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SUMMARY:Tiere · Scheiblettenkind
DESCRIPTION:Gijs Wilbrink · Eva MüllerDoppellesung und Gespräch \n\n\n\nEin niederländischer Romanautor und eine deutsche Graphic-Novel-Autorin – zwei Hauptfiguren\, die wie Schwestern sind: Sisters of Art. Dazu Punk\, Tierschutzaktivismus und Selbstbefreiung – all das bietet unsere dritte WESTWERK-Lesung in diesem Jahr! \n\n\n\n\n\n\n\nGijs Wilbrink: Tiere\n\n\n\n\n\n\n\nEin Drama van Shakespear‘scher Gewalt\, eine einfühlsame Erzählung über eine zwischen Kleinkriminalität und sozialer Ausgrenzung zerriebene Familie in einem Dorf im „Achterhoek“ hinter Nimwegen\, über Freundschaft und Selbstliebe und über die (Post-)Punkszene der 90er Jahre – das alles bietet der so hammerharte wie warmherzige Roman „Tiere“ (Ullstein Verlag) des niederländischen Autors Gijs Wilbrink. Kongenial übersetzt von der Mönchengladbacherin Ruth Löbner\, aus deren Werkstatt schon einige niederländische Romane stammten\, die wir mit Begeisterung in unserem Programm präsentierten. Und darum gehts: \n\n\n\nAm Rand eines abgelegenen Dorfes im Achterhoek liegt der Bauernhof der Familie Keller\, vom Dorf gleichermaßen gefürchtet wie verachtet. Landwirtschaft wird hier schon lange nicht mehr betrieben\, Tiere gibt es trotzdem: die illegale Nerzzucht des Großonkels. Auch als Isa längst den Hof verlassen hat und zum Studieren in die Stadt gegangen ist\, verfolgt sie das Fiepen der Tiere noch bis in den Schlaf. Dann holt sie ein Anruf zurück ins Dorf: Ihr Vater ist verschwunden. Die Suche nach ihm wird zu einer Suche nach ihrer eigenen Identität. Und nach der Wahrheit über ihre Familie. \n\n\n\n\n\n\n\nEva Müller: Scheiblettenkind\n\n\n\n\n\n\n\n»Scheiblettenkind«\, »Schmuddelkuh«\, »Assitussi« – das sind nur einige der Schimpfwörter\, die sich die jugendliche Protagonistin in Eva Müllers autofiktionaler Graphic Novel „Scheiblettenkind“ (Suhrkamp Verlag) ständig von Gleichaltrigen anhören musste. Schimpfwörter\, mit denen sie\, die nicht aus privilegierten Verhältnissen stammt\, ausgegrenzt wurde und die sie auf ihren Platz verweisen sollten.  \n\n\n\nEva Müller erzählt in klaren\, kraftvollen\, eindrücklichen Bildern über die bäuerliche Herkunft der Großeltern\, vom westlichen Arbeitermilieu der Eltern\, über das Aufwachsen in Unbildung und Armut\, über soziale Scham\, den Gestank von Frittierfett\, über ihre Billigklamotten mit albernen Aufnähern\, ihre Entfremdung von ihren Ursprüngen und schließlich ihre Emanzipation als Künstlerin ‒ und mit dabei ist immer die Schlange Selbstzweifel\, die unabhängig von ihrem Erfolg bis heute nicht von ihrer Seite weichen will.  \n\n\n\nSo erscheint sie uns wie eine ältere Schwester von Gijs Wilbrinks Hauptfigur\, der 18jährigen Isa\, die sich aus ihrer Familie in ein Kunststudium rettet – und doch zurückkehrt\, um sich zu finden. \n\n\n\n\n\n\n\nIm Gespräch mit den beiden geht es unter anderem um die mal befreienden\, mal einengenden und immer politischen Züge der (Post-)Punkszene\, um die Frage\, wie die Kunst – ob schreibend oder zeichnend – Menschen Respekt erweist\, die von der Gesellschaft abgewiesen werden\, und welche künstlerischen Energien von Zorn und Liebe freigesetzt werden. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nÜber die Autor:innen\n\n\n\n\n\n\n\nGijs Wilbrink (*1984/Doetinchem) ist Autor\, Musiker in (Post-)Punkbands wie Zero Zero Zero und Tenement Kids\, Filmpodcaster und Chefredakteur des Internationaal Literatuur Festival Utrecht. Er ist im Achterhoek aufgewachsen\, der Region\, die im östlichen Teil der niederländischen Provinz Gelderland und an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen liegt – in dieser Gegend spielt auch sein Debütroman De beesten\, an dem er acht Jahre lang gearbeitet hat. Das Buch wurde für gleich vier wichtige niederländische Buchpreise nominiert.  \n\n\n\n\n\n\n\nEva Müller (*1981) hat ein Diplom in Sozialer Arbeit und machte 2017 ihren Bachelor in Illustration an der HAW Hamburg. Seitdem lebt und arbeitet sie in Hamburg als freie Comiczeichnerin\, Autorin und Künstlerin. Ihre Erzählungen werden international publiziert und wurden vielfach prämiert. Unter anderem erhielt sie 2018 für „Sterben ist echt das Letzte“ den Charly Eisolt-Preis für die beste Publikation eines Newcomers auf dem Comic-Salon Erlangen und wurde für diesen Band auch beim Japan Media Arts Festival ausgezeichnet. „Scheiblettenkind“ brachte ihr eine Nominierung für den Max und Moritz-Preis 2024 ein. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n10 Euro / 5 Euro ermäßigt \n\n\n\n\n\n\n\nModeration\n\n\n\nThomas Hoeps \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nan der Abendkasse ab 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung \n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de (Achtung\, seid schnell: Nur 45 Plätze!) \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \n\n\n\n\nFotos: © Thorsten Wagner – www.soyuzapollo.org (Müller)\, Keke Keukelaar (Wilbrink)
