Veranstaltungen
Literatur lebendig machen, dem Text eine Stimme verleihen!
Nichts geht über eine Live-Lesung.
Wir laden regelmäßig Autor:innen ein, die Ihnen aus ihren Büchern vorlesen und vom Schreiben und Recherchieren erzählen. Hier finden Sie die aktuellen Termine unserer Reihen und Einzelveranstaltungen.
Kommende Veranstaltungen
Schreibwerkstatt „Satzzeichen“ mit Aygen-Sibel Çelik
Du schreibst gern, aber manchmal kommst du alleine nicht weiter? Du hast eine Idee für eine Geschichte, aber weißt nicht so recht, wo du anfangen sollst? Dann ist unsere Schreibwerkstatt „Satzzeichen“ bestimmt etwas für dich. Hier kannst du im Laufe des Jahres einen Autoren und eine Autorin treffen, die dich in deinem kreativen Schreibprozess unterstützen. Im Frühjahr zeigt dir die Jugendbuchautorin Aygen-Sibel Çelik, wie aus deiner Idee eine richtig gute Geschichte werden kann.
Egal, ob Abenteuer, Krimi, Fantasy oder etwas ganz anderes – Aygen hilft dir weiter. Wichtig ist: Du musst nicht schon angefangen haben zu schreiben, ein erster Funke und Begeisterung für das Geschichtenerzählen sind die wichtigste Voraussetzung.
Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Du kannst an allen Terminen teilnehmen oder nur an manchen. Trage bei der Anmeldung auf der Website des Kulturrucksack Krefeld im Anmerkungsfeld bitte ein, bei welchen Terminen du dabei sein möchtest.
Veranstaltet von
Niederrheinisches Literaturhaus und Kulturrucksack Krefeld
Alter
10 bis 14 Jahre
Eintritt
frei
Anmeldung
über die Website des Kulturrucksack Krefeld
Weitere Infos
Bei Fragen gerne eine Mail an literaturhaus@krefeld.de schreiben
Gefördert von Kulturbüro Krefeld und Kulturrucksack NRW.



Illustration: © kreativfeld
Krefeld, 47803
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Mehr InformationenWESTWERKVinyl – Lesung mit Son Lewandowski, Denis Pfabe und 2 DJs
Jetzt lassen wir auch die Musik sprechen: In unserer Reihe WESTWERK bringen wir 2026 erstmals Autor:innen und DJs in einem Event zusammen. Die einen lesen aus ihren aktuellen Romanen, die anderen erstellen eigens dazu ein passendes Musikprogramm. Für unsere Premiere haben wir zwei besonders spannende Kombinationen gebildet. Zum Zuhören, Spekulieren, Nachdenken – und nach dem Bühnenprogramm zum Gespräch mit den Autor:innen an der Theke oder zum Tanzen.
Was passiert bei WESTWERKVinyl?
In einer ca. 40-Minuten-Lesung wird ein neuer Roman vorgestellt, dazwischen in einem 20-minütigen DJ-Set Musik, die die Atmosphären des Textes aufnimmt, Handlungen und Haltungen übersetzt und so zum musikalischen Kommentar wird. Außerdem gibt es kurze Gespräche mit Autor:inen und DJs.
Welche Autor:innen und DJs kommen?
Zur Premiere im Schlachthof präsentieren wir gleich zwei brandneue, ungeheuer starke Romane, die in ganz unterschiedlichem Ton von Orten und Menschen erzählen, die die Literatur bisher kaum oder noch gar nicht in den Blick bekommen hat.
Watermeyer kennt seine Baumarktabteilung in- und auswendig – bis das System zu implodieren beginnt. Amik kennt jeden Bewegungsablauf, jeden Wettkampf, jedes Gramm – bis ihr Körper seine eigene Sprache spricht. Hier ein Baumarkt als Mikrokosmos der Gegenwart und dort eine Turnhalle als Ort gnadenloser Zurichtung. Denis Pfabe („Die Möglichkeit einer Ordnung“, Rowohlt Berlin) und Son Lewandowski („Die Routinen“, Klett-Cotta). haben Romane geschrieben, die einen so schnell nicht loslassen.
