24. Open Mike, 2017 Teilnehmerin der Autorenwerkstatt Prosa des LCB. 2018 Preisträgerin des Schweizer Literaturfestivals Literaare. Bis 2019 Mitveranstalterin von OstKap, der Dresdner Lesereihe für junge Literatur. Sie schreibt Hörspiele, Theaterstücke und Romane, für die sie mit mehreren Stipendien und Preisen ausgezeichnet wurde, u. a. mit dem Kranichsteiner Jugendliteraturstipendium 2019 für ihren Debütroman „Schöner als überall“. Kristin Höller ist Mitveranstalterin der queeren Lesereihe und Karaokeshow SMASH und lebt in Leipzig.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus und Mediothek Krefeld

Eintritt

Einzelkarte: 10 Euro, 5 Euro ermäßigt

Festivalkarte: 35 Euro, 20 Euro ermäßigt zzgl. 1 Euro je Veranstaltung

Foto/Fotos: © Anna-Luisa Richter

Uerdinger Straße 500
Krefeld, 47800 Deutschland
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Nachtblüher 

Ananda Serné
Donnerstag, 25. Juli , 20:00 bis  21:30

Lesung und Gespräch mit Ananda Serné

„Nachtblüher“ ist Liebesgeschichte, Gesellschaftsroman und eine Erkundung der schlafenden Welt. Vor allem aber ein faszinierender Roman, der mit trockenem Humor, kluger Intuition und Einfallsreichtum eine junge Frau auf die Suche nach Schlaf schickt und ganz nebenbei jene Systeme filetiert, die uns in die Schlaflosigkeit treiben.

Eliza ist in Stavanger gestrandet und forscht für das Institut für Schlaflosigkeit. Als ihr Partner die Beziehung beendet, fragt sich Eliza, was sie überhaupt noch in Norwegen hält, ohne Freunde und neue Forschungsergebnisse. Sie begibt sich auf die Suche nach einem sicheren Hafen, nach einem Menschen und einem Ort, an dem sie sich zu Hause fühlt. Die Reise führt sie von Norwegen nach Taiwan und Eliza stellt fest, dass Schlaflosigkeit überall ein Thema ist: Manche führen ein Schlaftagebuch, andernorts entwickelt man Straßenlaternen, die für Schlaflose das Tageslicht imitieren und manche werden sogar von Schlafwächtern von der Straße geholt und in spezielle Schlummerkliniken eingewiesen.

„Nachtblüher“ (Weissbooks Verlag) wurde aus dem Niederländischen von Andrea Kluitmann übersetzt.

„Ein vielversprechendes Debüt!“ Deutschlandfunk Kultur

Der Lesungsort
Wo ließe sich ein Roman, in dem es so sehr um den Schlaf geht, besser vorstellen als in einem großen Raum voller Betten. Wir danken dem Unternehmen Ron Lion Boxspringbetten herzlichst, dass sie Gefallen an unserer etwas verrückten Idee haben und ihre Krefelder Filiale für diese Lesung zur Verfügung stellen. 

Ananda Serné
geboren 1988, ist eine niederländische bildende Künstlerin und Schriftstellerin. Sie verbrachte ihre Kindheit auf dem Frachtschiff ihrer Eltern auf den Wasserstraßen Europas. Sie studierte an der Isländischen Kunstakademie und lebt derzeit in Norwegen. Ihre Kurzgeschichten wurden in verschiedenen niederländischen Literaturzeitschriften veröffentlicht. „Nachtblüher“ ist ihr erster Roman.

Veranstaltet von

Niederrheinisches Literaturhaus und Mediothek Krefeld

Eintritt

Einzelkarte: 10 Euro, 5 Euro ermäßigt

Festivalkarte: 35 Euro, 20 Euro ermäßigt zzgl. 1 Euro je Veranstaltung

Foto/Fotos: © Irwan Droog

Mevissenstraße 64
Krefeld, 47803 Deutschland
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