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SUMMARY:Levin Westermann: Zugunruhe
DESCRIPTION:Der Niederrheinische Literaturpreisträger liest aus seinem Debütroman \n\n\n\nAm 3. November 2024 hat der in Meerbusch geborene Schriftsteller Levin Westermann nach einstimmiger Juryentscheidung den Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld erhalten. Jetzt stellen wir ihn und seinen vorrangig ausgezeichneten Debütroman „Zugunruhe“ auf einer Lesereise durch den Niederrhein vor. Am 6. November liest er in Mönchengladbach. \n\n\n\n\n\n\n\nModeratorin des Abends ist die langjährige „Büchermarkt“-Redakteurin des Deutschlandfunks Angela Gutzeit. Als Jurymitglied hielt sie bei der Preisverleihung die Laudatio auf Levin Westermann. Hier führt sie mit ihm ein Gespräch über einen Roman\, der wie wenige andere mit radikaler Dringlichkeit vom zerstörerischen Umgang des Menschen mit der Natur erzählt und dagegen aufbegehrt. \n\n\n\n\n\n\n\n„Ich meine\, dieser Typ hat den Vögeln die Hoffnung genommen. Das war sein ganzes Experiment. (…) Und warum? Um Gott zu spielen! Um den gesamten beschissenen Himmel zu löschen und dann zu notieren\, dass ein einziger Vogel\, r58\, trotz allem noch zwölfmal versucht hat\, Richtung Süden zu fliegen\, Richtung Süden zu fliehen. Alle anderen Vögel hatten da längst aufgegeben. Nur r58 nicht. Nur r58 versuchte weiterhin\, dem Albtraum zu entkommen. Dieser Vogel war ein gottverdammter Held. Fuck. Fuck\, fuck\, fuck!“ \n\n\n\n\n\n\n\nZugunruhe\, das ist die Rastlosigkeit von Vögeln im Vorfeld ihrer Migration\, die nächtliche Sehnsucht\, das Gefühl\, dem Lockruf der Ferne kaum noch widerstehen zu können – was im Umkehrschluss heißt: Nichts hält mehr an diesem Ort\, der zusehends unwirtlich wird. Und unwirtlich\, geradezu verloren erscheint dem Protagonisten in Levin Westermanns Debütroman die Welt – und was die Menschen in ihrem Fortschrittssturm daraus gemacht haben. Flankiert von Katastrophenmeldungen\, von Berichten über Pandemie und Klimakrise\, von Weltraumkolonialisierungsträumen\, streift er durch Landschaften der Schweiz und Deutschlands\, vorbei an Raketenstationen und misstrauischen Blicken\, und protokolliert die ungezügelte Zerstörungswut der Menschen\, einer Spezies außer Rand und Band\, die vergessen hat\, dass sie nicht allein ist auf diesem Planeten\, dass sie umgeben ist von Leben\, und die allen Warnungen zum Trotz nicht aufhört\, jenen Sturm noch weiter anzufachen. \n\n\n\n\n\n\n\nEine ausführliche Besprechung des Romans finden Sie auf unserer Webseite hier\, weitere Informationen zur Verleihung des Niederrheinischen Literaturpreises hier. \n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nLust am Lesen e.V. in Kooperation mit der Stadtbibliothek Mönchengladbach und dem Niederrheinischen Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n10 Euro\, ermäßigt 8\,50 Euro \n\n\n\n\n\n\n\nVorverkauf\n\n\n\nStadtbibliotheken Mönchengladbach \n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nFoto: © Bettina Wohlfender
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SUMMARY:Levin Westermann: Zugunruhe
DESCRIPTION:Der Niederrheinische Literaturpreisträger liest aus seinem Debütroman \n\n\n\nAm 3. November 2024 hat der in Meerbusch geborene Schriftsteller Levin Westermann nach einstimmiger Juryentscheidung den Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld erhalten. Jetzt stellen wir ihn und seinen vorrangig ausgezeichneten Debütroman „Zugunruhe“ auf einer Lesereise durch den Niederrhein vor. Und natürlich tritt er auch in seiner Geburtsstadt Meerbusch auf. \n\n\n\n\n\n\n\nModeratorin des Abends ist die langjährige „Büchermarkt“-Redakteurin des Deutschlandfunks Angela Gutzeit. Als Jurymitglied hielt sie bei der Preisverleihung die Laudatio auf Levin Westermann. Hier führt sie mit ihm ein Gespräch über einen Roman\, der wie wenige andere mit radikaler Dringlichkeit vom zerstörerischen Umgang des Menschen mit der Natur erzählt und dagegen aufbegehrt. \n\n\n\n\n\n\n\n„Ich meine\, dieser Typ hat den Vögeln die Hoffnung genommen. Das war sein ganzes Experiment. (…) Und warum? Um Gott zu spielen! Um den gesamten beschissenen Himmel zu löschen und dann zu notieren\, dass ein einziger Vogel\, r58\, trotz allem noch zwölfmal versucht hat\, Richtung Süden zu fliegen\, Richtung Süden zu fliehen. Alle anderen Vögel hatten da längst aufgegeben. Nur r58 nicht. Nur r58 versuchte weiterhin\, dem Albtraum zu entkommen. Dieser Vogel war ein gottverdammter Held. Fuck. Fuck\, fuck\, fuck!“ \n\n\n\n\n\n\n\nZugunruhe\, das ist die Rastlosigkeit von Vögeln im Vorfeld ihrer Migration\, die nächtliche Sehnsucht\, das Gefühl\, dem Lockruf der Ferne kaum noch widerstehen zu können – was im Umkehrschluss heißt: Nichts hält mehr an diesem Ort\, der zusehends unwirtlich wird. Und unwirtlich\, geradezu verloren erscheint dem Protagonisten in Levin Westermanns Debütroman die Welt – und was die Menschen in ihrem Fortschrittssturm daraus gemacht haben. Flankiert von Katastrophenmeldungen\, von Berichten über Pandemie und Klimakrise\, von Weltraumkolonialisierungsträumen\, streift er durch Landschaften der Schweiz und Deutschlands\, vorbei an Raketenstationen und misstrauischen Blicken\, und protokolliert die ungezügelte Zerstörungswut der Menschen\, einer Spezies außer Rand und Band\, die vergessen hat\, dass sie nicht allein ist auf diesem Planeten\, dass sie umgeben ist von Leben\, und die allen Warnungen zum Trotz nicht aufhört\, jenen Sturm noch weiter anzufachen. \n\n\n\n\n\n\n\nEine ausführliche Besprechung des Romans finden Sie auf unserer Webseite hier\, weitere Informationen zur Verleihung des Niederrheinischen Literaturpreises hier. \n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nStadtbibliothek Meerbusch in Kooperation mit dem Niederrheinischen Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nfrei \n\n\n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an stadtbibliothek@meerbusch.de oder per Telefon unter 02132–916448 \n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nFoto: © Bettina Wohlfender
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DESCRIPTION:Ein Abend mit den Niederrheinischen Literaturpreisträgern 2024 und 2022 \n\n\n\nAm 3. November 2024 hat der in Meerbusch geborene Schriftsteller Levin Westermann nach einstimmiger Juryentscheidung den Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld erhalten. Jetzt stellen wir ihn und seinen vorrangig ausgezeichneten Debütroman „Zugunruhe“ auf einer Lesereise durch den Niederrhein vor.  \n\n\n\n\n\n\n\nDie Auftaktlesung in der Krefelder Fabrik Heeder bietet eine Besonderheit. Denn moderiert wird sie von Jurymitglied Christoph Peters\, der den Literaturpreis im Jahr 2022 erhielt: Zwei hervorragende Schriftsteller im Gespräch über einen Roman\, der wie wenige andere mit radikaler Dringlichkeit vom zerstörerischen Umgang des Menschen mit der Natur erzählt und dagegen aufbegehrt. \n\n\n\n\n\n\n\n„Ich meine\, dieser Typ hat den Vögeln die Hoffnung genommen. Das war sein ganzes Experiment. (…) Und warum? Um Gott zu spielen! Um den gesamten beschissenen Himmel zu löschen und dann zu notieren\, dass ein einziger Vogel\, r58\, trotz allem noch zwölfmal versucht hat\, Richtung Süden zu fliegen\, Richtung Süden zu fliehen. Alle anderen Vögel hatten da längst aufgegeben. Nur r58 nicht. Nur r58 versuchte weiterhin\, dem Albtraum zu entkommen. Dieser Vogel war ein gottverdammter Held. Fuck. Fuck\, fuck\, fuck!“ \n\n\n\n\n\n\n\nZugunruhe\, das ist die Rastlosigkeit von Vögeln im Vorfeld ihrer Migration\, die nächtliche Sehnsucht\, das Gefühl\, dem Lockruf der Ferne kaum noch widerstehen zu können – was im Umkehrschluss heißt: Nichts hält mehr an diesem Ort\, der zusehends unwirtlich wird. Und unwirtlich\, geradezu verloren erscheint dem Protagonisten in Levin Westermanns Debütroman die Welt – und was die Menschen in ihrem Fortschrittssturm daraus gemacht haben. Flankiert von Katastrophenmeldungen\, von Berichten über Pandemie und Klimakrise\, von Weltraumkolonialisierungsträumen\, streift er durch Landschaften der Schweiz und Deutschlands\, vorbei an Raketenstationen und misstrauischen Blicken\, und protokolliert die ungezügelte Zerstörungswut der Menschen\, einer Spezies außer Rand und Band\, die vergessen hat\, dass sie nicht allein ist auf diesem Planeten\, dass sie umgeben ist von Leben\, und die allen Warnungen zum Trotz nicht aufhört\, jenen Sturm noch weiter anzufachen. \n\n\n\n\n\n\n\nEine ausführliche Besprechung des Romans finden Sie auf unserer Webseite hier\, weitere Informationen zur Verleihung des Niederrheinischen Literaturpreises hier. \n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nfrei \n\n\n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nFoto: © Bettina Wohlfender
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SUMMARY:Verleihung des Niederrheinischen Literaturpreises 2024