WESTWERKVinyl kombiniert ihre Lesungen mit DJ-Sets – Musik, die die Stimmungen der Texte aufnimmt und kommentiert. Die wunderbare DJ Yurika bringt deep-treibenden Techno zu den „Routinen“ und Reinhold Janowitz entwickelt seine ganz eigene Mixtur aus säuselnder Baumarkt-Muzak und indie-geprägtem Widerstandskrachen.
Unterhalb der Fotoleiste gibt’s weitere Infos zu den Romanen, Autor:innen & DJS und ganz unten geht’s zur Platzreservierung!




Mehr zu den Romanen
Denis Pfabe: Die Möglichkeit einer Ordnung
Levin Watermeyer kennt jede Schraube, jeden Kollegen, jede Intrige. Sein Leben im Baumarkt läuft in geordneten Bahnen – bis die Expansion kommt. Neue Strukturen, neue Gesichter, und mittendrin Pina Sommerfeldt, klug, ehrgeizig, unberechenbar. Während die Chefs Ruis und Seehafer unter Leistungsdruck stehen und Umweltaktivisten auf dem Baumarktgelände ein Biotop der Gelbbauchunke entdecken, beginnt das System zu bröckeln – und Levin fragt sich zum ersten Mal, was von ihm bleibt, wenn alles wächst, nur er selbst nicht.
Denis Pfabe erzählt mitten aus der Gegenwart: ein deutscher Mikrokosmos aus Kollegen und Kunden, von der Flaute im Winter bis zum Trubel in der Saison. Menschen im Zeitalter der totalen Kommerzialisierung, der Konsum- und Smartmentalität – ein Bild unserer Gesellschaft, packend, literarisch originell, manchmal richtig schön böse und immer sehr unterhaltsam.
Son Lewandowski: Die Routinen
Ein Gummibärchen essen, heute den Arm, morgen ein Bein. Was sich anhört wie ein Witz, ist Alltag für die Leistungsturnerin Amik. Für sie zählt jedes Gramm, jeder Wettkampf, jede Wiederholung. Und jede überschrittene Grenze nimmt Amik dafür hin. »Die Routinen« seziert eine Welt, von der jeder ahnt, dass sie hart ist, aber niemand sieht oder sehen will, wie ausbeutend ein System ist, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt.
München. Montreal. Tokio. Wenn die olympischen Spiele anstehen, blickt die ganze Welt auf eine Stadt, auf eine Mannschaft, auf eine Leistungsturnerin. Die Mädchen und Frauen trainieren ihr gesamtes Leben auf diesen Moment hin. Aus diesem Wir der Turnerinnen, das in olympischen Jahren denkt, vom Training auf die Waage zu den Wettkämpfen gedrängt wird, entspringt ein Ich, die Turnerin Amik. Sie beugt sich den gnadenlosen Wettbewerbsprinzipien ihres Sports und mit jedem weiteren Schritt auf ein Siegerinnenpodest entfernt sie sich mehr von den Mädchen, die sie gestern noch getröstet haben. Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen, alternden Körpers. Die Geschichten von berühmten Turnerinnen und der größte Missbrauchsskandal der Sportgeschichte werden in die Geschichte von Amik eingewebt und machen »Die Routinen« zu einer atemlosen Leseerfahrung.
Mehr zu den Autor:innen und DJs
Denis Pfabe, geboren 1986 in Bonn, ist gelernter Kaufmann im Einzelhandel und studierte Medienkommunikation und Journalismus. Sein hochgelobter Debütroman Der Tag endet mit dem Licht erschien 2018, Simonelli folgte 2021. Im Jahr 2024 erhielt er den Deutschlandfunk-Preis bei den 48. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. Denis Pfabe lebt in Bonn und fuhr lange Jahre Gabelstapler in einem Baumarkt.
Son Lewandowski lebt als Autorin und Kuratorin in Köln. 2023 wurde sie zum Klagenfurter Literaturkurs und der Autor*innenwerkstatt des LCB eingeladen. Mit Die kurzen Karrieren stand sie in dem Jahr auf der Shortlist des Edit-Essaypreises. 2024 wurde sie durch das Spaltmaße-Stipendium der Jürgen Ponto-Stiftung gefördert, 2025 durch das Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW. Ihr Roman „Die Routinen“ wurde für den lit.cologne-Debütpreis nominiert.
