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SUMMARY:Katja Lange-Müller: Unser Ole
DESCRIPTION:Literarischer Sommer 2025 \n\n\n\nDie einst bildschöne Ida ist alt und vom Leben enttäuscht. In einem Kaufhaus trifft sie Elvira\, die ihren Enkel Ole betreut\, genauer: ihn abwechselnd schikaniert und verwöhnt. Als Ida ihre Wohnung verliert\, nimmt Elvira sie in ihr Haus auf\, da sie den Kontakt zu ihrer Tochter abgebrochen hat und Einsamkeit fürchtet. Zudem braucht Elvira Hilfe mit dem spätpubertierenden Ole. Ein tragisches Ereignis ruft Oles Mutter Manuela auf den Plan\, die ihn seit seinem ersten Lebensjahr nicht mehr gesehen hat. Während die Frauen einander misstrauisch begegnen\, entblättern sich ihre Familiengeschichten und seelischen Verletzungen. \n\n\n\n\n\n\n\nKatja Lange-Müller\, geboren 1951 in Ostberlin\, studierte am „Johannes R. Becher” in Leipzig. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Berlin und im Aargau. Für ihre Arbeit erhielt sie diverse Preise\, unter anderem den Ingeborg-Bachmann-Preis\, den Alfred-Döblin-Preis\, den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor und 2023 den Turmschreiberpreis der Stadt Deidesheim. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus und Mediothek Krefeld \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n10 Euro / 5 Euro ermäßigt. Festivalkarte 35 / 20 Euro ermäßigt zzgl. 1 Euro pro Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nEventim \n\n\n\n\n\nBarrieren\n\n\n\nDie Mediothek ist komplett barrierefrei von den Laufwegen über die Bestuhlung bis zur Toilette. Es gibt allerdings keine induktive Höranlage. \n\n\n\n\n\nWeitere Infos\n\n\n\nwww.literarischer-sommer.eu \n\n\n\n\nFoto/Fotos: © Annette Hauschild
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SUMMARY:AUSGEBUCHT: Fien Veldman: Xerox
DESCRIPTION:Literarischer Sommer 2025 \n\n\n\nEigentlich hat sie es geschafft. Wo die namenlose Protagonistin herkommt\, studieren die Menschen nicht und arbeiten auch nicht in einem Amsterdamer Start-up. Während der Xerox die Kundenbriefe druckt\, wächst ihre Wut: auf die Vergangenheit\, ihren Bullshit-Job und die jovialen Kollegen. Wie soll man einen Platz finden\, wenn alle die Regeln kennen\, außer man selbst? Aus Verzweiflung beginnt sie mit ihrem Drucker zu sprechen. Bald ist er ihr Freund\, Kind und Haustier in einem – doch der Drucker gerät ins Wanken\, ebenso wie sie selbst. \n\n\n\n\n\n\n\nAus dem Niederländischen übersetzt von Christina Brunnenkamp. \n\n\n\n\n\n\n\nFien Veldman\, 1990 in Leeuwarden geboren\, studierte Literaturwissenschaft und arbeitete als Journalistin und Theaterkritikerin. Für ihre Essays wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Xerox ist ihr erster Roman. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus und Mediothek Krefeld \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n10 Euro / 5 Euro ermäßigt. Festivalkarte 35 / 20 Euro ermäßigt zzgl. 1 Euro pro Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nEventim \n\n\n\n\n\nBarrieren\n\n\n\nDie Werbeagentur BÜROZWEIPLUS ist nur über eine kleine Stufe zu erreichen. Es steht keine barrierefreie Toilette zur Verfügung. \n\n\n\n\n\nWeitere Infos\n\n\n\nwww.literarischer-sommer.eu \n\n\n\n\nFoto/Fotos: © Laila Cohen
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SUMMARY:Sacha Bronwasser: Was du nie sehen wirst
DESCRIPTION:Literarischer Sommer 2025 \n\n\n\n1989: Hals über Kopf bricht Marie ihr Fotografiestudium ab und flieht nach Paris\, um als Au-pair zu arbeiten – auf der Suche nach Abstand zu dem Verrat\, den ihr großes Vorbild Flo begangen hat. Doch die Familie Lambert birgt eigene Rätsel: Warum lebt der einst wohlhabende Philippe jetzt in bescheidenen Verhältnissen? Und warum hat ihre Vorgängerin den Au-pair-Aufenthalt abgebrochen? Jahre später\, nach dem Bataclan-Attentat 2015\, versteht Marie endlich die Zusammenhänge – wie Philippes Angstzustände sein Leben zerstörten und warum auch ihre eigene Vergangenheit mit Flo noch nicht abgeschlossen ist. \n\n\n\n\n\n\n\nAus dem Niederländischen übersetzt von Lisa Mensing. Marlene Jäger vom Niederrheinischen Literaturhaus wird vor der Lesung ein Gespräch mit designkrefeld Prof.in Paula Markert führen. \n\n\n\n\n\n\n\nSacha Bronwasser\, geboren 1968 in Rijswijk\, ist Autorin\, Speakerin\, Kunsthistorikerin und Kuratorin. 2019 veröffentlichte sie ihren Debütroman Niets. Davor arbeitete zwanzig Jahre als freie Kunstkritikerin für  die niederländische Tageszeitung De Volkskrant und war von 2016 bis 2022 Redakteurin und Gastgeberin der Kunsttalkshow Stampa in Amsterdam. Ihr zweiter Roman Was du nie sehen wirst war für den LIBRIS-Preis nominiert. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus und Mediothek Krefeld \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n10 Euro / 5 Euro ermäßigt. Festivalkarte 35 / 20 Euro ermäßigt zzgl. 1 Euro pro Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nEventim \n\n\n\n\n\nBarrieren\n\n\n\nDie Shedhalle des Fachbereichs Design Krefeld ist barrierefrei über das Gebäude der Hochschule zu erreichen. Die Bestuhlung besteht aus einzelnen Stühlen. Es stehen barrierefreie Toiletten zur Verfügung.  \n\n\n\n\n\nWeitere Infos\n\n\n\nwww.literarischer-sommer.eu \n\n\n\n\nFoto/Fotos: © Bert Wisse
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SUMMARY:Von kleinen & großen Gaunereien
DESCRIPTION:Ein Europa-Abend mit zwei Romanen aus den Niederlanden und Spanien und ihren Übersetzer:innen \n\n\n\nAnlässlich der Europawochen 2025 laden das Europabüro der Stadt Krefeld\, die Weltlesebühne und wir zu einem abwechslungsreichen Abend mit zwei Übersetzer:innen ziemlich turbulenter und preisgekrönter Romane aus den Niederlanden und Spanien ein. Unsere Gäste sind Christiane Burkhardt mit ihrer Übersetzung von Tom Hoflands „Nimms nicht persönlich“ und Luis Ruby mit seiner Übersetzung von Isaac Rosas „Ein sicherer Ort“. \n\n\n\n\n\n\n\nWie lebt es sich in anderen Ländern\, was beschäftigt die Menschen\, was ist anders als bei uns\, was so ähnlich wie bei uns? Romane und Erzählungen bieten eine hervorragende und unterhaltsame Chance\, tiefergehende Antworten darauf zu finden. Ohne die spannende Arbeit literarischer Übersetzer:innen würden sie aber nur die wenigsten von uns lesen können. Allein in dieser Arbeit steckt also schon eine Menge Europa . Und weil es in Europa natürlich auch ums Geschäft geht und das Geschäft selbstverständlich auch halbseidene\, ja zwielichtige\, wenn nicht gar kriminelle Geister anlockt\, haben wir – warum denn nicht?! – zwei aktuelle Romane ausgesucht\, die von kleinen und großen Gaunereien in den Niederlanden und in Spanien erzählen: \n\n\n\n\n\n\n\nDie Romane\n\n\n\n\n\n\n\nChristiane Burkhardt liest aus Tom Hoflands „Nimms nicht persönlich“ (Verlag Kein & Aber)\, eine irre Mischung aus Krimi\, satirischem Horrorroman und tragikomischem Büroroman. Das alles braucht es unbedingt\, um die Geschichte eines Managers in einem niederländischen Pharmakonzern zu erzählen\, der mithilfe eines gefährlichen Personalberaters gleich eine ganze Abteilung wegrationalisieren muss. \n\n\n\n\n\n\n\nUm ganz andere Gaunereien geht es in Isaac Rosas „Ein sicherer Ort“ (Liebeskind Verlag)\, den Luis Ruby aus dem Spanischen ins Deutsche gebracht hat. In diesem schwindelerregenden Schelmenroman versucht ein Mann seinem Vater das Startgeld für eine neue Geschäftsidee abzuluchsen: Geld\, das selbst schon aus einem Betrug stammt. Und dann wird auch noch der jüngste Spross mit illegalen Sportwetten auf dem Schulhof erwischt. \n\n\n\n\n\n\n\nDas Gespräch\n\n\n\nIm Gespräch mit den beiden Übersetzer:innen\, die übrigens beide aus mehreren Sprachen übersetzen\, fragen Moderator Peter Klöss (selbst Übersetzer und Mitglied des „Weltlesebühne“-Vereins) und Literaturhausleiter Thomas Hoeps unter anderem\, was man eigentlich alles wissen muss\, wenn man übersetzt\, wie man den richtigen deutschen Sprachton für Werke anderer Länder findet und was sich ja vielleicht auch gar nicht übersetzen lässt. \n\n\n\n\n\n\n\nDie Gäste\n\n\n\n\n\n\n\n\nChristiane Burkhardt studierte Literaturwissenschaften\, arbeitete als Lektorin und übersetzt heute aus dem Niederländischen\, Italienischen und Englischen\, darunter u. a. Wytske Versteeg\, Mariken Heitman\, Bregje Hofstede\, Paolo Cognetti\, Fabio Geda und Pip Williams. Sie moderiert Lesungen und gibt Übersetzungsworkshops\, u. a. an der Ludwigs-Maximilians-Universität München. Im Moment ist sie mit ihrer Übersetzung Der Duft von Grün von Pamela Sharon für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2025 nominiert. Sie lebt in München. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nLuis Ruby\, 1970 in München geboren und als Sohn einer Spanierin und eines Schlesiers zweisprachig aufgewachsen. Er studierte Romanistik\, Anglistik und Volkswirtschaft. Seit ca. 25 Jahren übersetzt er Literatur aus dem Spanischen\, Italienischen und Portugiesischen\, darunter Autoren wie Clarice Lispector\, Carlo Fruttero und Hernán Ronsino. Zur Zeit arbeitet er an einer Neuübersetzung von Giovanni Boccaccios Decameron. „Ein sicherer Ort“ ist das vierte von ihm übersetzte Buch von Isaac Rosa. Er lebt in München. \n\n\n\nFoto © Ebba D. Drolshagen \n\n\n\n\n \n\n\n\n\nPeter Klöss\, Jahrgang 1962\, übersetzt seit 35 Jahren Romane und Sachbücher aus dem Italienischen und Englischen\, darunter Werke von Marco Balzano\, Raffaella Romagnolo\, Carlo Lucarelli und Suzanne Collins. Peter Klöss ist Mitbegründer der ersten Agentur für Literaturübersetzer und engagiert sich seit vielen Jahren im Übersetzerverband VdÜ und in der Weltlesebühne e.V. Er lebt in Köln. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nEuropabüro der Stadt Krefeld\, Niederrheinisches Literaturhaus und Weltlesebühne e.V.  \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nfrei \n\n\n\nMit Voranmeldung per Mail an: WIDI@krefeld.de \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBarrieren\n\n\n\nDie Studiobühne II ist mit einem Aufzug vom Innenhof der Fabrik Heeder aus erreichbar. Es stehen barrierefreie Toiletten zur Verfügung. Der Veranstaltungsraum ist mit fester Bestuhlung versehen. Bitte informieren Sie uns\, wenn Sie mit dem Rollstuhl kommen\, damit wir Ihnen einen entsprechenden Platz reservieren können. Der Veranstaltungsraum verfügt nicht über eine induktive Höranlage. Es gibt keine Übersetzung in Gebärdensprache.