DESCRIPTION:Mit einer Laudatio auf Levin Westermann \n\n\n\nDer 1980 in Meerbusch geborene und in Biel (Schweiz) lebende Schriftsteller Levin Westermann erhält den mit 10.000 Euro dotierten Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld. Geehrt wird er für seinen Roman „Zugunruhe“ (Matthes & Seitz Berlin\, 2024) und für sein bisheriges schriftstellerisches Gesamtwerk. \n\n\n\n\n\n\n\nIm Rahmen einer öffentlichen Feststunde in der Krefelder Mediothek wird Oberbürgermeister Frank Meyer dem Preisträger die Urkunde überreichen. Die Laudatio auf Levin Westermann hält Angela Gutzeit. Die langjährige freie Büchermarkt-Redakteurin des Deutschlandfunks bildete zusammen mit dem Vorsitzenden Dr. Henning Heske\, dem Preisträger 2022 Christoph Peters\, der Verlegerin Juliane Schindler und Oberbürgermeister und Kulturdezernent Frank Meyer die Jury. Anschließend spricht der Preisträger. \n\n\n\n\n\n\n\nMusikalisch umrahmt wird die Feierstunde von einem Ensemble der Städtischen Musikschule. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nStadt Krefeld\, Niederrheinisches Literaturhaus und Mediothek \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nfrei \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de \n\n\n\n\nFoto: © Bettina Wohlfender
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LOCATION:Mediothek\, Theaterplatz 2\, Krefeld\, 47798
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SUMMARY:Tiere · Scheiblettenkind
DESCRIPTION:Gijs Wilbrink · Eva MüllerDoppellesung und Gespräch \n\n\n\nEin niederländischer Romanautor und eine deutsche Graphic-Novel-Autorin – zwei Hauptfiguren\, die wie Schwestern sind: Sisters of Art. Dazu Punk\, Tierschutzaktivismus und Selbstbefreiung – all das bietet unsere dritte WESTWERK-Lesung in diesem Jahr! \n\n\n\n\n\n\n\nGijs Wilbrink: Tiere\n\n\n\n\n\n\n\nEin Drama van Shakespear‘scher Gewalt\, eine einfühlsame Erzählung über eine zwischen Kleinkriminalität und sozialer Ausgrenzung zerriebene Familie in einem Dorf im „Achterhoek“ hinter Nimwegen\, über Freundschaft und Selbstliebe und über die (Post-)Punkszene der 90er Jahre – das alles bietet der so hammerharte wie warmherzige Roman „Tiere“ (Ullstein Verlag) des niederländischen Autors Gijs Wilbrink. Kongenial übersetzt von der Mönchengladbacherin Ruth Löbner\, aus deren Werkstatt schon einige niederländische Romane stammten\, die wir mit Begeisterung in unserem Programm präsentierten. Und darum gehts: \n\n\n\nAm Rand eines abgelegenen Dorfes im Achterhoek liegt der Bauernhof der Familie Keller\, vom Dorf gleichermaßen gefürchtet wie verachtet. Landwirtschaft wird hier schon lange nicht mehr betrieben\, Tiere gibt es trotzdem: die illegale Nerzzucht des Großonkels. Auch als Isa längst den Hof verlassen hat und zum Studieren in die Stadt gegangen ist\, verfolgt sie das Fiepen der Tiere noch bis in den Schlaf. Dann holt sie ein Anruf zurück ins Dorf: Ihr Vater ist verschwunden. Die Suche nach ihm wird zu einer Suche nach ihrer eigenen Identität. Und nach der Wahrheit über ihre Familie. \n\n\n\n\n\n\n\nEva Müller: Scheiblettenkind\n\n\n\n\n\n\n\n»Scheiblettenkind«\, »Schmuddelkuh«\, »Assitussi« – das sind nur einige der Schimpfwörter\, die sich die jugendliche Protagonistin in Eva Müllers autofiktionaler Graphic Novel „Scheiblettenkind“ (Suhrkamp Verlag) ständig von Gleichaltrigen anhören musste. Schimpfwörter\, mit denen sie\, die nicht aus privilegierten Verhältnissen stammt\, ausgegrenzt wurde und die sie auf ihren Platz verweisen sollten.  \n\n\n\nEva Müller erzählt in klaren\, kraftvollen\, eindrücklichen Bildern über die bäuerliche Herkunft der Großeltern\, vom westlichen Arbeitermilieu der Eltern\, über das Aufwachsen in Unbildung und Armut\, über soziale Scham\, den Gestank von Frittierfett\, über ihre Billigklamotten mit albernen Aufnähern\, ihre Entfremdung von ihren Ursprüngen und schließlich ihre Emanzipation als Künstlerin ‒ und mit dabei ist immer die Schlange Selbstzweifel\, die unabhängig von ihrem Erfolg bis heute nicht von ihrer Seite weichen will.  \n\n\n\nSo erscheint sie uns wie eine ältere Schwester von Gijs Wilbrinks Hauptfigur\, der 18jährigen Isa\, die sich aus ihrer Familie in ein Kunststudium rettet – und doch zurückkehrt\, um sich zu finden. \n\n\n\n\n\n\n\nIm Gespräch mit den beiden geht es unter anderem um die mal befreienden\, mal einengenden und immer politischen Züge der (Post-)Punkszene\, um die Frage\, wie die Kunst – ob schreibend oder zeichnend – Menschen Respekt erweist\, die von der Gesellschaft abgewiesen werden\, und welche künstlerischen Energien von Zorn und Liebe freigesetzt werden. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nÜber die Autor:innen\n\n\n\n\n\n\n\nGijs Wilbrink (*1984/Doetinchem) ist Autor\, Musiker in (Post-)Punkbands wie Zero Zero Zero und Tenement Kids\, Filmpodcaster und Chefredakteur des Internationaal Literatuur Festival Utrecht. Er ist im Achterhoek aufgewachsen\, der Region\, die im östlichen Teil der niederländischen Provinz Gelderland und an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen liegt – in dieser Gegend spielt auch sein Debütroman De beesten\, an dem er acht Jahre lang gearbeitet hat. Das Buch wurde für gleich vier wichtige niederländische Buchpreise nominiert.  \n\n\n\n\n\n\n\nEva Müller (*1981) hat ein Diplom in Sozialer Arbeit und machte 2017 ihren Bachelor in Illustration an der HAW Hamburg. Seitdem lebt und arbeitet sie in Hamburg als freie Comiczeichnerin\, Autorin und Künstlerin. Ihre Erzählungen werden international publiziert und wurden vielfach prämiert. Unter anderem erhielt sie 2018 für „Sterben ist echt das Letzte“ den Charly Eisolt-Preis für die beste Publikation eines Newcomers auf dem Comic-Salon Erlangen und wurde für diesen Band auch beim Japan Media Arts Festival ausgezeichnet. „Scheiblettenkind“ brachte ihr eine Nominierung für den Max und Moritz-Preis 2024 ein. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n10 Euro / 5 Euro ermäßigt \n\n\n\n\n\n\n\nModeration\n\n\n\nThomas Hoeps \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nan der Abendkasse ab 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung \n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de (Achtung\, seid schnell: Nur 45 Plätze!) \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \n\n\n\n\nFotos: © Thorsten Wagner – www.soyuzapollo.org (Müller)\, Keke Keukelaar (Wilbrink)
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SUMMARY:AUSGEBUCHT: Stoffwechsel
DESCRIPTION:Offene Lesebühne Niederrhein \n\n\n\nIm „Stoffwechsel“ lesen sechs Autor:innen vom Niederrhein je 10 Minuten lang aus ihren Werken. Alle Genres und Gattungen sind willkommen: Erzählungen\, Romanausschnitte\, Gedichte\, Slam\, Fantasy\, usw. Drei Autor:innen wählt das Literaturhaus im Vorfeld aus\, drei weitere Leseplätze werden am Abend unter den anwesenden Autor:innen ausgelost. \n\n\n\n\n\n\n\nAbwechslungsreich\, Neugier weckend\, manchmal ausbaufähig\, manchmal preisverdächtig\, manchmal noch unveröffentlicht\, manchmal als Buch erhältlich – es erwartet Sie ein Abend voller Überraschungen mit bekannten und neuen Stimmen der Literatur am Niederrhein. Durch den Abend führt Moderatorin und Bestseller-Autorin Diana Menschig. \n\n\n\n\n\n\n\nUnter anderem lesen diese vorausgewählten Gäste: \n\n\n\n\nMarie Kärsting schreibt Liebesromane\, Krimis und unter ihrem Pseudonym Claire Cursed auch phantastische Texte. Sie lebt mit Mann\, Hunden und Hühnern im idyllischen Kerken. Ihre Romane sind gespickt mit Themen der mentalen Gesundheit\, tiefen Gefühlen\, atmosphärischen Settings und einer ordentlichen Portion Feminismus. All das verbindet sie in der kürzlich bei Impress/Carlsen erschienenen Reihe „Nevada Highways“ über eine junge Frau\, die einen Outlaw-Bikerclub übernimmt. Ihr Krimidebüt über eine ulkige Seniorenreisegruppe\, die einen Mordfall in der Toskana aufdeckt\, erscheint im Februar 2025 bei Piper. \n\n\n\n\n\nElay Leifeld ist hauptberuflich Chemielaborant\, studiert in Teilzeit und tobt sich in seiner Freizeit gerne kreativ aus. Der Krefelder ist seit 2023 Mitglied der NLH-Schreibwerkstatt „Satzgefüge“. Aktuell schreibt er an einer Fantasy-Sci-Fi-Serie\, einem Jugendroman als Nebenprojekt und gelegentlich Kurzform-Horror. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIna Thörner arbeitet als Studienberaterin im internationalen und interkulturellen Hochschulkontext und ist Mitglied der Krefelder Schreibgruppe „AutorInnen bei 35blumen“. Sie schreibt Kurzgeschichten über diverse Themen\, gesellschaftliche Ungerechtigkeiten\, Feminismus und Elternschaft. Dabei ist ihr der Blick auf Gestaltungsmöglichkeiten und die Lust auf Veränderungen wichtig. In ihren Texten greift sie alltägliche Erlebnisse auf sowie die flüchtigen Momente des Glücks. Ina ist Mutter eines zweijährigen Sohns und wohnt mit ihrer Familie in Krefeld. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n5 Euro\, für vorlesewillige Autor:innen frei \n\n\n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de  \n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen \n\n\n\n\nFotos: © privat\, Illustration: © Elay Leifeld