DJ Yurika ist treibende Akteurin der Krefelder Szene, ob als Organisatorin bei Krieewel erleäwe/ Eäte.Drenke.Danze, als Gastronomin von Nou Concept oder als DJ. Musikalisch ist sie in der lebendigen Kölner Clubszene großgeworden, in Krefeld zeichnet sie als Mitglied des BrotlosArt-Kollektivs für DJ-Events verantwortlich. Ihre Sets sind von einem deepen, treibenden Techno mit Industrial Vibe geprägt, magnetisch, pulsierend und immer auch mit einem Touch von herztiefer Sehnsucht.
Reinhold Janowitz, laut Instagram-Profil „Selbst, ständig, Kommunikationsdesigner, verheiratet, Vater von drei Erwachsenen, Music, @niederridebuddies #Gravelbike #Gegenwartskunst #Vinyl. Treibt seit 30 Jahren als Kommunikationsdesigner in Krefeld, dann Düsseldorf und nun wieder in Krefeld sein Wesen … ansonsten Hans-Gas-in-allen-Dämpfen, die mit Kunst, Kultur und Musik zu tun haben. Unter anderem arbeitet er für das NLH, hat die Website kulturinkrefeld.de mit entwickelt und selten findet man ihn auch mal hinter einem anderen Plattenteller als seinem eigenen, z.B. in der Kulturrampe oder nun erstmals im Schlachthof.
Veranstaltet von
Niederrheinisches Literaturhaus
Eintritt
10 Euro, 5 Euro ermäßigt für Schüler:innen, Studierende und Empfänger:innen von Sozialleistungen
Reservierung
über das Anmeldeformular (siehe oben)
Gefördert von

Foto/Fotos: © Allan Larsen (Pfabe), Max Goedecke (Lewandowski)
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Mehr Informationen„Satzgefüge“-Schreibwerkstatt für alle von 15 bis 30 Jahren
Stilmittel kommen in fast jedem Text zum Einsatz. Sie prägen den Rhythmus, erschaffen Bilder in den Köpfen beim Lesen. Theorie und Praxis sind allerdings selten verbunden. Viele erfahrene Autor:innen können nicht genau sagen, welche Stilmittel sie nutzen. Dabei können die Begriffe und Konzepte als Inspiration dienen – für den Text selbst, aber auch für die Form und den Figurenbau. In dieser Werkstatt schauen wir uns verschiedene Stilmittel genauer an und überlegen, zu welchen neuen Ideen sie uns einladen und in welche schon bestehenden Projekte sie einen neuen Funken bringen können.
Veranstaltet von
Niederrheinisches Literaturhaus
Eintritt
frei
Anmeldung
per Formular (siehe oben)
Barrieren
Das Literaturhaus ist nur über fünf Treppenstufen zugänglich, die Toilette ist nicht rollstuhlgerecht. Der Veranstaltungssaal kann mit dem Rollstuhl befahren werden.
Weitere Infos
Weitere Informationen zur Werkstatt gibt es hier.
Foto: © Simon Erath
Krefeld, 47803
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Mehr InformationenSchreibwerkstatt „Satzzeichen“ mit Aygen-Sibel Çelik
Du schreibst gern, aber manchmal kommst du alleine nicht weiter? Du hast eine Idee für eine Geschichte, aber weißt nicht so recht, wo du anfangen sollst? Dann ist unsere Schreibwerkstatt „Satzzeichen“ bestimmt etwas für dich. Hier kannst du im Laufe des Jahres einen Autoren und eine Autorin treffen, die dich in deinem kreativen Schreibprozess unterstützen. Im Frühjahr zeigt dir die Jugendbuchautorin Aygen-Sibel Çelik, wie aus deiner Idee eine richtig gute Geschichte werden kann.
Egal, ob Abenteuer, Krimi, Fantasy oder etwas ganz anderes – Aygen hilft dir weiter. Wichtig ist: Du musst nicht schon angefangen haben zu schreiben, ein erster Funke und Begeisterung für das Geschichtenerzählen sind die wichtigste Voraussetzung.
Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Du kannst an allen Terminen teilnehmen oder nur an manchen. Trage bei der Anmeldung auf der Website des Kulturrucksack Krefeld im Anmerkungsfeld bitte ein, bei welchen Terminen du dabei sein möchtest.
Veranstaltet von
Niederrheinisches Literaturhaus und Kulturrucksack Krefeld
Alter
10 bis 14 Jahre
Eintritt
frei
Anmeldung
über die Website des Kulturrucksack Krefeld
Weitere Infos
Bei Fragen gerne eine Mail an literaturhaus@krefeld.de schreiben
Gefördert von Kulturbüro Krefeld und Kulturrucksack NRW.



Illustration: © kreativfeld
Krefeld, 47803
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Mehr InformationenSCHLÜSSELFREI-Offenes Literaturhaus: Lesung mit Soroosh Mozaffar Moghaddam
Unter dem Label „Schlüsselfrei“ organisieren ausgewählte Autor:innen selbstverantwortlich eine Lesung aus einem neu erschienenen Werk im Literaturhaus. Fünfmal im Jahr, immer am letzten Sonntag in den ungeraden Monaten. Den Anfang macht der aus dem Iran geflohene und seit drei Jahren in Krefeld lebende Journalist und Lyriker Soroosh Mozaffar Moghaddam.
Gerade ist sein erster Gedichtband auf Deutsch und Farsi im Krefelder Primoni-Verlag erschienen. „Aus der Stadt der Krähen“ ist eine lyrische Reise zwischen verlorener Heimat und Ankunft im Exil. Die Krähen ziehen als Leitmotiv durch die Gedichte: Ihr Ruf weckt die schmerzhafte Erinnerung an das Zurückgelassene – und ist zugleich ein vertrauter Ton in der Stadt der Krähen. Ein Zeichen dafür, dass auch in der Fremde Freundschaft und Zugehörigkeit wachsen kann. Mit klaren, bildstarken Versen entfaltet der Autor eine poetische Landkarte aus Sehnsucht und Neubeginn – mal still und zärtlich, mal hart wie ein Flügelschlag. Wer diese Texte liest, folgt den Krähen durch Nebel und Licht: dorthin, wo Trauer Sprache findet und Hoffnung einen Ort. Die in Tusche gezeichneten Krähen der Krefelder Illustratorin und Autorin Wienke Treblin begleiten diese Reise. Die Übersetzung wurde von Helmut Wenderoth bearbeitet.
Soroosh Mozaffar Moghaddam ist Schriftsteller und Journalist. Gemeinsam mit seiner Frau Maryam Gheiji engagiert er sich für eine Literatur ohne Zensur. Aufgrund seines Engagements wurden drei seiner Geschichtensammlungen in seiner Heimat Iran auf Druck des Regimes zensiert. Zu seinen auf Deutsch erschienenen Werken gehört die Geschichte „Die Marionette“, die von Kurt Scharf übersetzt und vom Weiterschreiben-Institut veröffentlicht wurde, einer literarischen Plattform für Autor:innen aus Kriegs- und Krisengebieten.pricht.
Veranstaltet von
Soroosh Mozaffar Moghaddam
Eintritt
Hutspende
Reservierung
ohne
Foto/Fotos: ©
Krefeld, 47803
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Mehr InformationenTauchstation. Dein Leseclub zum Abtauchen. Für alle von 15 bis 25
Diesmal trifft sich die „Tauchstation“ in der Buchhandlung Rheinschmökern in Uerdingen. Die Buchtipps ausgesucht haben Inhaberin Anja Choinowski und Buchhändlerin Laura Grüntjes. Laura ist gerne vor dem Young Adult Regal zu finden, denn ihre heimliche Leidenschaft sind romantische Liebesgeschichten.
Thesche Wulff: Schwestern wie Ebbe und Flut
Das sagt Droemer Knaur:
Mira kehrt nach langer Zeit auf ihre Herzensinsel Amrum zurück. Hier lebte ihr Patenonkel Ocko, mit dem sie früher stundenlang Treibholz gesammelt hat und der ihr tausend Geschichten dazu erzählte. Doch nun ist Ocko tot, und Miras Schwester drängt sie, sein altes Kapitänshaus abreißen zu lassen. Als ein Sturm die Insel heimsucht und auch Ockos Haus zerstört, fällt Mira ein ganz besonderes Stück Treibgut in die Hände, und sie erinnert sich an eine von Ockos Geschichten, in der sie selbst eine besondere Rolle spielte. Und plötzlich muss sich Mira fragen, ob diese Geschichte mehr war als nur Seemannsgarn. Hatte sie nicht vielmehr mit ihrem eigenen Leben zu tun?