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DESCRIPTION:Offene Lesebühne Niederrhein \n\n\n\nBei unserer offenen Lesebühne lesen 6 Autor:innen je 10 Minuten lang aus ihren Werken. Drei sind von uns gesetzt\, drei weitere werden am Abend unter den anwesenden Autor:innen ausgelost. Alle Genres und Gattungen sind willkommen: Erzählungen\, Romanausschnitte\, Gedichte\, Slam\, Fantasy und vieles mehr. \n\n\n\n\n\n\n\nAbwechslungsreich\, Neugier weckend\, manchmal ausbaufähig\, manchmal preisverdächtig\, manchmal noch unveröffentlicht\, manchmal als Buch erhältlich – es erwartet Sie ein Abend voller Überraschungen mit bekannten und neuen Stimmen der Literatur am Niederrhein. Durch den Abend führt „Kopflüften“-Gründerin Taibe Karaman.  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nLucia Rücker liebt alles\, was mit Worten zu tun hat\, egal ob es sich um Bücher\, Zeitungsartikel oder Handlettering handelt. Seit sie selbst einen Stift halten kann\, probiert sie sich in unterschiedlichen Genres und Formaten aus. Am liebsten schreibt sie über starke Frauen\, die mal die Welt und mal sich selbst retten. Sie ist Gewinnerin des Krefelder Jugendpreises für Fantastische Literatur 2023 und war mehrfach unter den Preisträger:innen der Schreibwettbewerbe von LizzyNet. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nSorush Mozaffar Moghaddam ist Schriftsteller und Journalist. Gemeinsam mit seiner Frau Maryam Gheiji engagiert er sich für eine Literatur ohne Zensur. Aufgrund seines Engagements wurden drei seiner Geschichtensammlungen in seiner Heimat Iran auf Druck des Regimes zensiert. Zu seinen auf Deutsch erschienenen Werken gehört die Geschichte „Die Marionette“\, die von Kurt Scharf übersetzt und vom Weiterschreiben-Institut veröffentlicht wurde\, einer literarischen Plattform für Autor:innen aus Kriegs- und Krisengebieten. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nWienke Treblin lebt seit ihrem Designstudium in Krefeld. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Niederrhein\, als Kulturpädagogin bei Mobifant Krefeld\, als Projektassistenz bei den Kunstmuseen Krefeld und als freie Künstlerin und Autorin. Als Lyrikerin war sie 2022 Gast des Niederrheinischen Literaturhauses bei Poesie im Stadtbad und 2024 in der Reihe Westwerk mit ihrem Gedichtband „heimwehen“. Aktuell arbeitet sie an ihrem ersten Kurzgeschichtenband.  \n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n5 Euro\, für vorlesewillige Autor:innen frei \n\n\n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de  \n\n\n\n\n\nBarrieren\n\n\n\nDas Café Rheinschmökern ist außerhalb der Öffnungszeiten der Buchhandlung nebenan nur über eine Stufe betretbar. Die Toilette im Erdgeschoss ist barrierearm\, aber nicht rollstuhlgerecht. Der Veranstaltungsraum befindet sich vor der Kegelbahn im Nebenzimmer des Cafés und ist von dort ebenerdig zu erreichen. Das Publikum sitzt auf Stühlen. \n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen \n\n\n\n\nFotos: © privat
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SUMMARY:die Unabhängigen
DESCRIPTION:Ein Abend mit dem Maro Verlag \n\n\n\nEs sind die unabhängigen Verlage\, die immer wieder für großartige literarische Entdeckungen sorgen – mit Mut\, Leidenschaft und etwas Verrücktheit. Kein Wunder also\, dass unsere neue Vorstellungsreihe im vergangenen Jahr so gut angenommen wurde\, dass sie 2025 fortgesetzt wird. Erster Gast in diesem Jahr: Der Augsburger Maro Verlag. \n\n\n\n\n\n\n\nDer Verlag \n\n\n\n1969 gründeten Benno Käsmayr und Franz Bermeitinger während der Frankfurter Buchmesse den Maro Verlag. Schnell wurde er zu einer Anlaufstelle für den damaligen dichterischen Nachwuchs\, der sich stark an amerikanischen Vorbildern orientierte. Mit dem Katalog „Bücher die man sonst nicht findet“ trug Maro zur Vernetzung von Klein- und Kleinstverlagen untereinander bei. Von Anfang an zeichnete sich der Verlag durch seine besondere Ästhetik aus: Schon die ersten drei von Rotraut Susanne Berner gestalteten Umschläge erhielten den Piatti-Preis für Buchgrafik. Seit Sarah Käsmayr vor einigen Jahren bei Maro einstieg\, wird der Verlag intergenerational geleitet. \n\n\n\n\n\n\n\nFür seine Arbeit wurde Maro bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: 2017 erhielt er den Preis „für einen Kleinverlag in Bayern“\, 2019\, 2020\, 2022 und 2023 den Deutschen Verlagspreis. Dazu kommen ständig Förderungen und Verlagsprämien für einzelne Publikationsprojekte. \n\n\n\nMehr hier: www.maroverlag.de \n\n\n\n\n\n\n\nDer Autor \n\n\n\n\nNils Dorenbeck studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und arbeitete als Lehrbeauftragter\, Redakteur und Redenschreiber. „Die widerspenstige Hand“ ist Dorenbecks Debütroman. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive der linken Hand der Hauptfigur Martin Heimann\, die sich nach einem Schlaganfall verselbstständigt. Der Roman stellt Fragen nach Freiheit und Vorherbestimmung und untersucht den Einfluss religiöser Ideale auf die Familie eines „verbotenen“ Kindes. \n\n\n\nMehr: zum Roman (ab März 2025 verfügbar) \n\n\n\n\nDie Übersetzerin \n\n\n\n\nMerle Struve ist Romanistin\, Übersetzerin und Konferenzdolmetscherin. Für Maro übersetzte sie „Die Concierge ist auf See“ von Magali Desclozeaux aus dem Französischen. Darin tauscht Ninon Moineau ihre ­bescheidene Rente gegen Kost und Logis auf einem Containerschiff ein. Als sie versucht\, an Land zurückzukehren\, findet sie heraus\, dass sie einem Finanzhai zum Opfer gefallen ist. Unter seiner urkomischen Oberfläche behandelt der Roman bitterernste Themen wie Finanzspekulation\, Steuerparadiese und Altersarmut. Mehr: zum Roman \n\n\n\n\n \n\n\n\nDie Verlegerin \n\n\n\n\nSarah Käsmayr teilt sich die Leitung des Maro Verlags mit ihrem Vater Benno. Die studierte Grafikdesignerin ist unter anderem für Lektorat\, Pressearbeit und Veranstaltungsorganisation zuständig. Ihre verlegerische Handschrift zeigt sich zum Beispiel bei den Maro-Heften\, die sie gemeinsam mit Kolja Burmester herausgibt: Die schön gestalteten Hefte beinhalten Essays zu feministischen\, politischen und tabubehafteten Themen in Verbindung mit Illustrationen. Käsmayr ist zudem Mitglied im Vorstand der Kurt Wolff Stiftung\, die sich für eine vielfältige Verlags- und Literaturszene einsetzt und eine strukturelle Förderung von unabhängigen Verlagen fordert. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n10 Euro / 5 Euro ermäßigt \n\n\n\n\n\nModeration\n\n\n\nMarlene Jäger \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nan der Abendkasse ab 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung \n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\ndringend empfohlen\, per Mail an literaturhaus@krefeld.de \n\n\n\n\n\nBarrieren\n\n\n\nDie Bar Gloriette ist nur über eine schmale Tür mit einer niedrigen Stufe erreichbar. Es stehen ausschließlich nicht barrierefreie Toiletten zur Verfügung. Das Publikum sitzt an Tischen mit Stühlen oder auf Hockern an der Bar. Es gibt keine induktive Höranlage und kein Blindenleitsystem. \n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen \n\n\n\n\nFotos: © privat (Dorenbeck)\, Lin Nowicki (Käsmayr)\, Jan Rhein (Struve)
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SUMMARY:AUSGEBUCHT: Bleibschein · In den Wald
DESCRIPTION:Liesel Willems · Maddalena Vaglio TanetDoppellesung und Gespräch \n\n\n\nEin deutsch-italienisches Zusammentreffen zweier hervorragender Autorinnen aus zwei Generationen: Die 1950 in Krefeld geborene Liesel Willems\, Niederrheinische Literaturpreisträgerin 2018\, hat soeben im Sassafras-Verlag mit „Bleibschein“ erneut einen beeindruckenden Gedichtband vorgelegt: „Es sind die kleinen Episoden im Alltag\, die jeder kennt: Liesel Willems macht daraus wundervoll schnörkellose Poesie. Da geht die große Angst vor Alter\, Tod und Krieg ebenso direkt in die Seele wie das Glück übers Leben“\, würdigte die Rheinische Post das Buch\, in dem zudem Aquarelle der Malerin und ebenfalls Lyrikerin Johanna Hansen mehr künstlerischer Kommentar als nur Illustration sind. \n\n\n\nAls zweiten Gast haben wir die 1985 geborene italienische Autorin Maddalena Vaglio Tanet eingeladen. Ihr international erfolgreicher Debütroman „Tornare dal bosco“ war unter anderem für den renommierten Premio Strega nominiert und gewann den Premio Segafredo Zanetti für das beste verfilmbare Buch 2023. „In den Wald“ (Suhrkamp Verlag) erzählt von einem Dorf im Piemont in den siebziger Jahren\, dem tragischen Tod eines Mädchens und der unschuldigen Schuld ihrer Lehrerin. Die deutsche Übersetzung stammt übrigens von der herausragenden Annette Kopetzki\, die wir Ihnen schon am 31. Januar bei Eat & Read vorstellen. \n\n\n\nUnd warum bringen wir bei dieser Matineelesung im Literaturhaus Lyrik und Roman zusammen? Was diese beiden natürlich auch im Inhalt recht unterschiedlichen Bücher gemeinsam haben\, ist zum einen ein sensibles\, tiefes Bewusstsein für den Mensch als Teil der Natur und wie er sie als Spiegel seiner Situation erfährt. Und zum anderen ist es ein sehr genauer\, achtsamer Blick in die Seele und Psyche der Menschen\, der die Arbeit dieser beiden Autorinnen auszeichnet. Um so mehr freuen wir uns\, nicht nur ihre Texte zu hören\, sondern auch mit ihnen über Literatur\, Natur und Leben ins Gespräch zu kommen. \n\n\n\n\n\n\n\n\nLiesel Willems\, geboren 1950 in Krefeld. Sie machte eine Ausbildung zur Erzieherin und arbeitete im Kindergarten und in einer Gehörlosenschule\, bevor sie in Köln und Aachen Sozialpädagogik studierte. Als „reisende Sozialpädagogin“ arbeitete sie in Krefeld\, Köln\, Aachen und Rom. Seit 1988 schreibt sie Gedichte und Geschichten für Erwachsene und für Kinder und hat seitdem zahlreiche Bücher veröffentlicht. Sie erhielt den 1. Preis Prosa beim Nettetaler Literaturwettbewerb und den 1. Preis Prosa beim 10. NRW- Autorentreffen. 2014 wurde sie Preisträgerin des Lyrik-Wettbewerb postpoetry.NRW. 2018 erhielt sie für ihr bisheriges Gesamtwerk den Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld. \n\n\n\n\n\nMaddalena Vaglio Tanet wurde 1985 in Biella (Piemont) geboren. Sie studierte Literatur an der Universität von Pisa und promovierte an der Columbia University in New York. Einige Jahre lang lebte sie mit ihrer Familie in Berlin\, inzwischen aber in unserer niederländischen Nachbarschaft in Maastricht\, wo sie als Autorin und Literaturscout arbeitet. Neben Gedichten auf Italienisch und Deutsch und dem mittlerweile auch ins Deutsche übersetzten Bilderbuch „Das Haus der Musik“ hat sie zwei Romane für Kinder veröffentlicht\, von denen „Rim und die befreiten Wörter“ gerade mit dem Premio Strega für Kinderliteratur ausgezeichnet wurde. Ihr Debütroman für Erwachsene „Tornare dal bosco“ war für nicht weniger als vier italienische Literaturpreise nominiert. \n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n10 Euro / 5 Euro ermäßigt \n\n\n\n\n\n\n\nModeration\n\n\n\nThomas Hoeps \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nan der Abendkasse ab 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung \n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de \n\n\n\n\n\nBarrieren\n\n\n\nGenaueres zur Zugänglichkeit des Hauses \n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \n\n\n\n\nFotos: © privat (Willems)\, picturepeople – Suhrkamp Verlag (Vaglio Tanet)