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SUMMARY:Lesefest „Im Garten“
DESCRIPTION:9 Autor:innen und Schauspieler:innen = 1 Fest \n\n\n\nNicht weniger als neun Autor:innen und Schauspieler:innen lesen zu diesem abwechslungs- und stimmenreichen Fest\, das wir gemeinsam mit dem Verein Literatur in Krefeld e.V. veranstalten\, je 20 Minuten aus Romanen\, Erzählungen und Gedichtbänden vor. \n\n\n\n\n\n\n\nEin letzter großer Auftritt! Viele Jahre lang hat „Literatur in Krefeld“ im Niederrheinischen Literaturhaus spannende\, berührende und beeindruckende Lesungen veranstaltet und damit unser Programm bereichert. Jetzt muss der Verein seine Arbeit leider einstellen. Doch statt einer Trauerfeier wollen wir gemeinsam in aller Vielfalt die Literatur feiern! \n\n\n\n\n\n\n\nAm Sonntagnachmittag öffnen wir unseren Garten (bei Regen natürlich unser Haus) und bringen sieben Autor:innen und zwei Schauspieler:innen auf die Bühne. Um 15:00 Uhr starten wir mit zwei Lesungen\, die schon für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren geeignet sind (und seien wir ehrlich\, Erwachsene haben mindestens so viel Vergnügen daran). Danach geht es Schlag auf Schlag weiter\, bis um 19:00 Uhr der beliebte Schauspieler des Theaters Krefeld Mönchengladbach\, Ronny Tomiska\, mit einem Ausschnitt aus dem so legendären wie skurrilen Großroman von J.J. Voskuil „Das Büro“ auf humorvolle Weise das Wochenendende einläutet. \n\n\n\n\n\n\n\nFür den kleinen Hunger bieten wir Kuchen und belegte Brötchen an\, für den Durst kühle Getränke. Viel Freude bei einem entspannten Nachmittag! \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDas Programm: \n\n\n\n15:00 Eröffnung15:05 Gil Maiwald liest aus „Froya – Die Türme des Sturms“ / Fantasy-Roman (ab 10 J)15:30 Jepe Wörz liest aus „Im freien Fall zum großen Knall“ / Echtzeit-Abenteuer-Roman (ab 10 J)16:00 Liesel Willems liest aus „Frauengeschichten“ / Gedichte und Kurzprosa16:30 Rosemarie Weber liest aus Astrid Lindgrens „Das entschwundene Land“ / Autobiographie17:00 Udo Houben liest aus „Windharfe“ / Gedichte17:30 Pia Luisa Steffen liest aus „Grenzland“ / Roman18:00 Frank Schmitter liest aus „Das Licht am zweiten Morgen“ / Erzählungen18:30 Ulrike Dömkes liest aus „Die Verschwundenen von Paris“ / Mystery-Roman19:00 Ronny Tomiska liest aus J. J. Voskuils „Das Büro“ / Romanzyklus19:30 Ausklang \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nMehr zu Auftretenden & Büchern\n\n\n\n\n\n\n\n\nGil Maiwald (*1992)\, lebt in Krefeld und ist Autorin von Fantasy-Romanen\, Kinder-und Jugendgeschichten sowie Kurzgeschichten für Jugendliche und Erwachsene. Sie ist Mitglied der Literaturhaus-Werkstatt „Satzgefüge“. \n\n\n\nIn ihrem Fantasy-Roman „Froya – Die Türme des Sturms“ erzählt sie die spannende Geschichte der Jugendlichen Froya\, die gemeinsam mit einem magischen Luchs auf eine Reise durch eisige Landschaften geht\, um eine große Prüfung zu bestehen.  \n\n\n\n\n\nJepe Wörz ist Autor\, Texter und Poetry Slammer. Er hat zahlreiche Kinderbücher\, Hörspiele\, Podcasts und Poesie veröffentlicht und wurde unter anderem 2021 von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet. Er lebt im Raum Mönchengladbach\, ist glücklich verheiratet und irgendwie folgerichtig Vater von zwei Spitzbuben.  \n\n\n\nEr liest aus seinem jüngsten\, im Thienemann-Esslinger/planet!-Verlag erschienenen Kinderbuch (ab 10 J.). „Time out – im freien Fall zum großen Knall“ ist ein Echtzeit-Leseabenteuer. Das heißt\, das erzählte Geschehen dauert genauso lang wie das (Vor-)Lesen. \n\n\n\n\n\nLiesel Willems\, (*1950) veröffentlicht seit 1988 Gedichte und Geschichten. Für ihr Werk wurde sie vielfach ausgezeichnet\, zuletzt mit dem Preis des Lyrik-Wettbewerbs postpoetry.NRW und 2018 dem Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld.  \n\n\n\nSie liest aus einem in Kürze erscheinenden Buch „Frauengeschichten“ Lyrik und Kurzprosa. \n\n\n\n\n\nRosemarie Weber erhielt ihre Schauspielausbildung am Berliner Max-Reinhardt-Seminar. Über Frankfurt\, Augsburg und Gastspiele in Wuppertal\, Bochum\, Essen und Köln kam die gebürtige Berlinerin 1968 ans Theater Krefeld-Mönchengladbach\, dem sie über Jahrzehnte verbunden blieb. Viele Jahre gestaltete sie Rezitationsabende\, oft auch im Niederrheinischen Literaturhaus auf Einladung von Eva Brües und des Vereins Literatur in Krefeld. \n\n\n\nSie liest aus Astrid Lindgrens Buch „Das entschwundene Land“\, in dem die berühmte Kinderbuchautorin ganz persönliche Erinnerungen an ihre unbeschwerte Kindheit auf dem Bauernhof ihrer Familie im schwedischen Småland\, Schweden teilt. \n\n\n\n\n\nUdo Houben in Krefeld lebender ehemaliger Lehrer und Schulleiter sowie Lehrbeauftragter an der Universität Duisburg-Essen\, veröffentlicht seit vielen Jahren Gedichte. Er liest aus seinem mittlerweile achten Lyrikband „Windharfe“. \n\n\n\n\n\nPia Luisa Steffen (*1992 am Niederrhein) studierte Archäologie\, Germanistik und Kulturmanagement\, promovierte in Deutscher Philologie und arbeitet als (freiberufliche) Kulturwissenschaftlerin bzw. ‑managerin. Seit 2021 ist sie Mitglied bei der Literaturszene Köln. Ihre Texte wurden u.a. in „die horen“\, der „schliff“ sowie der „’apostrophe“ veröffentlicht und erhielten mehrere Auszeichnungen\, darunter den Moerser Literaturpreis.Instagram: @theworldbetweenthelines \n\n\n\nSie liest aus dem noch unveröffentlichten Roman „Grenzland“\, in dem eine junge Archäologin\, ein zwangsversetzter Priester und eine 90-jährige Frau in einem niederrheinischen Dorf aufeinandertreffen und ein unbestimmt bleibendes ‚Ich‘ bisweilen auf schauerliche Weise in das Geschehen eingreift. \n\n\n\n\n\nFrank Schmitter\, 1957 geboren und aufgewachsen in Krefeld. Nach abgebrochenem Germanistik-Studium Ausbildung zum Diplom-Bibliothekar\, 1988 bis 1991 im Stadtarchiv Krefeld beschäftigt. 1991 Umzug nach München. Von 2005 bis zur Pensionierung 2023 verantwortlich für das Literaturarchiv der Stadt München. Seit 1999 veröffentlicht er Lyrik und Prosa\, darunter auch zwei Kriminalromane\, die in Krefeld spielen.  \n\n\n\nEr liest Ausschnitte der Erzählungen „Heimkehr“ und „Nachbarschaft“ aus seinem jüngsten in der „edition offenes feld“ erschienenen Band „Das Licht am zweiten Morgen“. \n\n\n\n\n\nUlrike Dömkes\, geboren und aufgewachsen in Krefeld. Diplom-Designerin\, Ausbildung als Weinfachhändlerin an der Wein- und Sommelierschule Koblenz. Die in Wachtendonk lebende Autorin arbeitete von 1994 bis 2013 als Buch- und Weinhändlerin\, ehe sie sich ganz auf das literarische Schreiben konzentrierte. Seitdem sind fünf Romane erschienen. \n\n\n\nSie liest aus ihrem neuen Mystery-Roman „Die Verschwundenen von Paris“: Eine junge Kunststudentin findet am Gare d’Austerlitz ein Tagebuch\, in dem ein Patissier namens Edouard von seiner zunehmend obsessiven Leidenschaft für den Tangotanz erzählt\, und macht sich auf die Suche nach ihm. (mehr hier in unserer Rezension.) \n\n\n\n\n\nRonny Tomiska absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Bereits während seines Studiums spielte er unter anderem am Theater Oberhausen. Sein erstes festes Engagement führte ihn von 2004 bis 2007 ans Berliner Ensemble\, danach wechselte er ans Theater Krefeld Mönchengladbach\, dem er bis heute als Ensemblemitglied und Konzertpädagoge verbunden ist. Seine jährlichen Lesungen beim Literarischen Sommer aus J.J. Voskuils Monumentalroman „Das Büro“ waren legendär. Für uns liest er noch einmal ausgewählte Passagen aus den Bänden 1–7. \n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus und Literatur in Krefeld e.V. \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n5 Euro\, frei für Schüler:innen\, Studierende\, Empfänger von Sozialleistungen \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nPlatzreservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de  \n\n\n\n\nFoto/Fotos: © Katja Jakob (Schmitter)\, Reinhold Janowitz (Garten)\, Matthias Stutte (Weber)
URL:https://nlh-krefeld.de/veranstaltung/lesefest-im-garten/
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SUMMARY:AUSGEBUCHT: Nachtblüher