Seitenzahl: 400
Ursula Poznanski: Aquila
Das sagt er Loewe Verlag:
Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen.
Das Blut ist nicht deines.
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.
Halte dich fern von Adler und Einhorn …
Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?
Seitenzahl: 432
Dani Shapiro: Leuchtfeuer
Das sagt hanserblau:
Eine Sommernacht 1985: In einem Vorort von New York steigen drei betrunkene Teenager in ein Auto – und nichts ist mehr wie zuvor.
Die Geschwister Sarah und Theo zerbrechen fast an der Last des Geheimnisses, das sie seitdem teilen, und selbst 20 Jahre später bestimmt es ihr Leben. Auch ihr Vater Ben, ein pensionierter Arzt, hadert mit seiner Rolle in jener denkwürdigen Nacht. Doch als Bens Begegnung mit dem zehnjährigen Nachbarsjungen Waldo eine Kette von Ereignissen in Gang setzt, droht das Geheimnis zu platzen und ihrer aller Leben in ungeahnte Bahnen zu lenken.
Seitenzahl: 288
Der Einstieg in den Leseclub ist jederzeit möglich. Für die Teilnahme solltest du mindestens zwei der Titel gelesen haben, die beim jeweiligen Treffen besprochen werden.
Die Titel für das Treffen werden am Dienstag, den 10. März hier bekannt gegeben. Du kannst sie bei den mitwirkenden Buchhandlungen kaufen oder erstmal ausleihen. Um dich für die Ausleihe anzumelden, schreibe einfach eine Mail an literaturhaus@krefeld.de
Veranstaltet von
Niederrheinisches Literaturhaus, Der andere Buchladen, Rheinschmökern, Buchhandlung Mennenöh
Eintritt
frei
Anmeldung
per Formular (siehe oben)
Barrieren
Die Buchhandlung Rheinschmökern ist ebenerdig begehbar. Über eine Stufe kommt man in das Café nebenan. Sollten Sie Assistenz benötigen, sprechen Sie uns an.
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Mehr InformationenEin Abend der skandinavischen Literatur mit Ursel Allenstein und Stefan Pluschkat
Die Auftaktveranstaltung zu unserem neuen kleinen Festival „Literaturbezirk Nord“: Zwei herausragende Expert:innen stellen in Lesung & Gespräch fünf aktuelle skandinavische Romane vor.
Wie lebt es sich im hohen Norden? Fernwehfreundlich mit Blick auf den Flugplatz am Egelsberg gibt Ihnen an diesem Abend beste skandinavische Literatur Antworten. Zu Lesung und Gespräch mit Moderatorin Maren Jungclaus haben wir zwei absolute Expert:innen eingeladen, nämlich die Übersetzerinnen dieser und vieler weiterer bedeutender Bücher aus Skandinavien: Ursel Allenstein (Hamburg) und Stefan Pluschkat (Essen).
Im abwechslungsreichen Programm sind Ausschnitte aus diesen Romanen zu hören: „Kindheit“ von Tove Ditlevsen, „Das Teufelsbuch“ von Asta Olivia Nordenhof, „Acht Jahreszeiten“ von Kathrine Nedrejord, „Melken“ von Sanna Samuelsson und „Unter dem Pflaster liegt der Strand“ von Johan Harstad.
Und für alle, die sich vorher kulinarisch stärken möchten, baut Don Marcello ganz einfach eine Brücke von Nord- nach Südeuropa. (À la carte-Bestellungen 18:00 bis 19:00 Uhr, danach bis 19:45 Uhr bestellbar: Antipasti-Teller Don Marcello)
Unterhalb der Infos zu den Romanen geht’s zur Platzreservierung!