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SUMMARY:AUSGEBUCHT: Stoffwechsel
DESCRIPTION:Offene Lesebühne Niederrhein \n\n\n\nAbwechslungsreich\, Neugier weckend\, manchmal ausbaufähig\, manchmal preisverdächtig\, manchmal noch unveröffentlicht\, manchmal als Buch erhältlich – es erwartet Sie ein Abend voller Überraschungen mit bekannten und neuen Stimmen der Literatur am Niederrhein.  Bei „Stoffwechsel“ lesen 6 Autor:innen je 10 Minuten lang aus ihren Werken.  \n\n\n\nDrei sind von uns gesetzt\, drei weitere Vorleser:innen werden am Abend unter den anwesenden Autor:innen ausgelost. Alle Genres und Gattungen sind willkommen: Erzählungen\, Romanausschnitte\, Gedichte\, Slam\, Fantasy und vieles mehr. \n\n\n\nDurch den Abend führt Moderatorin und Bestseller-Autorin Diana Menschig. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\nAuf diese drei vorausgewählten Gäste dürfen Sie sich freuen: \n\n\n\n\nSabine Frambach\, geboren in Neuss\, lebt im Düsseldorfer Süden. Sie studierte Sozialpädagogik in Nijmegen und Erwachsenenbildung in Kaiserslautern. Heute fährt sie über die Wupper zur Arbeit und unterstützt Menschen dabei\, so glücklich wie möglich zu leben. Ihre Texte und Kurzgeschichten veröffentlicht sie in Anthologien und Zeitungen. Einige wurden bereits prämiert\, u. a. mit dem Bund Essay Preis 2013\, dem Leverkusener Short Story Preis 2017\, dem Freiburger Krimipreis 2020\, dem Bad Godesberger Literaturpreis 2020 und dem Moerser Literaturpreis 2016\, 2019 und 2024.  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nLilli Geritz lebt in Nettetal. Seit sie denken kann\, verliert sie sich in Welten aus Tinte und Papier. Sie ist Mitglied der Schreibwerkstatt „Satzgefüge“ und trat bereits bei den Lesebühnen „420s“ und „Blick in die Werkstatt“ auf\, wo sie das Publikum mit ihren rhythmisch-poetischen Texten begeisterte. Zurzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Romanprojekt und mehreren Gedichten und Kurzgeschichten. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nJohn Waszek lebt nach einem abgeschlossenen Kunststudium als bildender Künstler und Dozent in Krefeld. Neben zahlreichen Ausstellungen im In-und Ausland veröffentlicht er diverse literarische Texte unterschiedlichster Thematik mit Schwerpunkt Lyrik und Kurzprosa. Im Bereich Lyrik bevorzugt er die Form des zyklisch angelegten Langgedichts wie etwa in dem Text „Splitter + Scherben“ (Veröffentlichung 2025). Zuletzt erschien 2023 der großformatige Bildband „Zu Besuch – Künstlergräber“\, in dem Waszek Fotos von einhundert Künstlergräbern mit begleitenden Texten kombiniert (Hier geht es zu unserer Rezension.) \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n5 Euro\, für vorlesewillige Autor:innen frei \n\n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de  \n\n\n\n\nBarrieren\n\n\n\n\nDas Café Rheinschmökern ist außerhalb der Öffnungszeiten der Buchhandlung nebenan nur über eine Stufe betretbar. Die Toilette im Erdgeschoss ist barrierearm\, aber nicht rollstuhlgerecht. Der Veranstaltungsraum im 1. Stock ist über eine Treppe mit etwa 20 Stufen erreichbar. Das Publikum sitzt auf Stühlen. \n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen \n\n\n\n\nFotos: © Thomas Frambach (Frambach)\, privat (Geritz)\, Lutz Hartmann (Waszek)
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SUMMARY:AUSGEBUCHT: Eat & Read: Italien
DESCRIPTION:Vom Aufruhr in den Herzen. Mit Annette Kopetzki\, Kunst & Musik  \n\n\n\nAuch 2025 starten wir unser Literaturjahr mit dem kulinarischen Vorleseabend „Eat & Read“. Nach Island und Griechenland geht es nun in das Gastland der Frankfurter Buchmesse 2024: Italien. Und dank der Kooperation mit den Kunstmuseen Krefeld und der Städtischen Musikschule wird der Abend zum Gesamtkunstwerk mit italienischem Gesang! \n\n\n\n\n\n\n\nDie Literatur\n\n\n\nAnnette Kopetzki ist eine der wichtigsten „deutschen Stimmen“ der italienischen Literatur. Erst vor wenigen Monaten wurde die Hamburger Übersetzerin für ihr Gesamtwerk mit dem renommierten Mazzucchetti-Gschwend-Übersetzungspreis ausgezeichnet. Zu den regelmäßig von ihr übersetzten Autoren zählen Pier Paolo Pasolini\, Alessandro Baricco\, Roberto Saviano und Andrea Camilleri.  \n\n\n\n\n\n\n\nBei uns stellt sie vier von ihr übersetzte und ihr liebe Romane aus 30 Jahren vor\, darunter Stefano Massinis außergewöhnlichen Roman „Die Lehman Brothers“ – ein Versepos von satten 848 Seiten\, das mit sprudelndem Witz und Brecht’scher Intensität eine schillernde Auswanderergeschichte und eine unheimliche Parabel über den Kapitalismus erzählt. Und auch der Roman\, der unserem Abend den Titel gab\, wird dabei sein: Ginevra Lambertis „Der Aufruhr unserer Herzen“ ist eine berührende Familienerzählung über Sehnsüchte\, Liebe und Illusionen von drei Frauen aus drei Generationen in Venetien und im Rom der siebziger und achtziger Jahre. Im Gespräch geht es unter anderem um die Frage\, wie die italienische Sprachmelodie ins Deutsche zu bringen ist\, wieviel wir eigentlich über das „wahre“ Italien wissen und wie sich die die italienische Literatur in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. \n\n\n\n\n\n\n\nDie Kunst\n\n\n\nZu Gast sind wir bei den Kunstmuseen Krefeld – aus guten Gründen. Denn im Haus Lange ist derzeit eine Überblicksausstellung der rumänischen Künstlerin Marion Baruch (*1929) zu sehen\, die nicht nur in Rom Kunst studierte\, sondern für die Italien bis heute\, unterbrochen von einem längeren Intermezzo in Paris\, das Zentrum ihres künstlerischen Schaffens ist. Nach einer Begrüßung durch Direktorin Katia Baudin zeigt uns Kuratorin Dr. Magdalena Holzhey in einem kurzen Vortrag Bilder aus der Ausstellung und führt in das Werk der seit 2012 vor allem mit Schnittresten von Mailänder Modefirmen arbeitenden Künstlerin ein. \n\n\n\n\n\n\n\nDie Musik\n\n\n\nUnd was für ein Glück\, dass die neue Vizeleiterin der Städtischen Musikschule\, Merve Bianca Sorgente\, schon als Kind mit ihrem Vater italienische Lieder gesungen hat und es (auch darum?) bis heute liebt. Begleitet von ihrem Musikschulkollegen Francisco Chavez an der Gitarre und Maja Plüddemann am Kontrabass singt sie fünf Lieder aus den fünfziger und sechziger Jahren von Lucio Battisti und Renato Carosone. Dazu schreibt sie: „Lieben und Leiden\, Begehren und Trauern\, sich Finden und Verlassen – von all dem erzählen die Lieder des heutigen Abends. Einer unserer Songs brachte es einmal so auf den Punkt: Singend lässt sich besser leiden…“ Auch hier also der Aufruhr in den Herzen! \n\n\n\n\n\n\n\nDas Essen\n\n\n\nUnd wie könnte es besser passen? Kplus-Gastronomin Flavia Latina – Tochter einer argentinischen Mutter und eines italienischen Vaters – serviert unseren Gästen nach dem künstlerischen Programm einen kulinarischen Teller mit Antipasti.entweder: Bruschetta\, Parmaschinken\, Tramezzini und Parmesankäseoder vegetarisch: Bruschetta\, Linsensalat mit Rote-Bete-Carpaccio\, Tramezzini und Parmesankäsein jedem Fall: Dolce Vita mitten im Winter! \n\n\n\n\n\n\n\nAchtung: nur 40 Plätze! Schnell anmelden!  \n\n\n\n\n\n\n\nAnnette Kopetzki\n\n\n\n\nMerve Bianca Sorgente\n\n\n\nMaja Plüddermann\n\n\n\nFrancisco Chavez\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus. In Kooperation mit Kunstmuseen Krefeld und Städtischer Musikschule. \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n20 Euro (Essen inklusive\, Getränke extra) \n\n\n\n\n\n\n\nNur nach verbindlicher Anmeldung\n\n\n\nVergabe in Reihenfolge des Eingangsbis spätestens 26. Januar per Mail an literaturhaus@krefeld.demit Angabe des Speisewunsches:A) Bruschetta\, Parmaschinken\, Tramezzini und ParmesankäseB) Vegetarisch: Bruschetta\, Linsensalat mit Rote-Bete-Carpaccio\, Tramezzini und Parmesankäse \n\n\n\n\n\n\n\n\nAchtung: Das Literaturhaus ist vom 13.12. bis 9.1. in den Weihnachtsferien – Anmeldungen werden davor und wieder danach beantwortet. \n\n\n\nFotos: © studioline (Kopetzki)
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SUMMARY:ABGESAGT: Levin Westermann: Zugunruhe
DESCRIPTION:Der Niederrheinische Literaturpreisträger liest aus seinem Debütroman \n\n\n\nUpdate: Die Veranstaltung fällt leider wegen Krankheit aus. Am 3. November 2024 hat der in Meerbusch geborene Schriftsteller Levin Westermann nach einstimmiger Juryentscheidung den Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld erhalten. Jetzt stellen wir ihn und seinen vorrangig ausgezeichneten Debütroman „Zugunruhe“ auf einer Lesereise durch den Niederrhein vor. Am 5. Dezember liest er in Kleve. \n\n\n\n\n\n\n\nModeriert wird der Abend vom Vorsitzenden der Jury des Niederrheinischen Literaturpreises\, Henning Heske. Er wird mit Levin Westermann ein Gespräch über einen Roman führen\, der wie wenige andere mit radikaler Dringlichkeit vom zerstörerischen Umgang des Menschen mit der Natur erzählt und dagegen aufbegehrt. \n\n\n\n\n\n\n\n„Ich meine\, dieser Typ hat den Vögeln die Hoffnung genommen. Das war sein ganzes Experiment. (…) Und warum? Um Gott zu spielen! Um den gesamten beschissenen Himmel zu löschen und dann zu notieren\, dass ein einziger Vogel\, r58\, trotz allem noch zwölfmal versucht hat\, Richtung Süden zu fliegen\, Richtung Süden zu fliehen. Alle anderen Vögel hatten da längst aufgegeben. Nur r58 nicht. Nur r58 versuchte weiterhin\, dem Albtraum zu entkommen. Dieser Vogel war ein gottverdammter Held. Fuck. Fuck\, fuck\, fuck!“ \n\n\n\n\n\n\n\nZugunruhe\, das ist die Rastlosigkeit von Vögeln im Vorfeld ihrer Migration\, die nächtliche Sehnsucht\, das Gefühl\, dem Lockruf der Ferne kaum noch widerstehen zu können – was im Umkehrschluss heißt: Nichts hält mehr an diesem Ort\, der zusehends unwirtlich wird. Und unwirtlich\, geradezu verloren erscheint dem Protagonisten in Levin Westermanns Debütroman die Welt – und was die Menschen in ihrem Fortschrittssturm daraus gemacht haben. Flankiert von Katastrophenmeldungen\, von Berichten über Pandemie und Klimakrise\, von Weltraumkolonialisierungsträumen\, streift er durch Landschaften der Schweiz und Deutschlands\, vorbei an Raketenstationen und misstrauischen Blicken\, und protokolliert die ungezügelte Zerstörungswut der Menschen\, einer Spezies außer Rand und Band\, die vergessen hat\, dass sie nicht allein ist auf diesem Planeten\, dass sie umgeben ist von Leben\, und die allen Warnungen zum Trotz nicht aufhört\, jenen Sturm noch weiter anzufachen. \n\n\n\n\n\n\n\nEine ausführliche Besprechung des Romans finden Sie auf unserer Webseite hier\, weitere Informationen zur Verleihung des Niederrheinischen Literaturpreises hier. \n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nBuchhandlung Hintzen in Kooperation mit dem Niederrheinischen Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n10 Euro (inklusive Getränk) \n\n\n\n\n\n\n\nTickets\n\n\n\nin der Buchhandlung Hintzen \n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nFoto: © Bettina Wohlfender