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SUMMARY:heimwehen · Papierflieger Import & Export
DESCRIPTION:Wienke Treblin · Herbert HindringerDoppellesung und Gespräch \n\n\n\nDie Krefelder Lyrikerin und Illustratorin Wienke Treblin veröffentlicht im Frühjahr in der Corvinus Presse ihren neuen Gedichtband „heimwehen“. Ihr Wunsch-Co-Autor des Abends ist der Lyriker Herbert Hindringer (*1974)\, der 2022 den Hamburger Literaturpreis und 2023 das mare-Sommerresidenz-Stipendium erhielt. \n\n\n\n\n\n\n\nAlles anders\, alles zorniger und weiter nach vorn. Wienke Treblin zählt ohne jeden Zweifel zu den interessantesten (wird Zeit dieses Floskelwort zu rehabilitieren!) und besten Lyrikerinnen am Niederrhein. In ihrem 2020 erschienenen Gedichtband „kann spuren von heartbreak enthalten“ fanden wir in ihren Gedichten „melancholischen Witz“ und „eine feine Trauer“. Ihr neuer Band „heimwehen“ räumt ordentlich auf:  bringt nix / wenn du dir die augen zuhältst\, schätzchen! Deutlich düsterer und wütender sind Sound und Inhalt ihrer Texte geworden. Unverändert ist ihre große Gabe\, Sprachbilder zu entwerfen\, die fesseln und lange nachwirken. \n\n\n\n\n\n\n\nHerbert Hindringer (*1974 in Passau) lebt seit 2005 in Hamburg. Trotzdem und obwohl er schon vor gut 20 Jahren seinen Debütband „biete Bluterguss & suche das weite“ vorgelegt hat\, ist er immer noch so etwas wie ein Szene-Geheimtipp. „In Hindringers sorgsam angezählten Rhythmen treiben erzählerische Passagen die Bewegung voran\, Satzchiffren\, entbeint aus privatem Handgemenge\, lassen Vertrautes in schönen Wundern kollabieren\, begleitet von vielen und raschen Assoziationen“\, hat Frank Milautzki schon 2008 über den Band „distanzschule“ geschrieben und noch viele tolle Sätze dazu angefügt (hier nachzulesen). Und was soll man sagen\, er hat immer noch recht. \n\n\n\n\n\n\n\nSo unterschiedlich die Gedichte von Wienke Treblin und Herbert Hindringer sind\, gemeinsam ist ihnen eine Wirkung\, die an richtig gute Independent-Musik erinnert: zart und sensibel\, und zwischendurch brechen immer wieder Verse schrägstehend herein wie ein heftiges Gitarrengewitter. Darum haben wir die beiden auch gebeten\, für ihre Lesung in Krefelds feinstem Schlachthof-Club eine kleine Playlist zusammenzustellen\, die man sich nach den Lesungen und dem von Thomas Hoeps moderierten Gespräch an der Bar bestens anhören kann. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nWienke Treblin lebt seit ihrem Designstudium in Krefeld. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Niederrhein\, als Kulturpädagogin bei Mobifant Krefeld\, als Projektassistenz bei den Kunstmuseen Krefeld und als freie Künstlerin und Autorin. Letzte Veröffentlichungen und Ausstellungen: „ohne Titel \, Linoldrucke zur Ästhetik des Wartens\, deutsch-chinesisches Kunstprojekt\, 2023; Lyrik und Illustrationen „Sentimentale Eiche No. 5“\, 2023; Lyrik für die Literaturkarte Rheinland auf Einladung von Literatur Rheinland 2023; „Stadtstimmen“ Lyrik für eine Cross-Media-Inszenierung mit Formkultur auf Einladung des Niederrheinischen Literaturhauses\, 2022; Lyrik in der Anthologie „In einem anderen Land“\, RUP 2022; Beuys und Duchamp – Künstler der Zukunft\, ein Kinder-Mitmach-Buch zur Ausstellung (Konzeption\, Texte\, Illustrationen)\, Kunstmuseen Krefeld\, 2021; „kann spuren von heartbreak enthalten“ (Lyrik und Illustrationen) Corvinus Presse Berlin\, 2020. \n\n\n\n\n\n\n\nHerbert Hindringer\, geboren 1974 in Passau\, lebt seit Silvester 2005 in Hamburg. Studium der Sozialen Arbeit (damals)\, seitdem Abarbeiten des sozialen Gewissens (jemals?). Schreibt Lyrik und Prosa. Drei Gedichtbände: „biete Bluterguss & suche das weite“ (2003\, yedermann)\, „Distanzschule“ (2007\, ebd.) und „Nähekurs“ (zusammen mit Judith Sombray\, 2011\, Fixpoetry Verlag). Bei Liebeskummer kommen Bücher wie „111 Gründe\, Hamburg zu hassen“ (unter dem Pseudonym Uwe Uns\, 2016\, Schwarzkopf & Schwarzkopf) heraus. Hamburger Literatur(förder)preis 2012 und 2022. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n      Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.  Mehr Informationen   Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren   \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n10 Euro / 5 Euro ermäßigt \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nan der Abendkasse ab 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung \n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \n\n\n\n\nFotos: © Wienke Treblin\, Herbert Hindringer
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