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Ananda Serné \n\n\n\n„Nachtblüher“ ist Liebesgeschichte\, Gesellschaftsroman und eine Erkundung der schlafenden Welt. Vor allem aber ein faszinierender Roman\, der mit trockenem Humor\, kluger Intuition und Einfallsreichtum eine junge Frau auf die Suche nach Schlaf schickt und ganz nebenbei jene Systeme filetiert\, die uns in die Schlaflosigkeit treiben. \n\n\n\n\n\n\n\nEliza ist in Stavanger gestrandet und forscht für das Institut für Schlaflosigkeit. Als ihr Partner die Beziehung beendet\, fragt sich Eliza\, was sie überhaupt noch in Norwegen hält\, ohne Freunde und neue Forschungsergebnisse. Sie begibt sich auf die Suche nach einem sicheren Hafen\, nach einem Menschen und einem Ort\, an dem sie sich zu Hause fühlt. Die Reise führt sie von Norwegen nach Taiwan und Eliza stellt fest\, dass Schlaflosigkeit überall ein Thema ist: Manche führen ein Schlaftagebuch\, andernorts entwickelt man Straßenlaternen\, die für Schlaflose das Tageslicht imitieren und manche werden sogar von Schlafwächtern von der Straße geholt und in spezielle Schlummerkliniken eingewiesen. \n\n\n\n\n\n\n\n„Nachtblüher“ (Weissbooks Verlag) wurde aus dem Niederländischen von Andrea Kluitmann übersetzt. \n\n\n\n\n\n\n\n„Ein vielversprechendes Debüt!“ Deutschlandfunk Kultur \n\n\n\n\n\n\n\nDer LesungsortWo ließe sich ein Roman\, in dem es so sehr um den Schlaf geht\, besser vorstellen als in einem großen Raum voller Betten. Wir danken dem Unternehmen Ron Lion Boxspringbetten herzlichst\, dass sie Gefallen an unserer etwas verrückten Idee haben und ihre Krefelder Filiale für diese Lesung zur Verfügung stellen.  \n\n\n\n\n\n\n\nAnanda Serné geboren 1988\, ist eine niederländische bildende Künstlerin und Schriftstellerin. Sie verbrachte ihre Kindheit auf dem Frachtschiff ihrer Eltern auf den Wasserstraßen Europas. Sie studierte an der Isländischen Kunstakademie und lebt derzeit in Norwegen. Ihre Kurzgeschichten wurden in verschiedenen niederländischen Literaturzeitschriften veröffentlicht. „Nachtblüher“ ist ihr erster Roman. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus und Mediothek Krefeld \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nEinzelkarte: 10 Euro\, 5 Euro ermäßigt \n\n\n\nFestivalkarte: 35 Euro\, 20 Euro ermäßigt zzgl. 1 Euro je Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nwww.literarischer-sommer.eu \n\n\n\n\nFoto/Fotos: © Irwan Droog
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LOCATION:Ron Lion Bettengeschäft\, Mevissenstraße 64\, Krefeld\, 47803\, Deutschland
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SUMMARY:Leute von früher
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Kristin Höller \n\n\n\nDie Insel Strand im nordfriesischen Wattenmeer: Marlene hat gerade ihr Studium beendet und fängt als Verkäuferin in einem Erlebnisdorf an\, in dem alles so ist wie um 1900 – Brauchtum\, Handwerk\, Kleidung. Die aufwändige Inszenierung wird von zahlreichen Saisonkräften aufrechterhalten\, die jenseits der »Kostümgrenze « in einfachen Baracken wohnen. \n\n\n\n\n\n\n\nBald lernt Marlene Janne kennen\, die hier aufgewachsen ist\, und fühlt sich ungewohnt stark zu ihr hingezogen. Doch nicht nur die Gefühle für sie\, auch die Insel selbst scheint Marlenes Wahrnehmung zu verändern. Im Watt erinnern die Überreste der versunkenen Stadt Rungholt ständig daran\, welches Unheil durch den steigenden Meeresspiegel droht. \n\n\n\n\n\n\n\nJe näher sie und Janne sich kommen\, desto deutlicher spürt Marlene\, dass Janne ein Geheimnis hat\, das weit in die Vergangenheit der Insel reicht. Und sie ist nicht die Einzige. Immer öfter beobachtet Marlene merkwürdige Vorfälle\, bis sie schließlich einen Zusammenhang erahnt. „Leute von früher“ erzählt vom Bewahren und Verschwinden\, von Abschied und Neubeginn. Von alten Legenden und moderner Lohnarbeit\, vom Verliebtsein und von der Suche nach einem Platz im Leben. Humorvoll\, klug und mit großer Wärme. \n\n\n\n\n\n\n\nDer LesungsortUnd weil es hier auf eine Insel geht\, veranstalten wir diese Lesung auf einer der schönsten Krefelder Inseln überhaupt – nämlich der „Musikinsel“ Haus Sollbrüggen inmitten des Sollbrüggenparks\, der Hauptstelle unserer Städtischen Musikschule. Bei gutem Wetter im pittoresken Innenhof\, bei Regen im schicken Helmut-Mönkemeyer-Saal. \n\n\n\n\n\n\n\nKristin Höllergeboren 1996\, aufgewachsen in Bonn. Sie studierte Sprach‑\, Literatur-und Kulturwissenschaften in Dresden. 2016 Finalistin des 24. Open Mike\, 2017 Teilnehmerin der Autorenwerkstatt Prosa des LCB. 2018 Preisträgerin des Schweizer Literaturfestivals Literaare. Bis 2019 Mitveranstalterin von OstKap\, der Dresdner Lesereihe für junge Literatur. Sie schreibt Hörspiele\, Theaterstücke und Romane\, für die sie mit mehreren Stipendien und Preisen ausgezeichnet wurde\, u. a. mit dem Kranichsteiner Jugendliteraturstipendium 2019 für ihren Debütroman „Schöner als überall“. Kristin Höller ist Mitveranstalterin der queeren Lesereihe und Karaokeshow SMASH und lebt in Leipzig. \n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus und Mediothek Krefeld \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nEinzelkarte: 10 Euro\, 5 Euro ermäßigt \n\n\n\nFestivalkarte: 35 Euro\, 20 Euro ermäßigt zzgl. 1 Euro je Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nwww.literarischer-sommer.eu \n\n\n\n\nFoto/Fotos: © Anna-Luisa Richter
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LOCATION:Musikschule der Stadt Krefeld\, Uerdinger Straße 500\, Krefeld\, 47800\, Deutschland
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SUMMARY:Zwischen uns und morgen
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Peter Zantingh \n\n\n\nEin junger Vater reist seiner Frau hinterher\, die beruflich in Süddeutschland zu tun hat. In wieder einem Sommer der Katastrophen und neuen Klima-Rekorde schaut Robin aus dem Zugfenster auf das kürzlich überschwemmte Ahrtal. Und er blickt zurück auf seine Lebensentscheidungen: Wie vertretbar ist es\, ein Kind in diese Welt zu bringen\, in der eine Naturkatastrophe die nächste jagt? Welches Versprechen geben Eltern ihrem Kind\, indem sie ihm ein Leben schenken? An jeder Station scheint ein anderes Zukunftsszenario zu herrschen. \n\n\n\n\n\n\n\n„Zwischen uns und morgen“ wurde für die Shortlist des berühmten niederländischen „Libris Literaturpreis“ nominiert. „Ein feinfühliger und kluger Roman über eine der großen Fragen unserer Zeit“\, urteilt Andreas Moll im WDR. \n\n\n\n\n\n\n\nDer im Diogenes Verlag erschienene Roman wurde aus dem Niederländischen von Lisa Mensing übersetzt. \n\n\n\n\n\n\n\nDer LesungsortDie Hauptfigur des Romans von Peter Zantingh ist mit dem Zug unterwegs. Wer vom Veranstaltungsort\, dem Innenhof der Fabrik Heeder\, durch das Tor sieht\, schaut auf den Krefelder Hauptbahnhof. Bei Regen findet die Veranstaltung in der Studiobühne 2 statt. \n\n\n\n\n\n\n\nPeter Zantinghgeboren 1983 in Heerhugowaard in der niederländischen Provinz Nordholland\, studierte Wirtschaft und Digitale Kommunikation und arbeitet für die Wochenendausgabe des ›NRC Handelsblad‹. Sein Romanerstling ›Een uur en achttien minuten‹ war für diverse Literaturpreise nominiert\, bei Diogenes erschien 2020 sein Roman ›Nach Mattias‹. Peter Zantingh lebt mit seiner Familie in Utrecht. \n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus und Mediothek Krefeld \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nEinzelkarte: 10 Euro\, 5 Euro ermäßigt \n\n\n\nFestivalkarte: 35 Euro\, 20 Euro ermäßigt zzgl. 1 Euro je Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nwww.literarischer-sommer.eu \n\n\n\n\nFoto/Fotos: © Yara Jimmink
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LOCATION:Fabrik Heeder\, Innenhof\, Virchowstraße 130\, Krefeld\, 47805
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SUMMARY:Eröffnungslesung des 25. Literarischen Sommers
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Astrid H. Roemer (NL) und Ilija Trojanow (D) \n\n\n\nUPDATE: Astrid Roemer musste ihre Lesung leider absagen. ABER: Theater-Schauspielerin Eva Spott liest aus Astrid Roemers Roman „Gebrochen-Weiß“. Und Ilija Trojanow kommt!Zwei große\, vielfach ausgezeichnete Autor:innen niederländischer und deutscher Zunge\, die bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Themen einiges miteinander verbindet: etwa die unbändige Freude am Erzählen großer und kleiner Geschichten\, eine weit über Europa hinausweisende Welterfahrung\, die Grenzen öffnet und Fremdes vermittelt\, und die Fähigkeit sich literarisch großen Fragen zu stellen. Über all das sprechen wir zum Auftakt des Jubiläumsfestivals mit Astrid H. Roemer und Ilija Trojanow\, die zudem aus ihren Romanen „Gebrochen-Weiß“ und „Tausend und ein Morgen“ lesen. \n\n\n\n\n\n\n\nAstrid H. Roemer: Gebrochen-Weiß\n\n\n\n\n\n\n\nIn einem gewaltigen Buch voller Sinnlichkeit\, Schmerz und Lebensfreude entfaltet „Gebrochen-Weiß“ ein Panorama weiblicher Biografien: In Surinam\, der ehemaligen niederländischen Kolonie in Südamerika\, mischen sich Sprachen und Religionen\, Hautfarben und Ethnien. \n\n\n\nIn Paramaribo leben die Frauen der Familie Vanta\, drei Generationen\, von der sterbenskranken Oma Bee bis zu Enkelin Imker\, die sie liebevoll betreut\, von Mutter Louise\, die vier Kinder alleine großzieht\, bis zu ihrer Tochter Heli\, die wegen einer verbotenen Affäre in die