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SUMMARY:AUSGEBUCHT: die Unabhängigen
DESCRIPTION:Ein Abend mit dem Pendragon Verlag \n\n\n\nSie haben abgestimmt: Am 26. November wird der Bielefelder Pendragon Verlag bei uns zu Gast sein. Schnell ran an die begehrten Tickets für einen hochinteressanten und unterhaltsamen Abend! \n\n\n\n\n\n\n\nDer Verlag \n\n\n\n1981 gegründet\, ist Pendragon ein kleiner Verlag mit umso größerer Vielfalt. In seinem Programm finden sich spannende\, immer wieder auf der „Krimi-Bestenliste“ gewürdigte Kriminalromane deutscher und internationaler Autor:innen ebenso wie Wiederentdeckungen großer Schriftsteller:innen. Und auch besondere Lyrikbände sind hier vertreten – zum Beispiel von der mit dem LiBeraturpreis ausgezeichneten\, in Deutschland lebenden syrischen Dichterin Lina Atfah. \n\n\n\nFür seine Arbeit wurde der in Bielefeld beheimatete Verlag 2020 und 2022 mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet. \n\n\n\nMehr hier: pendragon.de \n\n\n\n\n\n\n\nDie Autoren des Abends \n\n\n\n\nPatrick van Odijk wuchs als Niederländer in Deutschland zweisprachig auf. Er studierte Politikwissenschaften\, Geschichte und Germanistik in Konstanz und arbeitete als Radioreporter\, Redakteur und Moderator beim SWR.Er würde aus seinem Erfolgsroman „Der falsche Vermeer“ vorlesen. Darin greift er die wahre Geschichte des Amsterdamer Kunstfälschers Han van Meegeren auf\, der in den dreißiger und vierziger Jahren nicht nur Museumsdirektoren täuschte\, sondern auch Kunsträuber und Nazi-Reichsmarschall Hermann Göring.Mehr: zum Roman \n\n\n\n\n \n\n\n\n\nThomas Knüwer\, geb. 1983\, studierte Grafik-Design und arbeitet seit mehr als achtzehn Jahren in der Kommunikationsbranche. Seine Kampagnen für nationale und internationale Marken wurden vielfach ausgezeichnet\, etwa bei den Cannes Lions oder vom Art Directors Club. Der Hamburger Autor würde aus seinem spannenden Debütroman „Das Haus\, in dem Gudelia stirbt“ vorlesen\, in dem eine ältere Frau sich in einer mörderischen Hochwasserkatastrophe der Evakuierung verweigert\, um ein Geheimnis zu bewahren.Mehr: zum Roman \n\n\n\n\n \n\n\n\nDer Verleger \n\n\n\n\nGünther Butkus\, geb. 1958. Mit gerade mal 23 Jahren gründete er 1981 den Pendragon Verlag in Bielefeld. Ein Abenteuer\, bei dem er im Learning by Doing zu einem gestandenen Verleger heranwuchs\, der von Anfang an ein besonderes Gespür für die Literatur und die Literat:innen bewies. Mittlerweile hat er mit seinem kleinen Team über 800 Titel veröffentlicht und natürlich auch selbst einige Bücher herausgegeben. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n10 Euro / 5 Euro ermäßigt \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nan der Abendkasse ab 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\ndringend empfohlen\, per Mail an literaturhaus@krefeld.de \n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen \n\n\n\n\nFotos: ©
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SUMMARY:Biotopia · Phytopia Plus
DESCRIPTION:Sascha Reh · Zara ZerbeDoppellesung und Gespräch \n\n\n\nWie könnte unsere Zukunft aussehen? Diese Frage stellen sich Sascha Reh und Zara Zerbe in ihren Romanen „Biotopia“ und „Phytopia Plus“. In den Städten Berlin und Hamburg leben ihre Protagonistinnen in einer Welt\, die von den Errungenschaften und Versäumnissen unserer Gegenwart geprägt ist: Die Auswirkungen der Klimakrise gefährden die Versorgungssicherheit\, die Schere zwischen Arm und Reich klafft auseinander\, Menschen werden umfassend be- und verwertet und ihr Geist auf neuartigen Speichermedien festgehalten.  \n\n\n\nIn diesen dystopischen Settings erzählen beide einfühlsam von zwischenmenschlichen Beziehungen: Während Malu in „Biotopia“ mit den Lebensentwürfen ihrer erwachsenen Kinder zu kämpfen hat\, will Aylin in „Phytopia Plus“ ihrem Großvater zur Unsterblichkeit zu verhelfen. Zwei spannende Romane – zwei Perspektiven auf die Welt von morgen – zwei Protagonistinnen mit einer Mission. \n\n\n\n\n\n\n\nSascha Reh (*1974/Duisburg) studierte Geschichte\, Philosophie und Germanistik in Bochum und Wien. Für seine Romane wurde er vielfach ausgezeichnet\, u. a. 2011 mit dem Niederrheinischen Literaturpreis\, 2014 mit dem Lotto Brandenburg Kunstpreis Literatur und 2015 mit dem Literaturpreis Ruhr. 2017 war er Stipendiat der Deutschen Akademie Rom in der Casa Baldi\, 2018 wurde er für den Wilhelm Raabe-Literaturpreis nominiert. Sascha Reh lebt mit seiner Familie bei Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\nZara Zerbe (*1989/Hamburg-Harburg) hat Literatur- und Medienwissenschaften studiert und lebt als freie Autorin in Kiel. Sie ist Mitherausgeberin des Literaturmagazins „Der Schnipsel“ und veranstaltet die „Lesebühne FederKiel“ in der Hansa48 in Kiel. Ihre Erzählung „Limbus“\, für die sie mit dem Preis „Neue Prosa Schleswig-Holstein 2018/2019“ ausgezeichnet wurde\, ist 2020 im Sukultur Verlag erschienen. 2021 erschien die Novelle „Das Orakel von Bad Meisenfeld“ im stirnholz Verlag. 2022 wurde sie mit dem Kunstförderpreis des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Für ihren Debütroman „Phytopia Plus“ erhielt sie den Phantastikpreis der Stadt Wetzlar.  \n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n10 Euro / 5 Euro ermäßigt \n\n\n\n\n\n\n\nModeration\n\n\n\nMarlene Jäger \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nan der Abendkasse ab 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung \n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de \n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \n\n\n\n\nFotos: © Nane Diehl (Zerbe)\, Ekaterina Zershchikova (Reh)
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DESCRIPTION:Der Niederrheinische Literaturpreisträger liest aus seinem Debütroman \n\n\n\nAm 3. November 2024 hat der in Meerbusch geborene Schriftsteller Levin Westermann nach einstimmiger Juryentscheidung den Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld erhalten. Jetzt stellen wir ihn und seinen vorrangig ausgezeichneten Debütroman „Zugunruhe“ auf einer Lesereise durch den Niederrhein vor. Am 6. November liest er in Mönchengladbach. \n\n\n\n\n\n\n\nModeratorin des Abends ist die langjährige „Büchermarkt“-Redakteurin des Deutschlandfunks Angela Gutzeit. Als Jurymitglied hielt sie bei der Preisverleihung die Laudatio auf Levin Westermann. Hier führt sie mit ihm ein Gespräch über einen Roman\, der wie wenige andere mit radikaler Dringlichkeit vom zerstörerischen Umgang des Menschen mit der Natur erzählt und dagegen aufbegehrt. \n\n\n\n\n\n\n\n„Ich meine\, dieser Typ hat den Vögeln die Hoffnung genommen. Das war sein ganzes Experiment. (…) Und warum? Um Gott zu spielen! Um den gesamten beschissenen Himmel zu löschen und dann zu notieren\, dass ein einziger Vogel\, r58\, trotz allem noch zwölfmal versucht hat\, Richtung Süden zu fliegen\, Richtung Süden zu fliehen. Alle anderen Vögel hatten da längst aufgegeben. Nur r58 nicht. Nur r58 versuchte weiterhin\, dem Albtraum zu entkommen. Dieser Vogel war ein gottverdammter Held. Fuck. Fuck\, fuck\, fuck!“ \n\n\n\n\n\n\n\nZugunruhe\, das ist die Rastlosigkeit von Vögeln im Vorfeld ihrer Migration\, die nächtliche Sehnsucht\, das Gefühl\, dem Lockruf der Ferne kaum noch widerstehen zu können – was im Umkehrschluss heißt: Nichts hält mehr an diesem Ort\, der zusehends unwirtlich wird. Und unwirtlich\, geradezu verloren erscheint dem Protagonisten in Levin Westermanns Debütroman die Welt – und was die Menschen in ihrem Fortschrittssturm daraus gemacht haben. Flankiert von Katastrophenmeldungen\, von Berichten über Pandemie und Klimakrise\, von Weltraumkolonialisierungsträumen\, streift er durch Landschaften der Schweiz und Deutschlands\, vorbei an Raketenstationen und misstrauischen Blicken\, und protokolliert die ungezügelte Zerstörungswut der Menschen\, einer Spezies außer Rand und Band\, die vergessen hat\, dass sie nicht allein ist auf diesem Planeten\, dass sie umgeben ist von Leben\, und die allen Warnungen zum Trotz nicht aufhört\, jenen Sturm noch weiter anzufachen. \n\n\n\n\n\n\n\nEine ausführliche Besprechung des Romans finden Sie auf unserer Webseite hier\, weitere Informationen zur Verleihung des Niederrheinischen Literaturpreises hier. \n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nLust am Lesen e.V. in Kooperation mit der Stadtbibliothek Mönchengladbach und dem Niederrheinischen Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n10 Euro\, ermäßigt 8\,50 Euro \n\n\n\n\n\n\n\nVorverkauf\n\n\n\nStadtbibliotheken Mönchengladbach \n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nFoto: © Bettina Wohlfender
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DESCRIPTION:Der Niederrheinische Literaturpreisträger liest aus seinem Debütroman \n\n\n\nAm 3. November 2024 hat der in Meerbusch geborene Schriftsteller Levin Westermann nach einstimmiger Juryentscheidung den Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld erhalten. Jetzt stellen wir ihn und seinen vorrangig ausgezeichneten Debütroman „Zugunruhe“ auf einer Lesereise durch den Niederrhein vor. Und natürlich tritt er auch in seiner Geburtsstadt Meerbusch auf. \n\n\n\n\n\n\n\nModeratorin des Abends ist die langjährige „Büchermarkt“-Redakteurin des Deutschlandfunks Angela Gutzeit. Als Jurymitglied hielt sie bei der Preisverleihung die Laudatio auf Levin Westermann. Hier führt sie mit ihm ein Gespräch über einen Roman\, der wie wenige andere mit radikaler Dringlichkeit vom zerstörerischen Umgang des Menschen mit der Natur erzählt und dagegen aufbegehrt. \n\n\n\n\n\n\n\n„Ich meine\, dieser Typ hat den Vögeln die Hoffnung genommen. Das war sein ganzes Experiment. (…) Und warum? Um Gott zu spielen! Um den gesamten beschissenen Himmel zu löschen und dann zu notieren\, dass ein einziger Vogel\, r58\, trotz allem noch zwölfmal versucht hat\, Richtung Süden zu fliegen\, Richtung Süden zu fliehen. Alle anderen Vögel hatten da längst aufgegeben. Nur r58 nicht. Nur r58 versuchte weiterhin\, dem Albtraum zu entkommen. Dieser Vogel war ein gottverdammter Held. Fuck. Fuck\, fuck\, fuck!“ \n\n\n\n\n\n\n\nZugunruhe\, das ist die Rastlosigkeit von Vögeln im Vorfeld ihrer Migration\, die nächtliche Sehnsucht\, das Gefühl\, dem Lockruf der Ferne kaum noch widerstehen zu können – was im Umkehrschluss heißt: Nichts hält mehr an diesem Ort\, der zusehends unwirtlich wird. Und unwirtlich\, geradezu verloren erscheint dem Protagonisten in Levin Westermanns Debütroman die Welt – und was die Menschen in ihrem Fortschrittssturm daraus gemacht haben. Flankiert von Katastrophenmeldungen\, von Berichten über Pandemie und Klimakrise\, von Weltraumkolonialisierungsträumen\, streift er durch Landschaften der Schweiz und Deutschlands\, vorbei an Raketenstationen und misstrauischen Blicken\, und protokolliert die ungezügelte Zerstörungswut der Menschen\, einer Spezies außer Rand und Band\, die vergessen hat\, dass sie nicht allein ist auf diesem Planeten\, dass sie umgeben ist von Leben\, und die allen Warnungen zum Trotz nicht aufhört\, jenen Sturm noch weiter anzufachen. \n\n\n\n\n\n\n\nEine ausführliche Besprechung des Romans finden Sie auf unserer Webseite hier\, weitere Informationen zur Verleihung des Niederrheinischen Literaturpreises hier. \n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nStadtbibliothek Meerbusch in Kooperation mit dem Niederrheinischen Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nfrei \n\n\n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an stadtbibliothek@meerbusch.de oder per Telefon unter 02132–916448 \n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nFoto: © Bettina Wohlfender