Und dies sind die Bücher des Abends
Übersetzt von Ursel Allenstein:
Tove Ditlevsen: Kindheit (Aufbau Verlag)
Der große Bestseller aus Dänemark: Kopenhagen, 1920er Jahre: Tove wächst in Armut auf, die Mutter unnahbar, der Vater arbeitslos. Doch sie träumt unerschütterlich davon, Schriftstellerin zu werden. Ditlevsens autobiographisches Meisterwerk ist verdichtet, präzise und metaphorisch – und längst ein Klassiker. „Von atemberaubender Intensität und Schönheit.“ (Elke Heidenreich)
Asta Olivia Nordenhof: Das Teufelsbuch (Ullstein Verlag)
Der tragische und rätselhafte Brand auf dem Nordseekreuzer „Scandinavian Star“ im April 1990, bei dem 159 Menschen starben, bildet die Klammer einer epischen, auf sieben Bände angelegten Romanserie des dänischen Literaturstars Asta O. Nordenhof. Jeder Band ist ein eigenständiger Roman. Im „Teufelsbuch“ geht es um Olivia, die in einer Londoner Wohnung beginnt, ihre Vergangenheit niederzuschreiben. Jahre zuvor verkaufte sie sich an den mysteriösen T., der ihr einen Koffer voller Geld für die vollständige Kontrolle über ihren Körper bot. In ihrem gemeinsamen Bett lag stets ein Küchenmesser – Symbol eines tödlichen Spiels, aus dem sich Olivia in letzter Sekunde befreien konnte.
Übersetzt von Stefan Pluschkat:
Kathrine Nedrejord: Acht Jahreszeiten. (Eichborn Verlag)
Mit dem renommierten norwegischen Brage-Preis ausgezeichnet: Als ihre Großmutter stirbt, reist die Samin Marie nach Jahren im Ausland erstmals wieder in ihre alte Heimat Finnmark. Sie beginnt dort die weiblichen Biografien ihrer Familie von der Urgroßmutter an zu erforschen: eine Geschichte doppelter Diskriminierung – weil sie Frauen und weil sie Saminnen sind. Ein Roman über Identität, Rollenzuweisung und die Unterdrückung eines der größten indigenen Völker Europas – messerscharf beobachtet, persönlich und politisch zugleich, mit Verve und Furor erzählt.
Sanna Samuelsson: Melken (Hanser Verlag)
Als ihre Freundin Diana sich von ihr trennt, setzt Ellen sich kurzerhand ins Auto und fährt zurück auf den Hof ihrer Kindheit. Es ist Sommer, die neuen Besitzer scheinen verreist, doch der Schlüssel ist im selben Versteck wie früher. Ellen verschafft sich Zutritt zum Haus – und bleibt. Die Kühe sind verkauft, aber sie schmeckt die Milch wie damals, der Mistgeruch hängt ihr in der Nase, sie spürt die Wärme der Tierkörper. Dann taucht Max auf, der Freund aus Kindertagen, der nie weggezogen ist. Das Debüt einer der aufregendsten neuen Stimmen aus Schweden: Wer ist man, wenn es die Welt, aus der man kommt, nicht mehr gibt?
Von beiden gemeinsam übersetzt:
Johan Harstad: Unter dem Pflaster liegt der Strand (claassen-Verlag) Atommüllexperte Ingmar wird in Warschau von einem Fremden über seine Jugend befragt—und ein radioaktiver Pflasterstein aus seiner Kindheit kehrt ins Leben zurück. Wer ihn berührt, sieht sein gesamtes Leben in sieben Minuten—und wird in den Wahnsinn getrieben. 1.152 Seiten auf dem Gipfel norwegischer Literatur. „Eine epische Reise durch Zeit und Raum, die am Ende genau die richtige Frage stellt: Was macht unsere Zeit auf diesem Planeten eigentlich aus?“ (Berit Glanz)
Veranstaltet von
Niederrheinisches Literaturhaus
Eintritt
10 Euro, 5 Euro ermäßigt für Schüler:innen, Studierende und Empfänger:innen von Sozialleistungen
Reservierung
dringend empfohlen! Über das Anmeldeformular (siehe oben)
Gefördert von

Foto/Fotos: © Sabrina_Adelina_Nagel (Allenstein)
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Mehr Informationenmit Autorin Wienke Treblin für Schüler:innen
Im Rahmen unseres neuen kleinen Festivals „Literaturbezirk Nord“ bieten wir für Schüler:innen der Gerd-Jansen-Schule einen kostenlosen Schreibworkshop mit der Krefelder Lyrikerin, Autorin und Illustratorin Wienke Treblin an.