Niederlande geschickt wird. Sie alle sind auf der Suche nach Zugehörigkeit\, sie alle träumen von einem besseren Leben. „Gebrochen-Weiß“ ist ein vielstimmiger Chor weiblicher Erzählungen\, es wird geflüstert und geschrien\, geweint und gejubelt. Astrid H. Roemers Sprache geht unter die Haut\, eindringlich erzählt sie von Liebe und Tod\, Familie und Trennung\, Heimat und Verlust. \n\n\n\n\n\n\n\n„Gebrochen-Weiß“ (Residenz Verlag) wurde aus dem Niederländischen von Bettina Bach übersetzt. \n\n\n\n\n\n\n\nIlija Trojanow: Tausend und ein Morgen\n\n\n\n\n\n\n\nUnter Piraten in der Karibik\, mitten in der Russischen Revolution – Zeitreisen sind voller Überraschungen. Fest entschlossen betritt Cya die fremden Welten. Inspiriert von der friedlichen und selbstbestimmten Gesellschaft der Zukunft\, in der sie lebt\, reist sie von Zeit zu Ort und versucht\, die Vergangenheit von ihren Fesseln zu befreien – mit unterschiedlichem Erfolg. \n\n\n\nIn »Tausend und ein Morgen« (S. Fischer Verlag) entwirft Ilija Trojanow ein leidenschaftliches Porträt seiner mutigen Heldin. Wie kein anderer Autor verbindet er erzählerische Virtuosität und kritisches Denken zu einem modernen Epos\, das alle Grenzen überwindet\, Raum und Zeit ausleuchtet und einen frischen Blick in die Zukunft wagt. Mit sinnlichen Bildern und überbordenden Geschichten erfindet Ilija Trojanow den utopischen Roman neu – ein Roman\, der von der unerschöpflichen Kraft unseres Denkens erzählt. \n\n\n\n\n\n\n\nDie Festivaleröffnung\n\n\n\n\n\n\n\nMit einer Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Krefeld\, Frank Meyer und Generalkonsulin Hanna Tijmes vom Generalkonsulat des Königreichs der Niederlande in Düsseldorf. \n\n\n\n\n\n\n\nDie Autor:innen\n\n\n\n\n\n\n\nAstrid H. Roemergeboren 1947 in Paramaribo (Suriname)\, einer ehemaligen niederländischen Kolonie in Südamerika. Sie hat Theaterstücke\, Lyrik sowie zahlreiche Romane publiziert\, in denen sie Fragen der Heimat\, Familie\, Identität und postkolonialen Politik verhandelt. 2016 hat sie den renommierten P.C.-Hooft-Preis für ihr Gesamtwerk erhalten\, 2021 als erste POC den Prijs der Nederlandse Letteren 2021\, den wichtigsten Literaturpreis für Autor*innen niederländischer Sprache. Im Residenz Verlag erschien 2022 „Gebrochen-Weiß“\, das auf Platz 1 der Litprom-Weltempfänger Bestenliste stand und „Vom Wahnsinn einer Frau“ (2024). \n\n\n\n\n\n\n\nIlija Trojanowgeboren 1965 in Sofia\, floh mit seiner Familie 1971 über Jugoslawien und Italien nach Deutschland\, wo sie politisches Asyl erhielt. 1972 zog die Familie weiter nach Kenia. Unterbrochen von einem vierjährigen Deutschlandaufenthalt lebte Ilija Trojanow bis 1984 in Nairobi. Danach folgte ein Aufenthalt in Paris. Von 1984 bis 1989 studierte Trojanow Rechtswissenschaften und Ethnologie in München. Dort gründete er den Kyrill & Method Verlag und den Marino Verlag. 1998 zog Trojanow nach Mumbai\, 2003 nach Kapstadt\, heute lebt er\, wenn er nicht reist\, in Wien. Seine bekannten Romane wie z.B. ›Der Weltensammler‹ und ›Macht und Widerstand‹ sowie seine Reisereportagen wie ›An den inneren Ufern Indiens‹ sind gefeierte Bestseller und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. \n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus und Mediothek Krefeld \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nEinzelkarte: 10 Euro\, 5 Euro ermäßigt \n\n\n\nFestivalkarte: 35 Euro\, 20 Euro ermäßigt zzgl. 1 Euro je Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nwww.literarischer-sommer.eu \n\n\n\n\nFoto/Fotos: © Raul Neijhorst (Roemer)\, Thomas Dorn (Trojanow)
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LOCATION:Mediothek\, Theaterplatz 2\, Krefeld\, 47798
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SUMMARY:AUSGEBUCHT: Stoffwechsel
DESCRIPTION:Offene Lesebühne Niederrhein \n\n\n\nNeu! Im „Stoffwechsel“ lesen sieben Autor:innen vom Niederrhein je 10 Minuten lang aus ihren Werken. Alle Genres und Gattungen sind willkommen: Erzählungen\, Romanausschnitte\, Gedichte\, Slam\, Fantasy\, usw. Vier Autor:innen wählt das Literaturhaus im Vorfeld aus\, drei weitere Leseplätze werden am Abend unter den anwesenden Autor:innen ausgelost.  \n\n\n\n\n\n\n\nAbwechslungsreich\, Neugier weckend\, manchmal ausbaufähig\, manchmal preisverdächtig\, manchmal noch unveröffentlicht\, manchmal als Buch erhältlich – es erwartet Sie ein Abend voller Überraschungen mit bekannten und neuen Stimmen der Literatur am Niederrhein. Durch den Abend führt Moderatorin und Bestseller-Autorin Diana Menschig. \n\n\n\n\n\n\n\nAuf diese vier vorausgewählten Gäste dürfen Sie sich freuen: \n\n\n\n\nAkram El-Bahay schreibt Kinder- und Jugendbücher und lebt mit seiner Familie in Meerbusch. In seinen Romanen verbindet er Elemente klassischer Fantasy-Geschichten wie Drachen und Magie mit Einflüssen orientalischer Märchen. Mit seinem ersten Roman „Flammenwüste” gewann er den Phantastik-Literaturpreis Seraph in der Kategorie „Bestes Debüt”. Bei „Stoffwechsel” wird er aus seinem aktuellen Fantasy-Titel für Erwachsene „Magische Bilder – Die verschollenen Meister” vorlesen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nJeanette Kasper-Feld ist Poetry-Slammerin vom Niederrhein. Die meiste Zeit stellt sie sich mit wütender Lyrik und trauriger Prosa auf die Bühne\, versucht das beinahe Reinpassen und trotzdem Rausstechen in Worte zu fassen. 2022 wirkte sie bei Juicy Beats in Dortmund mit und war Teil der europäischen Landesvertretung NRW in Brüssel. 2023 trat sie beim Dead or Alive-Slam im Rahmen des Krefelder Leserauschs auf Seiten der lebenden Dichter:innen an. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nNilufar Shirkhani möchte nichts anderes\, als die Menschen um sie herum mit Worten zu berühren und ihnen mit Geschichten Hoffnung zu schenken. Seit 2022 ist sie Mitglied der Schreibwerkstatt Satzgefüge. Aktuell studiert sie Jura im Bochum; nebenberuflich soll es in die Drehbucharbeit gehen. 2019 erschienen einige ihrer Kurzgeschichten in einem Sammelband\, den das Helios-Klinikum Krefeld im Rahmen des Projekts „Die Welt im roten Ballon” herausgab. Dieses Jahr hat sie ein Gedicht zur Frankfurter Bibliothek beigetragen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nReinhard Strüven hat als Altenpfleger\, Jugendbetreuer\, Sozialarbeiter\, Journalist und Fundraiser gearbeitet. Seine Texte und Erzählungen wurden vielfach ausgezeichnet. Er ist Gründungsmitglied des „Club der Literarischen Versager / Autoren bei 35blumen”. Strüven ist Vater zweier Kinder und lebt in Düsseldorf und Krefeld.  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nfrei \n\n\n\n\n\n\n\nAnmeldung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de  \n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen \n\n\n\n\nFotos: © Jan Demetry (Kasper-Feld)\, Niederrheinisches Literaturhaus (Shirkhani)\, Julia Reibel (El-Bahay)\, Reinhard Strüven
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SUMMARY:Nach den Fähren · Salomés Zorn
DESCRIPTION:Thea Mengeler · Simone Atangana BekonoDoppellesung und Gespräch \n\n\n\nNeuanfang in der Isolation – dieses Thema vereint die Romane „Nach den Fähren“ von Thea Mengeler und „Salomés Zorn“ von Simone Atangana Bekono. \n\n\n\n\n\n\n\nIn ihrem zweiten Roman erzählt Mengeler von einer Urlaubsinsel\, auf der seit längerer Zeit die Fähren ausbleiben. Trotzdem gehen die Bewohner:innen weiterhin ihren altbekannten Tätigkeiten nach: Der Hausmeister kümmert sich um den Sommerpalast\, die Doktorin liest\, die Frau des Generals pflegt den General. Doch dann erscheint ein Mädchen namens Ada. Ihre neugierigen Fragen nach der Vergangenheit führen zu einem Umbruch\, der auch dann nicht mehr aufzuhalten ist\, als Ada so plötzlich verschwindet\, wie sie aufgetaucht ist. \n\n\n\n\n\n\n\nWährend der Ort der Isolation bei Mengeler eine verlassene Insel ist\, findet sich Salomé\, die Protagonistin in Bekonos Romandebüt „Salomés Zorn“ in einer Jugendstrafanstalt wieder. Dort soll sie ihre unbändige Wut aufarbeiten\, die sich in ihrem von rassistischen Beleidigungen und Übergriffen geprägten Alltag in der niederländischen Provinz angestaut hat. Während der Haft trifft sie auf Verbündete\, aber auch einen Gegenspieler\, mit dem sie wohl oder übel kooperieren muss. Vor allem aber verbringt sie viel Zeit allein\, was ihren Blick auf sich selbst und die Welt um sie herum verändert. \n\n\n\n\n\n\n\nBeide Romane behandeln Ereignisse\, die die Leben ihrer Figuren grundlegend und unumkehrbar verändern. Doch nicht nur davon erzählen die Autorinnen virtuos\, sondern ebenso von den Lücken dazwischen\, von der aus den Fugen geratenen Zeit\, die sich mal unendlich dehnt und dann wieder schmerzhaft zusammenzieht. \n\n\n\nDas Gespräch findet auf Deutsch und Englisch statt und wird moderiert von Marlene Jäger. \n\n\n\n\n\n\n\nThea Mengeler (*1988/Meerbusch) studierte Literarisches Schreiben und Kommunikationsdesign in Hildesheim\, Kiel und Istanbul. Sie war Finalistin beim 28. open mike sowie Styria Artist in Residence 2022. Nach einem Zwischenstopp in Krefeld lebt sie aktuell als freiberufliche Autorin und Texterin in Hannover. Ihr erfolgreiches Debüt „Connect“ über eine junge Frau\, die sich einer abgeschottet lebenden Gemeinschaft anschließt\, erschien 2022 im Leykam Verlag. \n\n\n\n\n\n\n\nSimone Atangana Bekono (*1991/Dongen) studierte Kreatives Schreiben an der ArtEZ Universität der Künste und schloss ihr Studium dort 2016 mit einer preisgekrönten Lyriksammlung ab. Ihr Debütroman „Confrontaties“\, unter dem Titel „Salomés Zorn“ von Ira Wilhelm ins Deutsche übersetzt\, wurde mit dem Hebban Debuutprijs\, dem Preis „Bestes Buch für Jüngere“ und dem renommierten Anton Wachterprijs ausgezeichnet. Außerdem stand er auf den Shortlists von zwei der wichtigsten niederländischen Literaturpreise\, dem Libris Literatuurprijs und der Bronzen Uil. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n      Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.  Mehr Informationen   Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren   \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus in Kooperation mit Werkhaus e. V.  \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n10 Euro / 5 Euro ermäßigt \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nan der Abendkasse ab 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung \n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \n\n\n\n\nFotos: © Caroline Drechsel (Mengeler)\, Gaby Jongenelen (Bekono)
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SUMMARY:AUSGEBUCHT: die Unabhängigen
DESCRIPTION:Ein Abend mit dem Verbrecher Verlag (Listau / Güngör / Simmel) \n\n\n\nNeu! Es sind die unabhängigen Verlage\, die immer wieder für großartige literarische Entdeckungen sorgen – mit Mut\, Leidenschaft und etwas Verrücktheit. Darum stellen wir ab sofort zwei Mal im Jahr einen dieser Verlage vor. Unser erster Gast ist der Berliner Verbrecher Verlag\, der in unserer Online-Abstimmung mit drei Vorschlägen die meisten Stimmen erhielt. Mit Verlegerin Kristine Listau sprechen wir über die Arbeit in der „Verbrecherei“\, und die beiden Autorinnen Dilek Güngör und Lorena Simmel lesen aus ihren neuen Romanen vor. \n\n\n\n\n\n\n\nDer Verlag \n\n\n\n\n1995 in Berlin gegründet\, steht der Verbrecher Verlag in der Tradition linker Literaturverlage und veröffentlicht Belletristik\, Sachbücher und Wissenschaft. Neben Werkschauen oder verlegerischen Großtaten wie der Veröffentlichung von J. J. Voskuils 7‑bändigem Monumentalroman ›Das Büro‹ publiziert er regelmäßig Debütromane. Zu den bekannteren Verbrecher-Autor:innen zählen Aras Ören\, Anke Stelling\, David Wagner oder Dilek Güngör. Dafür gab es bislang u. a. den Kurt Wolff-Preis\, den Zillmer-Verlegerpreis und 3x den Deutschen Verlagspreis. \n\n\n\n\nDie Autorinnen des Abends \n\n\n\n\nDilek Güngör\, geb. 1972 in Schwäbisch Gmünd\, absolvierte ein Englisch- und Spanisch-Übersetzerstudium und im englischen Warwick einen Master in „Race and Ethnic Studies“. Sie lebt in Berlin als Journalistin und Schriftstellerin. 2007 erschien ihr Debütroman „Das Geheimnis meiner türkischen Großmutter“. Ihr Roman „Vater und ich“ wurde 2021 für den Deutschen Buchpreis nominiert.Sie liest aus ihrem neuen Roman „A wie Ada“: In der Sprache ihrer Eltern heißt Ada Insel. Ada denkt\, auch sie wäre eine einsame Insel. Der Umgang mit anderen Menschen ist ihr oft unangenehm; wann sie sich wie verhalten soll\, kann sie schwer einschätzen. Ada will geliebt werden\, nicht von allen\, unbedingt aber von den anderen. Poetisch und humorvoll erkundet Dilek Güngör die Beziehungen ihrer Protagonistin\, angefangen bei deren Kindergarten- und Schulfreundschaften bis hin zu ihren eigenen Kindern und ihrem Mann.  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nLorena Simmel\, geb. 1988 in Fribourg (CH)\, studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut sowie Europäische Literaturen in Berlin und Warschau. Sie war u. a. Stipendiatin des 16. Klagenfurter Literaturkurses und der Jürgen-Ponto-Stiftung.Sie liest aus ihrem druckfrischen Debütroman „Ferymont“.  Eine Studentin heuert in einem Schweizer Dorf als landwirtschaftliche Hilfskraft an und befreundet sich mit Daria\, die mit ihrer Familie jährlich zur Feldarbeit aus Moldau anreist. Ein Roman\, der „sprachlich virtuos kapitalistische Arbeitsbedingungen hinterfragt und sensibel die Geschichten von Saisonarbeiter:innen in den Mittelpunkt stellt.“ \n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Verlegerin \n\n\n\n\nKristine Listau\, geb. 1977 in der Sowjetunion\, ist im Rheinland aufgewachsen und studierte in Frankfurt/M.Religionswissenschaften\, Politik und Slawistik. Heute lebt sie in Berlin\, wo sie zusammen mit Jörg Sundermeier den Verbrecher Verlag leitet. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n      Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.  Mehr Informationen   Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren   \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n10 Euro / 5 Euro ermäßigt \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nan der Abendkasse ab 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de \n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen \n\n\n\n\nFotos: ©
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SUMMARY:In blaukalter Tiefe · Der unendliche Gipfel
DESCRIPTION:Kristina Hauff · Toine HeijmansDoppellesung und Gespräch \n\n\n\nDiese beiden Romane entführen uns in Räume\, die extrem begrenzt sind und zugleich den Weg in eine scheinbar grenzenlose Ferne öffnen. \n\n\n\n\n\n\n\nUnter dem Pseudonym Kristina Hauff veröffentlicht die in Krefeld aufgewachsene Bestsellerautorin Susanne Kliem gerade ihren neuen psychologischen Roman „In blaukalter Tiefe“ (Verlag hanserblau). Erzählt wird die Geschichte zweier Paare und eines Skippers\, die einen Segeltörn in die schwedischen Schären unternehmen. Ein Kammerspiel\, bei dem die Atmosphäre in zunehmend rauer See immer drückender und toxisch wird. \n\n\n\n\n\n\n\nObwohl auch er ein passionierter Segler ist\, lässt der Amsterdamer Autor Toine Heijmans\, der uns schon beim Literarischen Sommer 2022 begeisterte\, seinen jüngsten\, inzwischen mit dem Niederländischen Buchhandelspreis ausgezeichneten Roman in einem ganz anderen Extrem spielen: auf einem Berg in 8188 m Höhe. „Der unendliche Gipfel“ (Mairisch Verlag) ist die atemberaubende Geschichte der Bergsteigerfreunde Lenny und Walter\, die in den Alpen und im Himalaya ihre Träume verfolgen und dabei ihr Schicksal besiegeln. \n\n\n\n\n\n\n\nNach den Lesungen aus diesen spannenden Büchern wollen wir mit den Autor:innen auch darüber reden\, wie solch außergewöhnliche Räume die Romanhandlung\, die Ästhetik und vielleicht sogar den Schreibprozess bestimmen. Außerdem fragen wir Heijmans-Übersetzerin Ruth Löbner\, vor welche Herausforderungen ein solches Setting die literarische Übersetzerin stellt. \n\n\n\n\n\n\n\nZu Gast sind wir mit dieser besonderen Lesung im Kaiser Wilhelm Museum\, denn die künstlerische Auseinandersetzung mit Räumen und Raumkonzepten ist auch das Thema der Ausstellung „Produktive Räume“\, in der die Krefelder Kunstmuseen ab 26. März zum Stadtjubiläum aktuelle Arbeiten Krefelder Künstler:innen und Designer:innen zeigen. \n\n\n\n\n\n\n\nKristina Hauff\, 1965 in Krefeld geboren und aufgewachsen\, sie arbeitete als Buchhändlerin\, Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF und am Theater. 2009 begann sie unter ihrem echten Namen Susanne Kliem zunächst im Krefelder Leporello-Verlag\, später bei Ullstein Kriminalromane zu veröffentlichen. „In blaukalter Tiefe“ ist ihr zweiter psychologischer Roman im Verlag hanserblau. Sie lebt in Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\nToine Heijmans\, 1969 in Nijmegen geboren\, arbeitet als Journalist und Autor in Amsterdam. Nach der Veröffentlichung mehrerer Reportagesammlungen debütierte er 2011 mit dem Roman Op zee (dt. Irrfahrt\, Archeparadies\, 2012) und wurde seitdem mit zahlreichen Literatur- und Journalismuspreisen ausgezeichnet. Nach seinem Roman „Pristina“ ist „Der unendliche Gipfel“ sein zweiter ins Deutsche übersetzte Roman. \n\n\n\n\n\n\n\nRuth Löbner\, 1976 in Mönchengladbach geboren\, wo sie auch heute lebt. Autorin und Übersetzerin aus dem Niederländischen. Ihre Übersetzungen von Toine Heijmans‘ „Pristina“ (edition amikejo) und zwei Gedichtbänden von Marieke Lucas Rijneveld „Kalbskummer & Phantomstute“ (Suhrkamp) wurden in Rezensionen immer wieder hervorgehoben. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n      Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.  Mehr Informationen   Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren   \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n8 Euro\, ermäßigt 5 Euro \n\n\n\n\n\n\n\nAnmeldung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de  \n\n\n\n\n\nStreaming\n\n\n\nnlh-krefeld.de \n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen \n\n\n\n\nFotos: © Bartholot (Hauff)\, Merlijn Doomernik (Heijmans)