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DESCRIPTION:Ein Abend mit den Niederrheinischen Literaturpreisträgern 2024 und 2022 \n\n\n\nAm 3. November 2024 hat der in Meerbusch geborene Schriftsteller Levin Westermann nach einstimmiger Juryentscheidung den Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld erhalten. Jetzt stellen wir ihn und seinen vorrangig ausgezeichneten Debütroman „Zugunruhe“ auf einer Lesereise durch den Niederrhein vor.  \n\n\n\n\n\n\n\nDie Auftaktlesung in der Krefelder Fabrik Heeder bietet eine Besonderheit. Denn moderiert wird sie von Jurymitglied Christoph Peters\, der den Literaturpreis im Jahr 2022 erhielt: Zwei hervorragende Schriftsteller im Gespräch über einen Roman\, der wie wenige andere mit radikaler Dringlichkeit vom zerstörerischen Umgang des Menschen mit der Natur erzählt und dagegen aufbegehrt. \n\n\n\n\n\n\n\n„Ich meine\, dieser Typ hat den Vögeln die Hoffnung genommen. Das war sein ganzes Experiment. (…) Und warum? Um Gott zu spielen! Um den gesamten beschissenen Himmel zu löschen und dann zu notieren\, dass ein einziger Vogel\, r58\, trotz allem noch zwölfmal versucht hat\, Richtung Süden zu fliegen\, Richtung Süden zu fliehen. Alle anderen Vögel hatten da längst aufgegeben. Nur r58 nicht. Nur r58 versuchte weiterhin\, dem Albtraum zu entkommen. Dieser Vogel war ein gottverdammter Held. Fuck. Fuck\, fuck\, fuck!“ \n\n\n\n\n\n\n\nZugunruhe\, das ist die Rastlosigkeit von Vögeln im Vorfeld ihrer Migration\, die nächtliche Sehnsucht\, das Gefühl\, dem Lockruf der Ferne kaum noch widerstehen zu können – was im Umkehrschluss heißt: Nichts hält mehr an diesem Ort\, der zusehends unwirtlich wird. Und unwirtlich\, geradezu verloren erscheint dem Protagonisten in Levin Westermanns Debütroman die Welt – und was die Menschen in ihrem Fortschrittssturm daraus gemacht haben. Flankiert von Katastrophenmeldungen\, von Berichten über Pandemie und Klimakrise\, von Weltraumkolonialisierungsträumen\, streift er durch Landschaften der Schweiz und Deutschlands\, vorbei an Raketenstationen und misstrauischen Blicken\, und protokolliert die ungezügelte Zerstörungswut der Menschen\, einer Spezies außer Rand und Band\, die vergessen hat\, dass sie nicht allein ist auf diesem Planeten\, dass sie umgeben ist von Leben\, und die allen Warnungen zum Trotz nicht aufhört\, jenen Sturm noch weiter anzufachen. \n\n\n\n\n\n\n\nEine ausführliche Besprechung des Romans finden Sie auf unserer Webseite hier\, weitere Informationen zur Verleihung des Niederrheinischen Literaturpreises hier. \n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nfrei \n\n\n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nFoto: © Bettina Wohlfender
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SUMMARY:Verleihung des Niederrheinischen Literaturpreises 2024
DESCRIPTION:Mit einer Laudatio auf Levin Westermann \n\n\n\nDer 1980 in Meerbusch geborene und in Biel (Schweiz) lebende Schriftsteller Levin Westermann erhält den mit 10.000 Euro dotierten Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld. Geehrt wird er für seinen Roman „Zugunruhe“ (Matthes & Seitz Berlin\, 2024) und für sein bisheriges schriftstellerisches Gesamtwerk. \n\n\n\n\n\n\n\nIm Rahmen einer öffentlichen Feststunde in der Krefelder Mediothek wird Oberbürgermeister Frank Meyer dem Preisträger die Urkunde überreichen. Die Laudatio auf Levin Westermann hält Angela Gutzeit. Die langjährige freie Büchermarkt-Redakteurin des Deutschlandfunks bildete zusammen mit dem Vorsitzenden Dr. Henning Heske\, dem Preisträger 2022 Christoph Peters\, der Verlegerin Juliane Schindler und Oberbürgermeister und Kulturdezernent Frank Meyer die Jury. Anschließend spricht der Preisträger. \n\n\n\n\n\n\n\nMusikalisch umrahmt wird die Feierstunde von einem Ensemble der Städtischen Musikschule. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nStadt Krefeld\, Niederrheinisches Literaturhaus und Mediothek \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nfrei \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de \n\n\n\n\nFoto: © Bettina Wohlfender
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SUMMARY:Tiere · Scheiblettenkind
DESCRIPTION:Gijs Wilbrink · Eva MüllerDoppellesung und Gespräch \n\n\n\nEin niederländischer Romanautor und eine deutsche Graphic-Novel-Autorin – zwei Hauptfiguren\, die wie Schwestern sind: Sisters of Art. Dazu Punk\, Tierschutzaktivismus und Selbstbefreiung – all das bietet unsere dritte WESTWERK-Lesung in diesem Jahr! \n\n\n\n\n\n\n\nGijs Wilbrink: Tiere\n\n\n\n\n\n\n\nEin Drama van Shakespear‘scher Gewalt\, eine einfühlsame Erzählung über eine zwischen Kleinkriminalität und sozialer Ausgrenzung zerriebene Familie in einem Dorf im „Achterhoek“ hinter Nimwegen\, über Freundschaft und Selbstliebe und über die (Post-)Punkszene der 90er Jahre – das alles bietet der so hammerharte wie warmherzige Roman „Tiere“ (Ullstein Verlag) des niederländischen Autors Gijs Wilbrink. Kongenial übersetzt von der Mönchengladbacherin Ruth Löbner\, aus deren Werkstatt schon einige niederländische Romane stammten\, die wir mit Begeisterung in unserem Programm präsentierten. Und darum gehts: \n\n\n\nAm Rand eines abgelegenen Dorfes im Achterhoek liegt der Bauernhof der Familie Keller\, vom Dorf gleichermaßen gefürchtet wie verachtet. Landwirtschaft wird hier schon lange nicht mehr betrieben\, Tiere gibt es trotzdem: die illegale Nerzzucht des Großonkels. Auch als Isa längst den Hof verlassen hat und zum Studieren in die Stadt gegangen ist\, verfolgt sie das Fiepen der Tiere noch bis in den Schlaf. Dann holt sie ein Anruf zurück ins Dorf: Ihr Vater ist verschwunden. Die Suche nach ihm wird zu einer Suche nach ihrer eigenen Identität. Und nach der Wahrheit über ihre Familie. \n\n\n\n\n\n\n\nEva Müller: Scheiblettenkind\n\n\n\n\n\n\n\n»Scheiblettenkind«\, »Schmuddelkuh«\, »Assitussi« – das sind nur einige der Schimpfwörter\, die sich die jugendliche Protagonistin in Eva Müllers autofiktionaler Graphic Novel „Scheiblettenkind“ (Suhrkamp Verlag) ständig von Gleichaltrigen anhören musste. Schimpfwörter\, mit denen sie\, die nicht aus privilegierten Verhältnissen stammt\, ausgegrenzt wurde und die sie auf ihren Platz verweisen sollten.  \n\n\n\nEva Müller erzählt in klaren\, kraftvollen\, eindrücklichen Bildern über die bäuerliche Herkunft der Großeltern\, vom westlichen Arbeitermilieu der Eltern\, über das Aufwachsen in Unbildung und Armut\, über soziale Scham\, den Gestank von Frittierfett\, über ihre Billigklamotten mit albernen Aufnähern\, ihre Entfremdung von ihren Ursprüngen und schließlich ihre Emanzipation als Künstlerin ‒ und mit dabei ist immer die Schlange Selbstzweifel\, die unabhängig von ihrem Erfolg bis heute nicht von ihrer Seite weichen will.  \n\n\n\nSo erscheint sie uns wie eine ältere Schwester von Gijs Wilbrinks Hauptfigur\, der 18jährigen Isa\, die sich aus ihrer Familie in ein Kunststudium rettet – und doch zurückkehrt\, um sich zu finden. \n\n\n\n\n\n\n\nIm Gespräch mit den beiden geht es unter anderem um die mal befreienden\, mal einengenden und immer politischen Züge der (Post-)Punkszene\, um die Frage\, wie die Kunst – ob schreibend oder zeichnend – Menschen Respekt erweist\, die von der Gesellschaft abgewiesen werden\, und welche künstlerischen Energien von Zorn und Liebe freigesetzt werden. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nÜber die Autor:innen\n\n\n\n\n\n\n\nGijs Wilbrink (*1984/Doetinchem) ist Autor\, Musiker in (Post-)Punkbands wie Zero Zero Zero und Tenement Kids\, Filmpodcaster und Chefredakteur des Internationaal Literatuur Festival Utrecht. Er ist im Achterhoek aufgewachsen\, der Region\, die im östlichen Teil der niederländischen Provinz Gelderland und an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen liegt – in dieser Gegend spielt auch sein Debütroman De beesten\, an dem er acht Jahre lang gearbeitet hat. Das Buch wurde für gleich vier wichtige niederländische Buchpreise nominiert.  \n\n\n\n\n\n\n\nEva Müller (*1981) hat ein Diplom in Sozialer Arbeit und machte 2017 ihren Bachelor in Illustration an der HAW Hamburg. Seitdem lebt und arbeitet sie in Hamburg als freie Comiczeichnerin\, Autorin und Künstlerin. Ihre Erzählungen werden international publiziert und wurden vielfach prämiert. Unter anderem erhielt sie 2018 für „Sterben ist echt das Letzte“ den Charly Eisolt-Preis für die beste Publikation eines Newcomers auf dem Comic-Salon Erlangen und wurde für diesen Band auch beim Japan Media Arts Festival ausgezeichnet. „Scheiblettenkind“ brachte ihr eine Nominierung für den Max und Moritz-Preis 2024 ein. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n10 Euro / 5 Euro ermäßigt \n\n\n\n\n\n\n\nModeration\n\n\n\nThomas Hoeps \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nan der Abendkasse ab 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung \n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de (Achtung\, seid schnell: Nur 45 Plätze!) \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \n\n\n\n\nFotos: © Thorsten Wagner – www.soyuzapollo.org (Müller)\, Keke Keukelaar (Wilbrink)
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SUMMARY:AUSGEBUCHT: Stoffwechsel