Veranstaltet von
Niederrheinisches Literaturhaus
Eintritt
frei
Reservierung
keine Anmeldung möglich
Gefördert von

Foto/Fotos: ©
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Mehr Informationenmit Autorin Angelika Hesse für alle von 15 bis 99 Jahren
Der kostenlose Schreibworkshop unseres neuen kleinen Festivals „Literaturbezirk Nord“ widmet sich dem Thema „Heimatreisen“. Einwohner:innen von Traar, Verberg, Kliedbruch und Bockum sind herzlich eingeladen, ob in Gedicht, Geschichte oder Erinnerung von ihrem Ort zu erzählen.
In entspannter Schreibatmosphäre werden Teilnehmende zwischen 15 und 99 Jahren von der selbst im Kliedbruch lebenden, erfolgreichen Autorin und erfahrenen Workshopleiterin Angelika Hesse begleitet und beraten. Ausgehend von einem Foto, einem Bild, einem alten Erbstück oder einem Überbleibsel aus der Kindheit erkunden die Teilnehmenden, was der Begriff „Heimat“ für sie bedeutet.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Schreibmaterialien (analog oder digital) sollten mitgebracht werden.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Reservierung ist erforderlich.
Mit herzlichem Dank für die Unterstützung an den Bürgerverein Kliedbruch und den KTSV Preußen
Veranstaltet von
Niederrheinisches Literaturhaus
Eintritt
frei
Reservierung
Über das Anmeldeformular (siehe oben)
Gefördert von

Foto/Fotos: ©
Krefeld, 47803 Germany
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Mehr InformationenNeue Gedichte aus Norddeutschland mit Anne Martin und Donka Dimova
Zum Abschluss unseres neuen kleinen Festivals „Literaturbezirk Nord“ haben wir zwei Lyrikerinnen eingeladen, die es von weit und weiter her nach Norddeutschland gezogen hat. Wie ist es, dort oben Gedichte zu schreiben? Sollte es da hauptsächlich um Wind und Wetter, Wasser und Deiche gehen?
Weit gefehlt, auch wenn zumindest in manchen Gedichten der in Erfurt geborenen, aber längst in Greifswald lebenden Literatin, Künstlerin und Singer-Songwriterin Anne Martin das lyrische Ich zuweilen durch die Dünen wandert. In ihrem Band „sollbruchstellen“ (parasitenpresse) beschäftigt sie sich mit der Welt als zerbrechlichem und gleichzeitig überkomplexem Ort, in dem wir nach Sinn suchen, aber häufig nur Konsum finden. Kein Wunder, dass ihre Texte und Songs da zwischen lächelnder Ironie, nüchternem Achselzucken und heftiger Wut changieren.
Auch Donka Dimova ist nach Norddeutschland umgezogen. Geboren in Burgas, Bulgarien, lebt sie seit dem Studium in Bremen. Sie ist Lyrikerin und Sprachkünstlerin auf Deutsch und Bulgarisch. Die Prosagedichte in ihrem ersten auf Deutsch verfassten Lyrikband (KLAK Verlag) erzählen von den Bewohnern im „Mehrfamilienhaus ohne Aussicht“ (so der Buchtitel), über ihre Erwartungen und das Scheitern, familiäre Dramen und die Suche nach Zukunft, über den Stolz und fehlende Worte. Befragt und zum Sprechen gebracht werden die Nachbarn von Nadezda, deren Name übersetzt Hoffnung bedeutet.
Die beiden Lyrikerinnen wiederum werden befragt von Moderatorin Marlene Jäger, die mit ihnen über ihre Texte und das Schreiben an sich spricht.
Veranstaltet von
Niederrheinisches Literaturhaus
Eintritt
10 Euro, 5 Euro ermäßigt für Schüler:innen, Studierende und Empfänger:innen von Sozialleistungen
Reservierung
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Gefördert von

Foto/Fotos: © Julian Elbers (Dimova)
Krefeld, 47800 Germany
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