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SUMMARY:AUSGEBUCHT! Ein von Schatten begrenzter Raum · Unser Deutschlandmärchen
DESCRIPTION:Emine Sevgi Özdamar · Dinçer GüçyeterDoppellesung und Gespräch \n\n\n\n\n\n\n\nSie wurde 2022 mit dem wohl wichtigsten deutschen Literaturpreis\, dem Georg-Büchner-Preis\, ausgezeichnet\, er erhielt im selben Jahr mit dem Peter-Huchel-Preis einen der renommiertesten Lyrikpreise des Landes. Sie\, Schriftstellerin\, Schauspielerin und Regisseurin zählt noch zur ersten Generation türkischer Einwanderer nach Deutschland. Er\, Schriftsteller\, Theatermacher und Verleger ist als Kind der ersten Generation in Nettetal geboren und aufgewachsen. \n\n\n\n\n\n\n\nAls Emine Sevgi Özdamar den Büchner-Preis erhielt\, gratulierte Dinçer Güçyeter ihr mit einem anrührenden\, sehr persönlichen Beitrag in der Schweizer Zeitschrift „Republik“\, der nicht nur ihre Bedeutung für die deutsche Literatur würdigte\, sondern auch die Ermutigung und Inspiration zeigte\, die ihre künstlerische Arbeit hervorbrachte\, sowie das selbstverständliche Anrecht und die Notwendigkeit\, die Kultur in diesem Land zu bereichern\, zu verändern\, zu entwickeln. \n\n\n\n\n\n\n\nWir sind geehrt\, dass die erste persönliche Begegnung dieser beiden hervorragenden Autor:innen in Krefeld stattfindet. Sie lesen einander und uns aus ihren aktuellen Romanen „Ein von Schatten begrenzter Raum“ und „Unser Deutschlandmärchen“ vor und unterhalten sich über ihr gemeinsames Interesse an Brecht\, über Sprache und Identität\, über ihre Erfahrungen. Eine Freude\, dass wir dabei sein können. \n\n\n\n\n\n\n\nDIE LESUNG IST AUSVERKAUFT! ABENDKASSE NUR FÜR RESERVIERTE TICKETS! \n\n\n\n\n\n\n\nEmine Sevgi Özdamar wuchs in Istanbul auf. Nachdem sie 1965 mit 18 Jahren für kurze Zeit als „Gastarbeiterin“ in Berlin lebte\, kehrte sie nach Istanbul zurück und besuchte die Schauspielschule. Mitte der siebziger Jahre ging sie nach Berlin und Paris und arbeitete mit den Regisseuren Benno Besson\, Matthias Langhoff und Claus Peymann. Sie übernahm zahlreiche Filmrollen und schreibt seit 1982 Theaterstücke\, Romane und Erzählungen\, für die sie mit zahlreichen Preisen (von Bachmann über Chamisso und Kleist bis Fontane und Büchner) ausgezeichnet wurde. Sie lebt in Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\nDinçer Güçyeter\, geboren 1979 in Nettetal\, wo er auch heute mit seiner Familie lebt. Er machte eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker\, arbeitete eine Zeitlang als Gastronom\, spielte Theater und führte Regie. 2012 gründete er den soeben mit dem Kurt Wolff-Förderpreis ausgezeichneten ELIF Verlag mit dem Programmschwerpunkt Lyrik. Er veröffentlichte die Lyrikbände „Aus Glut geschnitzt“ (2017) und „Mein Prinz\, ich bin das Ghetto“ (2021). Im November 2022 erschien sein bereits vielbeachteter erster Roman „Unser Deutschlandmärchen“ (Mikrotext-Verlag). \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n      Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.  Mehr Informationen   Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren   \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n8 Euro\, ermäßigt 5 Euro \n\n\n\n\n\n\n\nAnmeldung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de  \n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen \n\n\n\n\nFotos: © palagrafie (Güçyeter)\, Heike Steinweg (Özdamar)
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SUMMARY:Lesereise am Niederrhein mit Christoph Peters
DESCRIPTION:Der neue Träger des Niederrheinischen Literaturpreises liest in Krefeld\, Geldern\, Mönchengladbach und Wesel\n\n\n\n\nDer in Kalkar geborene Schriftsteller Christoph Peters erhält am 6. November den mit 10.000 Euro dotierten Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld. Auf einer Lesereise durch vier Städte stellt er seinen preisgekrönten „Dorfroman“ vor. \n\n\n\nIn diesem „perfekten Niederrheinroman“\, so die Jury\, besucht der Erzähler seine Eltern in einem niederrheinischen Dorf und erinnert sich an Kindheit und Jugend in den 1970er Jahren: Wie sich Dorfleben und Landwirtschaft veränderten\, und vor allem: wie der geplante Bau des „Schnellen Brüters“\, eines neuartigen Atomkraftwerks\, die Dorfgesellschaft spaltete und wie seine Begegnung mit der Anti-Atomkraft-Aktivistin Juliane sein Leben beeinflusste. \n\n\n\n\n\n\n\nChristoph Peters ist der erste Schriftsteller\, dem der Niederrheinische Literaturpreis in seiner 30-jährigen Geschichte zum zweiten Mal verliehen wird. Beim ersten Mal wurde er 1999 für seinen Debütroman „Stadt Land Fluss“ ausgezeichnet. Mit dem Preis 2022 würdigt die Jury darum auch das umfangreiche und auf hohem literarischen Niveau entstandene Werk seitdem. \n\n\n\n\n\n\n\nModeriert werden die Lesungen von den Jurymitgliedern Dr. Gabriele König (KR)\, Jens Dirksen (GEL)\, Ulla Lenze (MG) und Dr. Henning Heske (WES). \n\n\n\n\n\n\n\nKrefeldMontag\, 7. November\, 11 UhrMediothekTheaterplatz 2\, 47798 KrefeldLesung für Schulkassen ab Jahrgangsstufe 10Eintritt: freiAnmeldung: per Mail unter Angabe von Schule\, Klasse und Begleitperson an literaturhaus@krefeld.de \n\n\n\n\n\n\n\nGeldernMontag\, 7. November\, 19:30 UhrRefektoriumOstwall 22\, 47608 GeldernEintritt: 8 Euro / 6 EuroTickets: telefonisch (02831 398 444)\, per Mail (kultur@geldern.de) oder an den Vorverkaufsstellen Bücher Keuk und Bücherkoffer Derrix erhältlichMitveranstalter: Kulturbüro der Stadt Geldern \n\n\n\n\n\n\n\nMönchengladbachDienstag\, 8. November\, 19:30 Uhr Stadtteilbibliothek RheydtAm Neumarkt 8\, 41236 MönchengladbachEintritt: 10 Euro / 8\,50 EuroTickets: in den Stadtbibliotheken Mönchengladbach erhältlichMitveranstalter: Lust am Lesen e. V.\, Stadtbibliothek Mönchengladbach \n\n\n\n\n\n\n\nWeselDonnerstag\, 10. November\, 19:30 UhrNiederrheinmuseum WeselAn der Zitadelle 14–2046483 WeselEintritt: 8 Euro / 5 EuroTickets: Museumsshop\, telefonisch (Di – So von 11 – 17 Uhr unter 0281 33996 320) oder per Mail (rkg.shopkasse.wesel@rheinlandkultur.de)Mitveranstalter: Niederrheinmuseum Wesel\, Landschaftsverband Rheinland \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW \n\n\n\n\n\n\n\nFoto/Fotos: © Peter von Felbert
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SUMMARY:Inneres Wetter
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Elke Schmitter\n\n\n\n„Die Infrastruktur muss funktionieren\, Biografien nicht“\, resümiert der verwitwete Vater der Familie in „Inneres Wetter“ (C.H. Beck) an seinem 77. Geburtstag. Bei einem Überraschungsbesuch im Westfälischen treffen dabei nicht nur seine drei sehr unterschiedlichen Kinder aufeinander\, sondern auch drei Lebenswege\, ‑krisen und ‑zweifel.  \n\n\n\nIm Gespräch mit der 1961 in Krefeld geborenen Autorin Elke Schmitter\, die 2000 den Niederrheinischen Literaturpreis erhielt\, geht es um ihren aktuellen Roman\, aber auch ihre Arbeit als Herausgeberin und Literaturkritikerin in den Jahren seit der Preisverleihung. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n      Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.  Mehr Informationen   Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren   \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.
URL:https://nlh-krefeld.de/veranstaltung/inneres-wetter/
LOCATION:Fabrik Heeder\, Studiobühne II\, Virchowstr. 130\, Krefeld\, 47805
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DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Thea Mengeler\n\n\n\nEin Debüt ist zu feiern! Thea Mengeler (*1988/Meerbusch)\, die als freiberufliche Autorin und Texterin in Krefeld lebt\, veröffentlichte gerade im österreichischen Leykam Verlag ihren ersten Roman. Teile daraus brachten sie bereits 2021 ins Finale des renommierten open mike-Wettbewerbs in Berlin – jetzt ist die ganze Geschichte zu lesen: \n\n\n\n„Connect“ erzählt von der jungen Designerin Ava\, die mit ihrem Job in einer Werbeagentur unglücklich ist\, bis sie ihre Freundin Lina sie zu einem Treffen von connect mitnimmt\, einer sektenartigen Gemeinschaft. Deren Vision: eine post-digitale Gesellschaft\, in der Menschen eng miteinander verbunden sind. Immer mehr wird die Vereinigung zu Avas Lebensmittelpunkt. In der Lesung und im Gespräch mit Marlene Jäger geht es um Probleme des digitalen Zeitalters und die Abgründe zwischenmenschlicher Beziehungen. \n\n\n\n \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n      Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.  Mehr Informationen   Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren   \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.