DESCRIPTION:Offene Lesebühne Niederrhein \n\n\n\nIm „Stoffwechsel“ lesen sechs Autor:innen vom Niederrhein je 10 Minuten lang aus ihren Werken. Alle Genres und Gattungen sind willkommen: Erzählungen\, Romanausschnitte\, Gedichte\, Slam\, Fantasy\, usw. Drei Autor:innen wählt das Literaturhaus im Vorfeld aus\, drei weitere Leseplätze werden am Abend unter den anwesenden Autor:innen ausgelost. \n\n\n\n\n\n\n\nAbwechslungsreich\, Neugier weckend\, manchmal ausbaufähig\, manchmal preisverdächtig\, manchmal noch unveröffentlicht\, manchmal als Buch erhältlich – es erwartet Sie ein Abend voller Überraschungen mit bekannten und neuen Stimmen der Literatur am Niederrhein. Durch den Abend führt Moderatorin und Bestseller-Autorin Diana Menschig. \n\n\n\n\n\n\n\nUnter anderem lesen diese vorausgewählten Gäste: \n\n\n\n\nMarie Kärsting schreibt Liebesromane\, Krimis und unter ihrem Pseudonym Claire Cursed auch phantastische Texte. Sie lebt mit Mann\, Hunden und Hühnern im idyllischen Kerken. Ihre Romane sind gespickt mit Themen der mentalen Gesundheit\, tiefen Gefühlen\, atmosphärischen Settings und einer ordentlichen Portion Feminismus. All das verbindet sie in der kürzlich bei Impress/Carlsen erschienenen Reihe „Nevada Highways“ über eine junge Frau\, die einen Outlaw-Bikerclub übernimmt. Ihr Krimidebüt über eine ulkige Seniorenreisegruppe\, die einen Mordfall in der Toskana aufdeckt\, erscheint im Februar 2025 bei Piper. \n\n\n\n\n\nElay Leifeld ist hauptberuflich Chemielaborant\, studiert in Teilzeit und tobt sich in seiner Freizeit gerne kreativ aus. Der Krefelder ist seit 2023 Mitglied der NLH-Schreibwerkstatt „Satzgefüge“. Aktuell schreibt er an einer Fantasy-Sci-Fi-Serie\, einem Jugendroman als Nebenprojekt und gelegentlich Kurzform-Horror. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIna Thörner arbeitet als Studienberaterin im internationalen und interkulturellen Hochschulkontext und ist Mitglied der Krefelder Schreibgruppe „AutorInnen bei 35blumen“. Sie schreibt Kurzgeschichten über diverse Themen\, gesellschaftliche Ungerechtigkeiten\, Feminismus und Elternschaft. Dabei ist ihr der Blick auf Gestaltungsmöglichkeiten und die Lust auf Veränderungen wichtig. In ihren Texten greift sie alltägliche Erlebnisse auf sowie die flüchtigen Momente des Glücks. Ina ist Mutter eines zweijährigen Sohns und wohnt mit ihrer Familie in Krefeld. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n5 Euro\, für vorlesewillige Autor:innen frei \n\n\n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de  \n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen \n\n\n\n\nFotos: © privat\, Illustration: © Elay Leifeld
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SUMMARY:Lesefest „Im Garten“
DESCRIPTION:9 Autor:innen und Schauspieler:innen = 1 Fest \n\n\n\nNicht weniger als neun Autor:innen und Schauspieler:innen lesen zu diesem abwechslungs- und stimmenreichen Fest\, das wir gemeinsam mit dem Verein Literatur in Krefeld e.V. veranstalten\, je 20 Minuten aus Romanen\, Erzählungen und Gedichtbänden vor. \n\n\n\n\n\n\n\nEin letzter großer Auftritt! Viele Jahre lang hat „Literatur in Krefeld“ im Niederrheinischen Literaturhaus spannende\, berührende und beeindruckende Lesungen veranstaltet und damit unser Programm bereichert. Jetzt muss der Verein seine Arbeit leider einstellen. Doch statt einer Trauerfeier wollen wir gemeinsam in aller Vielfalt die Literatur feiern! \n\n\n\n\n\n\n\nAm Sonntagnachmittag öffnen wir unseren Garten (bei Regen natürlich unser Haus) und bringen sieben Autor:innen und zwei Schauspieler:innen auf die Bühne. Um 15:00 Uhr starten wir mit zwei Lesungen\, die schon für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren geeignet sind (und seien wir ehrlich\, Erwachsene haben mindestens so viel Vergnügen daran). Danach geht es Schlag auf Schlag weiter\, bis um 19:00 Uhr der beliebte Schauspieler des Theaters Krefeld Mönchengladbach\, Ronny Tomiska\, mit einem Ausschnitt aus dem so legendären wie skurrilen Großroman von J.J. Voskuil „Das Büro“ auf humorvolle Weise das Wochenendende einläutet. \n\n\n\n\n\n\n\nFür den kleinen Hunger bieten wir Kuchen und belegte Brötchen an\, für den Durst kühle Getränke. Viel Freude bei einem entspannten Nachmittag! \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDas Programm: \n\n\n\n15:00 Eröffnung15:05 Gil Maiwald liest aus „Froya – Die Türme des Sturms“ / Fantasy-Roman (ab 10 J)15:30 Jepe Wörz liest aus „Im freien Fall zum großen Knall“ / Echtzeit-Abenteuer-Roman (ab 10 J)16:00 Liesel Willems liest aus „Frauengeschichten“ / Gedichte und Kurzprosa16:30 Rosemarie Weber liest aus Astrid Lindgrens „Das entschwundene Land“ / Autobiographie17:00 Udo Houben liest aus „Windharfe“ / Gedichte17:30 Pia Luisa Steffen liest aus „Grenzland“ / Roman18:00 Frank Schmitter liest aus „Das Licht am zweiten Morgen“ / Erzählungen18:30 Ulrike Dömkes liest aus „Die Verschwundenen von Paris“ / Mystery-Roman19:00 Ronny Tomiska liest aus J. J. Voskuils „Das Büro“ / Romanzyklus19:30 Ausklang \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nMehr zu Auftretenden & Büchern\n\n\n\n\n\n\n\n\nGil Maiwald (*1992)\, lebt in Krefeld und ist Autorin von Fantasy-Romanen\, Kinder-und Jugendgeschichten sowie Kurzgeschichten für Jugendliche und Erwachsene. Sie ist Mitglied der Literaturhaus-Werkstatt „Satzgefüge“. \n\n\n\nIn ihrem Fantasy-Roman „Froya – Die Türme des Sturms“ erzählt sie die spannende Geschichte der Jugendlichen Froya\, die gemeinsam mit einem magischen Luchs auf eine Reise durch eisige Landschaften geht\, um eine große Prüfung zu bestehen.  \n\n\n\n\n\nJepe Wörz ist Autor\, Texter und Poetry Slammer. Er hat zahlreiche Kinderbücher\, Hörspiele\, Podcasts und Poesie veröffentlicht und wurde unter anderem 2021 von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet. Er lebt im Raum Mönchengladbach\, ist glücklich verheiratet und irgendwie folgerichtig Vater von zwei Spitzbuben.  \n\n\n\nEr liest aus seinem jüngsten\, im Thienemann-Esslinger/planet!-Verlag erschienenen Kinderbuch (ab 10 J.). „Time out – im freien Fall zum großen Knall“ ist ein Echtzeit-Leseabenteuer. Das heißt\, das erzählte Geschehen dauert genauso lang wie das (Vor-)Lesen. \n\n\n\n\n\nLiesel Willems\, (*1950) veröffentlicht seit 1988 Gedichte und Geschichten. Für ihr Werk wurde sie vielfach ausgezeichnet\, zuletzt mit dem Preis des Lyrik-Wettbewerbs postpoetry.NRW und 2018 dem Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld.  \n\n\n\nSie liest aus einem in Kürze erscheinenden Buch „Frauengeschichten“ Lyrik und Kurzprosa. \n\n\n\n\n\nRosemarie Weber erhielt ihre Schauspielausbildung am Berliner Max-Reinhardt-Seminar. Über Frankfurt\, Augsburg und Gastspiele in Wuppertal\, Bochum\, Essen und Köln kam die gebürtige Berlinerin 1968 ans Theater Krefeld-Mönchengladbach\, dem sie über Jahrzehnte verbunden blieb. Viele Jahre gestaltete sie Rezitationsabende\, oft auch im Niederrheinischen Literaturhaus auf Einladung von Eva Brües und des Vereins Literatur in Krefeld. \n\n\n\nSie liest aus Astrid Lindgrens Buch „Das entschwundene Land“\, in dem die berühmte Kinderbuchautorin ganz persönliche Erinnerungen an ihre unbeschwerte Kindheit auf dem Bauernhof ihrer Familie im schwedischen Småland\, Schweden teilt. \n\n\n\n\n\nUdo Houben in Krefeld lebender ehemaliger Lehrer und Schulleiter sowie Lehrbeauftragter an der Universität Duisburg-Essen\, veröffentlicht seit vielen Jahren Gedichte. Er liest aus seinem mittlerweile achten Lyrikband „Windharfe“. \n\n\n\n\n\nPia Luisa Steffen (*1992 am Niederrhein) studierte Archäologie\, Germanistik und Kulturmanagement\, promovierte in Deutscher Philologie und arbeitet als (freiberufliche) Kulturwissenschaftlerin bzw. ‑managerin. Seit 2021 ist sie Mitglied bei der Literaturszene Köln. Ihre Texte wurden u.a. in „die horen“\, der „schliff“ sowie der „’apostrophe“ veröffentlicht und erhielten mehrere Auszeichnungen\, darunter den Moerser Literaturpreis.Instagram: @theworldbetweenthelines \n\n\n\nSie liest aus dem noch unveröffentlichten Roman „Grenzland“\, in dem eine junge Archäologin\, ein zwangsversetzter Priester und eine 90-jährige Frau in einem niederrheinischen Dorf aufeinandertreffen und ein unbestimmt bleibendes ‚Ich‘ bisweilen auf schauerliche Weise in das Geschehen eingreift. \n\n\n\n\n\nFrank Schmitter\, 1957 geboren und aufgewachsen in Krefeld. Nach abgebrochenem Germanistik-Studium Ausbildung zum Diplom-Bibliothekar\, 1988 bis 1991 im Stadtarchiv Krefeld beschäftigt. 1991 Umzug nach München. Von 2005 bis zur Pensionierung 2023 verantwortlich für das Literaturarchiv der Stadt München. Seit 1999 veröffentlicht er Lyrik und Prosa\, darunter auch zwei Kriminalromane\, die in Krefeld spielen.  \n\n\n\nEr liest Ausschnitte der Erzählungen „Heimkehr“ und „Nachbarschaft“ aus seinem jüngsten in der „edition offenes feld“ erschienenen Band „Das Licht am zweiten Morgen“. \n\n\n\n\n\nUlrike Dömkes\, geboren und aufgewachsen in Krefeld. Diplom-Designerin\, Ausbildung als Weinfachhändlerin an der Wein- und Sommelierschule Koblenz. Die in Wachtendonk lebende Autorin arbeitete von 1994 bis 2013 als Buch- und Weinhändlerin\, ehe sie sich ganz auf das literarische Schreiben konzentrierte. Seitdem sind fünf Romane erschienen. \n\n\n\nSie liest aus ihrem neuen Mystery-Roman „Die Verschwundenen von Paris“: Eine junge Kunststudentin findet am Gare d’Austerlitz ein Tagebuch\, in dem ein Patissier namens Edouard von seiner zunehmend obsessiven Leidenschaft für den Tangotanz erzählt\, und macht sich auf die Suche nach ihm. (mehr hier in unserer Rezension.) \n\n\n\n\n\nRonny Tomiska absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Bereits während seines Studiums spielte er unter anderem am Theater Oberhausen. Sein erstes festes Engagement führte ihn von 2004 bis 2007 ans Berliner Ensemble\, danach wechselte er ans Theater Krefeld Mönchengladbach\, dem er bis heute als Ensemblemitglied und Konzertpädagoge verbunden ist. Seine jährlichen Lesungen beim Literarischen Sommer aus J.J. Voskuils Monumentalroman „Das Büro“ waren legendär. Für uns liest er noch einmal ausgewählte Passagen aus den Bänden 1–7. \n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus und Literatur in Krefeld e.V. \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n5 Euro\, frei für Schüler:innen\, Studierende\, Empfänger von Sozialleistungen \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nPlatzreservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de  \n\n\n\n\nFoto/Fotos: © Katja Jakob (Schmitter)\, Reinhold Janowitz (Garten)\, Matthias Stutte (Weber)
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DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Ananda Serné \n\n\n\n„Nachtblüher“ ist Liebesgeschichte\, Gesellschaftsroman und eine Erkundung der schlafenden Welt. Vor allem aber ein faszinierender Roman\, der mit trockenem Humor\, kluger Intuition und Einfallsreichtum eine junge Frau auf die Suche nach Schlaf schickt und ganz nebenbei jene Systeme filetiert\, die uns in die Schlaflosigkeit treiben. \n\n\n\n\n\n\n\nEliza ist in Stavanger gestrandet und forscht für das Institut für Schlaflosigkeit. Als ihr Partner die Beziehung beendet\, fragt sich Eliza\, was sie überhaupt noch in Norwegen hält\, ohne Freunde und neue Forschungsergebnisse. Sie begibt sich auf die Suche nach einem sicheren Hafen\, nach einem Menschen und einem Ort\, an dem sie sich zu Hause fühlt. Die Reise führt sie von Norwegen nach Taiwan und Eliza stellt fest\, dass Schlaflosigkeit überall ein Thema ist: Manche führen ein Schlaftagebuch\, andernorts entwickelt man Straßenlaternen\, die für Schlaflose das Tageslicht imitieren und manche werden sogar von Schlafwächtern von der Straße geholt und in spezielle Schlummerkliniken eingewiesen. \n\n\n\n\n\n\n\n„Nachtblüher“ (Weissbooks Verlag) wurde aus dem Niederländischen von Andrea Kluitmann übersetzt. \n\n\n\n\n\n\n\n„Ein vielversprechendes Debüt!“ Deutschlandfunk Kultur \n\n\n\n\n\n\n\nDer LesungsortWo ließe sich ein Roman\, in dem es so sehr um den Schlaf geht\, besser vorstellen als in einem großen Raum voller Betten. Wir danken dem Unternehmen Ron Lion Boxspringbetten herzlichst\, dass sie Gefallen an unserer etwas verrückten Idee haben und ihre Krefelder Filiale für diese Lesung zur Verfügung stellen.  \n\n\n\n\n\n\n\nAnanda Serné geboren 1988\, ist eine niederländische bildende Künstlerin und Schriftstellerin. Sie verbrachte ihre Kindheit auf dem Frachtschiff ihrer Eltern auf den Wasserstraßen Europas. Sie studierte an der Isländischen Kunstakademie und lebt derzeit in Norwegen. Ihre Kurzgeschichten wurden in verschiedenen niederländischen Literaturzeitschriften veröffentlicht. „Nachtblüher“ ist ihr erster Roman. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus und Mediothek Krefeld \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nEinzelkarte: 10 Euro\, 5 Euro ermäßigt \n\n\n\nFestivalkarte: 35 Euro\, 20 Euro ermäßigt zzgl. 1 Euro je Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nwww.literarischer-sommer.eu \n\n\n\n\nFoto/Fotos: © Irwan Droog