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SUMMARY:Sozusagen Liebe
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Marijke Schermer\n\n\n\n\n\n\n\nSeit fünfundzwanzig Jahren sind sie verheiratet\, haben zwei Kinder\, gehören einfach zusammen. Das denkt David – Terri hingegen empfindet das Familienleben zunehmend als einengend und verlässt die Familie für ihren neuen Lover. Ein unverzeihlicher Verrat für die pubertierende Krista\, die gerade selbst zum ersten Mal ihr Herz verloren hat. Und so treibt alle die Frage um\, was sie eigentlich von der Liebe erwarten\, was sie glücklich macht und ob nicht vielleicht auch alles ganz anders sein könnte. \n\n\n\nMarijke Schermer (*1975/Amsterdam) ist Dramatikerin und Autorin. In ihren Büchern zeichnet sie intime Familienporträts. Ihre Romane werden von der Kritik hymnisch gelobt. Sozusagen Liebe stand auf der Shortlist für den Libris-Literaturpreis. \n\n\n\n\n\n\n\n»Ein großer Roman\, der zugleich viele Fragen stellt. Schermer entwickelt sich zu einer der interessantesten literarischen Stimmen der Niederlande.« – NRC Handelsblad \n\n\n\n\n\n\n\nFoto © Annaleen Louwes \n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von: Mediothek Krefeld in Kooperation mit dem Niederrheinischen Literaturhaus \n\n\n\nModeration:  Maren Jungclaus \n\n\n\n\n\n\n\n Eintritt: \n\n\n\n10 €\, ermäßigt 5 €. Einzeltickets und Festivalticket nur online buchbar unter www.literarischer-sommer.eu
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SUMMARY:Pristina
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Toine Heijmans\n\n\n\n\n\n\n\nAuf einer kleinen niederländischen Insel legt eine Fähre an. An Bord ein Mann\, der geschickt wurde\, um eine „illegale“ Ausländerin aufzuspüren und ohne Aufsehen in ihr Herkunftsland rückzuführen. Doch seine Unterlagen stellen sich als lückenhaft heraus\, die Identität der Gesuchten scheint ungreifbar und der Auftrag führt den routinierten Beamten an die Grenzen seiner Macht und Möglichkeiten. Ein Verwirrspiel zwischen zwei Menschen\, die einander nicht entkommen können und sich im Labyrinth der Realitäten des heutigen Europas zu verlieren drohen.  \n\n\n\nToine Heijmans (*1969/Nijmegen) arbeitet als Journalist und Autor. Nach der Veröffentlichung mehrerer Reportagesammlungen debütierte er 2011 mit dem Roman Op zee (dt. Irrfahrt\, Archeparadies\, 2012) und wurde seitdem mit zahlreichen Literatur- und Journalismuspreisen ausgezeichnet. \n\n\n\nFoto © Merlijn Doomernik \n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von: Niederrheinisches Literaturhaus in Kooperation mit Mediothek Krefeld \n\n\n\nModeration:  Dr. Thomas Hoeps \n\n\n\nÜbersetzung: Ruth Löbner \n\n\n\n\n\n\n\n Eintritt: \n\n\n\n10 €\, ermäßigt 5 €. Einzeltickets und Festivalticket nur online buchbar unter www.literarischer-sommer.eu
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LOCATION:Altes Stadtbad – freischwimmer-Gelände\, Gerberstraße 53a\, Krefeld\, 47798
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SUMMARY:Literatur open air mit Ziegenbock und Champagner
DESCRIPTION:Lesungen von Mathijs Deen und Brigitte Glaser und Musik von Furiosef\n\n\n\nDas neue Netzwerk „Literatur Rheinland“ stellt sich mit einem großen Lesewochenende in sieben Städten entlang des Rheins vor. In Krefeld richtet das Niederrheinische Literaturhaus den Abend aus und präsentiert direkt am Rhein im Uerdinger Rhine Side-Biergarten open air mit Brigitte Glaser und Mathijs Deen zwei hervorragende Autor:innen aus Köln und Amsterdam. Zu ihren Lesungen spielt das vielfach preisnominierte Jazz-Duo „Furiosef“ alte Volks- und Kinderlieder auf nie zuvor gehörte Weise. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n      Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.  Mehr Informationen   Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren   \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nMathijs Deen: Der Schiffskoch \n\n\n\nMit wundervoll lakonischem Humor\, Poesie und Einfühlungsvermögen entführt uns der niederländische Schriftsteller Mathijs Deen (Amsterdam) auf ein Narrenschiff\, auf eine Reise ohne Ziel\, über ein Meer von skurrilen Begebenheiten. Seine Erzählung „Der Schiffskoch“ (Mare-Verlag\, Übersetzung: Andreas Ecke) spielt nämlich auf dem fest verankerten Feuerschiff „Texel“ vor der gleichnamigen Insel. \n\n\n\nIm Routinealltag sind die ausgefallenen Gerichte des verschrobenen Schiffskochs der einzige Lichtblick. Doch das Ziegenböckchen\, das der Koch fürs nächste Menü lebendig an Bord bringt\, setzt eine erstaunliche Dynamik in Gang: Für manche Seeleute wird es vom Proviant zum Kameraden\, anderen gegenüber zeigt es sich diabolisch und löst inmitten dichter Nebelschwaden Chaos aus. Und als der Nebel sich endlich lichtet\, gibt es einen Toten zu beklagen …  \n\n\n\nFoto © Peter Arno Broer \n\n\n\n\n\nBrigitte Glaser: Kaiserstuhl \n\n\n\nBeliebt waren die Romane der Kölner Kriminal- und Jugendbuchautorin Brigitte Glaser immer schon\, aber seit sie 2016 den Rhein-Roman „Bühlerhöhe“ schrieb\, ist sie eine erfolgreiche SPIEGEL-Bestsellerautorin. Bei uns präsentiert sie ihr neuestes Werk „Kaiserstuhl“ (List-Verlag): \n\n\n\nKurz nach Kriegsende verlieben sich Henny\, Tochter eines Weinhändlers\, und Paul\, elsässischer Soldat\, ineinander. Doch die Beziehung zerbricht und die beiden begegnen sich erst 1962 wieder. Unfreiwillig und ungewollt\, aber Henny ist im Besitz einer alten Champagnerflasche\, die Paul im Auftrag des französischen Sicherheitsdienstes sucht. Als Symbol für die Plünderungen der Deutschen in Frankreich soll sie bei einem Festakt Kanzler Adenauer und Präsident de Gaulle überreicht werden. Ein spannender historischer Roman mit viel Zeitkolorit und starken Figuren! \n\n\n\nFoto © Meyer Originals \n\n\n\n\n\nFuriosef \n\n\n\nMarkus Türk & Manfred Heinen sind nicht nur großartige Jazz-Musiker\, sie haben auch den niederrheinischen Schalk im Nacken. So ist ihr Programm als Duo „Furiosef“ ein Mix aus bestem Musikkabarett und mal mitreißenden\, mal anrührenden Interpretationen von lauter alten Liedern\, die man plötzlich ganz neu erfährt – von Hänsel & Gretel\, über den aufgehenden Mond bis hin zum Bier her-Ruf mit aufgesetzter Nasenklammer.  Wer diese beiden dümmsten und weisesten Dorftrampel des Niederrheins nicht gleich ins Herz schließt\, hat keines! \n\n\n\nFoto © Furiosef \n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von: „Literatur Rheinland“ und Niederrheinisches Literaturhaus der Stadt Krefeld\, in Kooperation mit dem Uerdinger Kaufmannsbund \n\n\n\nEintritt: frei\, Spenden gehen an die Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal \n\n\n\nModeration: Dr. Thomas Hoeps \n\n\n\nFoto Rhine-Side Garten © Dirk Jochmann
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SUMMARY:Liquid. Thriller
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Herbert Genzmer\n\n\n\nZu Gast in unserer Reihe „WESTWERK – Neue Literatur live“: Seine Publikationsliste umfasst zahlreiche Romane und Erzählungen\, die u. a. im Suhrkamp- und Insel-Verlag erschienen. Schon 1994 erhielt Herbert Genzmer (*1952/Krefeld) dafür den Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld. Jetzt\, rund zehn Jahre nach seinem letzten Roman\, hat er wieder einen hochaktuellen und streitbaren Roman veröffentlicht. \n\n\n\n„Liquid“ (Solibro Verlag) erzählt als dystopischer Thriller vom Jahr 2029\, in dem sich Banker und Politiker zusammentun\, um das Bargeld endgültig abzuschaffen. Damit nicht genug: In der Wüste New Mexicos entdeckt die Biochemikerin Madeleine Alberti\, dass die Menschen mit einem neuartigen Daten- und Kreditträger geimpft werden sollen. Der Beginn einer atemlosen Hetzjagd über den halben Globus\, die sie bis in ein von einer Flutkatastrophe heimgesuchtes Deutschland führt. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.
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SUMMARY:AUSVERKAUFT: Stay away from Gretchen
DESCRIPTION:Lesung mit Susanne Abel\n\n\n\nNS-Dokumentationszentrum und Niederrheinisches Literaturhaus präsentieren die Kölner Autorin und Regisseurin Susanne Abel mit ihrem Bestsellerroman „Stay away from Gretchen“.  \n\n\n\n\n\n\n\n(Achtung: Die Veranstaltung ist leider bereits komplett ausgebucht.) \n\n\n\nUnd darum geht’s: Der bekannte Kölner Nachrichtenmoderator Tom Monderath macht sich Sorgen um seine 84-jährige Mutter Greta. Ihre zunehmende Demenz führt dazu\, dass sie ihre Gegenwart immer mehr vergisst\, während sie sich glasklar an ihre Vergangenheit erinnert: ihre Kindheit in Ostpreußen\, die Flucht vor den russischen Soldaten im eisigen Winter\, die Sehnsucht nach dem verschollenen Vater\, ihre Erfolge auf dem Schwarzmarkt in Heidelberg. Als Tom jedoch auf das Foto eines kleinen Mädchens mit dunkler Haut stößt\, verstummt Greta. Zum ersten Mal beginnt Tom\, sich eingehender mit der Vergangenheit seiner Mutter zu befassen.
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SUMMARY:Das bist du
DESCRIPTION:Lesung mit Ulrich Peltzer\n\n\n\nIm Kreuzberg der frühen Achtziger kann jedes Wort\, jedes Bild\, jeder Klang Tür zu einer neuen Welt sein. Ulrich Peltzer\, einer der avanciertesten deutschen Schriftsteller\, hat mit „Das bist du“ (S. Fischer) einen Liebes- und Künstlerroman vorgelegt\, der sowohl von einer amour fou erzählt\, der man atemlos folgt\, als auch inspirierend Literatur und Leben reflektiert: wozu schreibt man\, wie geht Erinnerung\, und: wer schreibt da? Hören und reden wir also über exterritoriale Experimentierräume\, Coolness und Unsicherheit\, euphorische Ich-Findung und fragmentierte Realitäten. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nUlrich Peltzer (* 1956/Krefeld) lebt seit 1975 in Berlin. Er wurde vielfach ausgezeichnet\, u. a. mit dem Peter-Weiss-Preis\, der Frankfurter Poetik-Dozentur und dem Niederrheinischen Literaturpreis.
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SUMMARY:Im Bauch der Königin
DESCRIPTION:Lesung mit Karosh Taha\n\n\n\nHerkunft und Zukunft – damit hadern die drei Heranwachsenden Younes\, Amal und Raffiq in Karosh Tahas zweitem Roman. Als Wendebuch angelegt\, erzählt „Im Bauch der Königin“ (Dumont) nicht nur aus zwei Perspektiven\, sondern in zwei Versionen von Vorurteilen\, Sehnsüchten und Selbstbehauptung in einer eingeschworenen Gemeinschaft. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nKarosh Taha (*1987/Zaxo\, Iran) lebt seit 1997 im Ruhrgebiet. Sie erhielt u. a. das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium und die Alfred-Döblin-Medaille.
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