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SUMMARY:Leute von früher
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Kristin Höller \n\n\n\nDie Insel Strand im nordfriesischen Wattenmeer: Marlene hat gerade ihr Studium beendet und fängt als Verkäuferin in einem Erlebnisdorf an\, in dem alles so ist wie um 1900 – Brauchtum\, Handwerk\, Kleidung. Die aufwändige Inszenierung wird von zahlreichen Saisonkräften aufrechterhalten\, die jenseits der »Kostümgrenze « in einfachen Baracken wohnen. \n\n\n\n\n\n\n\nBald lernt Marlene Janne kennen\, die hier aufgewachsen ist\, und fühlt sich ungewohnt stark zu ihr hingezogen. Doch nicht nur die Gefühle für sie\, auch die Insel selbst scheint Marlenes Wahrnehmung zu verändern. Im Watt erinnern die Überreste der versunkenen Stadt Rungholt ständig daran\, welches Unheil durch den steigenden Meeresspiegel droht. \n\n\n\n\n\n\n\nJe näher sie und Janne sich kommen\, desto deutlicher spürt Marlene\, dass Janne ein Geheimnis hat\, das weit in die Vergangenheit der Insel reicht. Und sie ist nicht die Einzige. Immer öfter beobachtet Marlene merkwürdige Vorfälle\, bis sie schließlich einen Zusammenhang erahnt. „Leute von früher“ erzählt vom Bewahren und Verschwinden\, von Abschied und Neubeginn. Von alten Legenden und moderner Lohnarbeit\, vom Verliebtsein und von der Suche nach einem Platz im Leben. Humorvoll\, klug und mit großer Wärme. \n\n\n\n\n\n\n\nDer LesungsortUnd weil es hier auf eine Insel geht\, veranstalten wir diese Lesung auf einer der schönsten Krefelder Inseln überhaupt – nämlich der „Musikinsel“ Haus Sollbrüggen inmitten des Sollbrüggenparks\, der Hauptstelle unserer Städtischen Musikschule. Bei gutem Wetter im pittoresken Innenhof\, bei Regen im schicken Helmut-Mönkemeyer-Saal. \n\n\n\n\n\n\n\nKristin Höllergeboren 1996\, aufgewachsen in Bonn. Sie studierte Sprach‑\, Literatur-und Kulturwissenschaften in Dresden. 2016 Finalistin des 24. Open Mike\, 2017 Teilnehmerin der Autorenwerkstatt Prosa des LCB. 2018 Preisträgerin des Schweizer Literaturfestivals Literaare. Bis 2019 Mitveranstalterin von OstKap\, der Dresdner Lesereihe für junge Literatur. Sie schreibt Hörspiele\, Theaterstücke und Romane\, für die sie mit mehreren Stipendien und Preisen ausgezeichnet wurde\, u. a. mit dem Kranichsteiner Jugendliteraturstipendium 2019 für ihren Debütroman „Schöner als überall“. Kristin Höller ist Mitveranstalterin der queeren Lesereihe und Karaokeshow SMASH und lebt in Leipzig. \n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus und Mediothek Krefeld \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nEinzelkarte: 10 Euro\, 5 Euro ermäßigt \n\n\n\nFestivalkarte: 35 Euro\, 20 Euro ermäßigt zzgl. 1 Euro je Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nwww.literarischer-sommer.eu \n\n\n\n\nFoto/Fotos: © Anna-Luisa Richter
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SUMMARY:Zwischen uns und morgen
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Peter Zantingh \n\n\n\nEin junger Vater reist seiner Frau hinterher\, die beruflich in Süddeutschland zu tun hat. In wieder einem Sommer der Katastrophen und neuen Klima-Rekorde schaut Robin aus dem Zugfenster auf das kürzlich überschwemmte Ahrtal. Und er blickt zurück auf seine Lebensentscheidungen: Wie vertretbar ist es\, ein Kind in diese Welt zu bringen\, in der eine Naturkatastrophe die nächste jagt? Welches Versprechen geben Eltern ihrem Kind\, indem sie ihm ein Leben schenken? An jeder Station scheint ein anderes Zukunftsszenario zu herrschen. \n\n\n\n\n\n\n\n„Zwischen uns und morgen“ wurde für die Shortlist des berühmten niederländischen „Libris Literaturpreis“ nominiert. „Ein feinfühliger und kluger Roman über eine der großen Fragen unserer Zeit“\, urteilt Andreas Moll im WDR. \n\n\n\n\n\n\n\nDer im Diogenes Verlag erschienene Roman wurde aus dem Niederländischen von Lisa Mensing übersetzt. \n\n\n\n\n\n\n\nDer LesungsortDie Hauptfigur des Romans von Peter Zantingh ist mit dem Zug unterwegs. Wer vom Veranstaltungsort\, dem Innenhof der Fabrik Heeder\, durch das Tor sieht\, schaut auf den Krefelder Hauptbahnhof. Bei Regen findet die Veranstaltung in der Studiobühne 2 statt. \n\n\n\n\n\n\n\nPeter Zantinghgeboren 1983 in Heerhugowaard in der niederländischen Provinz Nordholland\, studierte Wirtschaft und Digitale Kommunikation und arbeitet für die Wochenendausgabe des ›NRC Handelsblad‹. Sein Romanerstling ›Een uur en achttien minuten‹ war für diverse Literaturpreise nominiert\, bei Diogenes erschien 2020 sein Roman ›Nach Mattias‹. Peter Zantingh lebt mit seiner Familie in Utrecht. \n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus und Mediothek Krefeld \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nEinzelkarte: 10 Euro\, 5 Euro ermäßigt \n\n\n\nFestivalkarte: 35 Euro\, 20 Euro ermäßigt zzgl. 1 Euro je Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nwww.literarischer-sommer.eu \n\n\n\n\nFoto/Fotos: © Yara Jimmink
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SUMMARY:Eröffnungslesung des 25. Literarischen Sommers
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Astrid H. Roemer (NL) und Ilija Trojanow (D) \n\n\n\nUPDATE: Astrid Roemer musste ihre Lesung leider absagen. ABER: Theater-Schauspielerin Eva Spott liest aus Astrid Roemers Roman „Gebrochen-Weiß“. Und Ilija Trojanow kommt!Zwei große\, vielfach ausgezeichnete Autor:innen niederländischer und deutscher Zunge\, die bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Themen einiges miteinander verbindet: etwa die unbändige Freude am Erzählen großer und kleiner Geschichten\, eine weit über Europa hinausweisende Welterfahrung\, die Grenzen öffnet und Fremdes vermittelt\, und die Fähigkeit sich literarisch großen Fragen zu stellen. Über all das sprechen wir zum Auftakt des Jubiläumsfestivals mit Astrid H. Roemer und Ilija Trojanow\, die zudem aus ihren Romanen „Gebrochen-Weiß“ und „Tausend und ein Morgen“ lesen. \n\n\n\n\n\n\n\nAstrid H. Roemer: Gebrochen-Weiß\n\n\n\n\n\n\n\nIn einem gewaltigen Buch voller Sinnlichkeit\, Schmerz und Lebensfreude entfaltet „Gebrochen-Weiß“ ein Panorama weiblicher Biografien: In Surinam\, der ehemaligen niederländischen Kolonie in Südamerika\, mischen sich Sprachen und Religionen\, Hautfarben und Ethnien. \n\n\n\nIn Paramaribo leben die Frauen der Familie Vanta\, drei Generationen\, von der sterbenskranken Oma Bee bis zu Enkelin Imker\, die sie liebevoll betreut\, von Mutter Louise\, die vier Kinder alleine großzieht\, bis zu ihrer Tochter Heli\, die wegen einer verbotenen Affäre in die Niederlande geschickt wird. Sie alle sind auf der Suche nach Zugehörigkeit\, sie alle träumen von einem besseren Leben. „Gebrochen-Weiß“ ist ein vielstimmiger Chor weiblicher Erzählungen\, es wird geflüstert und geschrien\, geweint und gejubelt. Astrid H. Roemers Sprache geht unter die Haut\, eindringlich erzählt sie von Liebe und Tod\, Familie und Trennung\, Heimat und Verlust. \n\n\n\n\n\n\n\n„Gebrochen-Weiß“ (Residenz Verlag) wurde aus dem Niederländischen von Bettina Bach übersetzt. \n\n\n\n\n\n\n\nIlija Trojanow: Tausend und ein Morgen\n\n\n\n\n\n\n\nUnter Piraten in der Karibik\, mitten in der Russischen Revolution – Zeitreisen sind voller Überraschungen. Fest entschlossen betritt Cya die fremden Welten. Inspiriert von der friedlichen und selbstbestimmten Gesellschaft der Zukunft\, in der sie lebt\, reist sie von Zeit zu Ort und versucht\, die Vergangenheit von ihren Fesseln zu befreien – mit unterschiedlichem Erfolg. \n\n\n\nIn »Tausend und ein Morgen« (S. Fischer Verlag) entwirft Ilija Trojanow ein leidenschaftliches Porträt seiner mutigen Heldin. Wie kein anderer Autor verbindet er erzählerische Virtuosität und kritisches Denken zu einem modernen Epos\, das alle Grenzen überwindet\, Raum und Zeit ausleuchtet und einen frischen Blick in die Zukunft wagt. Mit sinnlichen Bildern und überbordenden Geschichten erfindet Ilija Trojanow den utopischen Roman neu – ein Roman\, der von der unerschöpflichen Kraft unseres Denkens erzählt. \n\n\n\n\n\n\n\nDie Festivaleröffnung\n\n\n\n\n\n\n\nMit einer Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Krefeld\, Frank Meyer und Generalkonsulin Hanna Tijmes vom Generalkonsulat des Königreichs der Niederlande in Düsseldorf. \n\n\n\n\n\n\n\nDie Autor:innen\n\n\n\n\n\n\n\nAstrid H. Roemergeboren 1947 in Paramaribo (Suriname)\, einer ehemaligen niederländischen Kolonie in Südamerika. Sie hat Theaterstücke\, Lyrik sowie zahlreiche Romane publiziert\, in denen sie Fragen der Heimat\, Familie\, Identität und postkolonialen Politik verhandelt. 2016 hat sie den renommierten P.C.-Hooft-Preis für ihr Gesamtwerk erhalten\, 2021 als erste POC den Prijs der Nederlandse Letteren 2021\, den wichtigsten Literaturpreis für Autor*innen niederländischer Sprache. Im Residenz Verlag erschien 2022 „Gebrochen-Weiß“\, das auf Platz 1 der Litprom-Weltempfänger Bestenliste stand und „Vom Wahnsinn einer Frau“ (2024). \n\n\n\n\n\n\n\nIlija Trojanowgeboren 1965 in Sofia\, floh mit seiner Familie 1971 über Jugoslawien und Italien nach Deutschland\, wo sie politisches Asyl erhielt. 1972 zog die Familie weiter nach Kenia. Unterbrochen von einem vierjährigen Deutschlandaufenthalt lebte Ilija Trojanow bis 1984 in Nairobi. Danach folgte ein Aufenthalt in Paris. Von 1984 bis 1989 studierte Trojanow Rechtswissenschaften und Ethnologie in München. Dort gründete er den Kyrill & Method Verlag und den Marino Verlag. 1998 zog Trojanow nach Mumbai\, 2003 nach Kapstadt\, heute lebt er\, wenn er nicht reist\, in Wien. Seine bekannten Romane wie z.B. ›Der Weltensammler‹ und ›Macht und Widerstand‹ sowie seine Reisereportagen wie ›An den inneren Ufern Indiens‹ sind gefeierte Bestseller und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. \n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus und Mediothek Krefeld \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nEinzelkarte: 10 Euro\, 5 Euro ermäßigt \n\n\n\nFestivalkarte: 35 Euro\, 20 Euro ermäßigt zzgl. 1 Euro je Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nwww.literarischer-sommer.eu \n\n\n\n\nFoto/Fotos: © Raul Neijhorst (Roemer)\, Thomas Dorn (Trojanow)
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SUMMARY:AUSGEBUCHT: Stoffwechsel
DESCRIPTION:Offene Lesebühne Niederrhein \n\n\n\nNeu! Im „Stoffwechsel“ lesen sieben Autor:innen vom Niederrhein je 10 Minuten lang aus ihren Werken. Alle Genres und Gattungen sind willkommen: Erzählungen\, Romanausschnitte\, Gedichte\, Slam\, Fantasy\, usw. Vier Autor:innen wählt das Literaturhaus im Vorfeld aus\, drei weitere Leseplätze werden am Abend unter den anwesenden Autor:innen ausgelost.  \n\n\n\n\n\n\n\nAbwechslungsreich\, Neugier weckend\, manchmal ausbaufähig\, manchmal preisverdächtig\, manchmal noch unveröffentlicht\, manchmal als Buch erhältlich – es erwartet Sie ein Abend voller Überraschungen mit bekannten und neuen Stimmen der Literatur am Niederrhein. Durch den Abend führt Moderatorin und Bestseller-Autorin Diana Menschig. \n\n\n\n\n\n\n\nAuf diese vier vorausgewählten Gäste dürfen Sie sich freuen: \n\n\n\n\nAkram El-Bahay schreibt Kinder- und Jugendbücher und lebt mit seiner Familie in Meerbusch. In seinen Romanen verbindet er Elemente klassischer Fantasy-Geschichten wie Drachen und Magie mit Einflüssen orientalischer Märchen. Mit seinem ersten Roman „Flammenwüste” gewann er den Phantastik-Literaturpreis Seraph in der Kategorie „Bestes Debüt”. Bei „Stoffwechsel” wird er aus seinem aktuellen Fantasy-Titel für Erwachsene „Magische Bilder – Die verschollenen Meister” vorlesen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nJeanette Kasper-Feld ist Poetry-Slammerin vom Niederrhein. Die meiste Zeit stellt sie sich mit wütender Lyrik und trauriger Prosa auf die Bühne\, versucht das beinahe Reinpassen und trotzdem Rausstechen in Worte zu fassen. 2022 wirkte sie bei Juicy Beats in Dortmund mit und war Teil der europäischen Landesvertretung NRW in Brüssel. 2023 trat sie beim Dead or Alive-Slam im Rahmen des Krefelder Leserauschs auf Seiten der lebenden Dichter:innen an. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nNilufar Shirkhani möchte nichts anderes\, als die Menschen um sie herum mit Worten zu berühren und ihnen mit Geschichten Hoffnung zu schenken. Seit 2022 ist sie Mitglied der Schreibwerkstatt Satzgefüge. Aktuell studiert sie Jura im Bochum; nebenberuflich soll es in die Drehbucharbeit gehen. 2019 erschienen einige ihrer Kurzgeschichten in einem Sammelband\, den das Helios-Klinikum Krefeld im Rahmen des Projekts „Die Welt im roten Ballon” herausgab. Dieses Jahr hat sie ein Gedicht zur Frankfurter Bibliothek beigetragen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nReinhard Strüven hat als Altenpfleger\, Jugendbetreuer\, Sozialarbeiter\, Journalist und Fundraiser gearbeitet. Seine Texte und Erzählungen wurden vielfach ausgezeichnet. Er ist Gründungsmitglied des „Club der Literarischen Versager / Autoren bei 35blumen”. Strüven ist Vater zweier Kinder und lebt in Düsseldorf und Krefeld.  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nfrei \n\n\n\n\n\n\n\nAnmeldung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de  \n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen \n\n\n\n\nFotos: © Jan Demetry (Kasper-Feld)\, Niederrheinisches Literaturhaus (Shirkhani)\, Julia Reibel (El-Bahay)\, Reinhard Strüven
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SUMMARY:Nach den Fähren · Salomés Zorn
DESCRIPTION:Thea Mengeler · Simone Atangana BekonoDoppellesung und Gespräch \n\n\n\nNeuanfang in der Isolation – dieses Thema vereint die Romane „Nach den Fähren“ von Thea Mengeler und „Salomés Zorn“ von Simone Atangana Bekono. \n\n\n\n\n\n\n\nIn ihrem zweiten Roman erzählt Mengeler von einer Urlaubsinsel\, auf der seit längerer Zeit die Fähren ausbleiben. Trotzdem gehen die Bewohner:innen weiterhin ihren altbekannten Tätigkeiten nach: Der Hausmeister kümmert sich um den Sommerpalast\, die Doktorin liest\, die Frau des Generals pflegt den General. Doch dann erscheint ein Mädchen namens Ada. Ihre neugierigen Fragen nach der Vergangenheit führen zu einem Umbruch\, der auch dann nicht mehr aufzuhalten ist\, als Ada so plötzlich verschwindet\, wie sie aufgetaucht ist. \n\n\n\n\n\n\n\nWährend der Ort der Isolation bei Mengeler eine verlassene Insel ist\, findet sich Salomé\, die Protagonistin in Bekonos Romandebüt „Salomés Zorn“ in einer Jugendstrafanstalt wieder. Dort soll sie ihre unbändige Wut aufarbeiten\, die sich in ihrem von rassistischen Beleidigungen und Übergriffen geprägten Alltag in der niederländischen Provinz angestaut hat. Während der Haft trifft sie auf Verbündete\, aber auch einen Gegenspieler\, mit dem sie wohl oder übel kooperieren muss. Vor allem aber verbringt sie viel Zeit allein\, was ihren Blick auf sich selbst und die Welt um sie herum verändert. \n\n\n\n\n\n\n\nBeide Romane behandeln Ereignisse\, die die Leben ihrer Figuren grundlegend und unumkehrbar verändern. Doch nicht nur davon erzählen die Autorinnen virtuos\, sondern ebenso von den Lücken dazwischen\, von der aus den Fugen geratenen Zeit\, die sich mal unendlich dehnt und dann wieder schmerzhaft zusammenzieht. \n\n\n\nDas Gespräch findet auf Deutsch und Englisch statt und wird moderiert von Marlene Jäger. \n\n\n\n\n\n\n\nThea Mengeler (*1988/Meerbusch) studierte Literarisches Schreiben und Kommunikationsdesign in Hildesheim\, Kiel und Istanbul. Sie war Finalistin beim 28. open mike sowie Styria Artist in Residence 2022. Nach einem Zwischenstopp in Krefeld lebt sie aktuell als freiberufliche Autorin und Texterin in Hannover. Ihr erfolgreiches Debüt „Connect“ über eine junge Frau\, die sich einer abgeschottet lebenden Gemeinschaft anschließt\, erschien 2022 im Leykam Verlag. \n\n\n\n\n\n\n\nSimone Atangana Bekono (*1991/Dongen) studierte Kreatives Schreiben an der ArtEZ Universität der Künste und schloss ihr Studium dort 2016 mit einer preisgekrönten Lyriksammlung ab. Ihr Debütroman „Confrontaties“\, unter dem Titel „Salomés Zorn“ von Ira Wilhelm ins Deutsche übersetzt\, wurde mit dem Hebban Debuutprijs\, dem Preis „Bestes Buch für Jüngere“ und dem renommierten Anton Wachterprijs ausgezeichnet. Außerdem stand er auf den Shortlists von zwei der wichtigsten niederländischen Literaturpreise\, dem Libris Literatuurprijs und der Bronzen Uil. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n      Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.  Mehr Informationen   Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren   \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus in Kooperation mit Werkhaus e. V.  \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n10 Euro / 5 Euro ermäßigt \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nan der Abendkasse ab 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung \n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \n\n\n\n\nFotos: © Caroline Drechsel (Mengeler)\, Gaby Jongenelen (Bekono)
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SUMMARY:AUSGEBUCHT: die Unabhängigen
DESCRIPTION:Ein Abend mit dem Verbrecher Verlag (Listau / Güngör / Simmel) \n\n\n\nNeu! Es sind die unabhängigen Verlage\, die immer wieder für großartige literarische Entdeckungen sorgen – mit Mut\, Leidenschaft und etwas Verrücktheit. Darum stellen wir ab sofort zwei Mal im Jahr einen dieser Verlage vor. Unser erster Gast ist der Berliner Verbrecher Verlag\, der in unserer Online-Abstimmung mit drei Vorschlägen die meisten Stimmen erhielt. Mit Verlegerin Kristine Listau sprechen wir über die Arbeit in der „Verbrecherei“\, und die beiden Autorinnen Dilek Güngör und Lorena Simmel lesen aus ihren neuen Romanen vor. \n\n\n\n\n\n\n\nDer Verlag \n\n\n\n\n1995 in Berlin gegründet\, steht der Verbrecher Verlag in der Tradition linker Literaturverlage und veröffentlicht Belletristik\, Sachbücher und Wissenschaft. Neben Werkschauen oder verlegerischen Großtaten wie der Veröffentlichung von J. J. Voskuils 7‑bändigem Monumentalroman ›Das Büro‹ publiziert er regelmäßig Debütromane. Zu den bekannteren Verbrecher-Autor:innen zählen Aras Ören\, Anke Stelling\, David Wagner oder Dilek Güngör. Dafür gab es bislang u. a. den Kurt Wolff-Preis\, den Zillmer-Verlegerpreis und 3x den Deutschen Verlagspreis. \n\n\n\n\nDie Autorinnen des Abends \n\n\n\n\nDilek Güngör\, geb. 1972 in Schwäbisch Gmünd\, absolvierte ein Englisch- und Spanisch-Übersetzerstudium und im englischen Warwick einen Master in „Race and Ethnic Studies“. Sie lebt in Berlin als Journalistin und Schriftstellerin. 2007 erschien ihr Debütroman „Das Geheimnis meiner türkischen Großmutter“. Ihr Roman „Vater und ich“ wurde 2021 für den Deutschen Buchpreis nominiert.Sie liest aus ihrem neuen Roman „A wie Ada“: In der Sprache ihrer Eltern heißt Ada Insel. Ada denkt\, auch sie wäre eine einsame Insel. Der Umgang mit anderen Menschen ist ihr oft unangenehm; wann sie sich wie verhalten soll\, kann sie schwer einschätzen. Ada will geliebt werden\, nicht von allen\, unbedingt aber von den anderen. Poetisch und humorvoll erkundet Dilek Güngör die Beziehungen ihrer Protagonistin\, angefangen bei deren Kindergarten- und Schulfreundschaften bis hin zu ihren eigenen Kindern und ihrem Mann.  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nLorena Simmel\, geb. 1988 in Fribourg (CH)\, studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut sowie Europäische Literaturen in Berlin und Warschau. Sie war u. a. Stipendiatin des 16. Klagenfurter Literaturkurses und der Jürgen-Ponto-Stiftung.Sie liest aus ihrem druckfrischen Debütroman „Ferymont“.  Eine Studentin heuert in einem Schweizer Dorf als landwirtschaftliche Hilfskraft an und befreundet sich mit Daria\, die mit ihrer Familie jährlich zur Feldarbeit aus Moldau anreist. Ein Roman\, der „sprachlich virtuos kapitalistische Arbeitsbedingungen hinterfragt und sensibel die Geschichten von Saisonarbeiter:innen in den Mittelpunkt stellt.“ \n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Verlegerin \n\n\n\n\nKristine Listau\, geb. 1977 in der Sowjetunion\, ist im Rheinland aufgewachsen und studierte in Frankfurt/M.Religionswissenschaften\, Politik und Slawistik. Heute lebt sie in Berlin\, wo sie zusammen mit Jörg Sundermeier den Verbrecher Verlag leitet. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n      Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.  Mehr Informationen   Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren   \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n10 Euro / 5 Euro ermäßigt \n\n\n\n\n\n\n\nTicketkauf\n\n\n\nan der Abendkasse ab 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de \n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen \n\n\n\n\nFotos: ©
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SUMMARY:In blaukalter Tiefe · Der unendliche Gipfel
DESCRIPTION:Kristina Hauff · Toine HeijmansDoppellesung und Gespräch \n\n\n\nDiese beiden Romane entführen uns in Räume\, die extrem begrenzt sind und zugleich den Weg in eine scheinbar grenzenlose Ferne öffnen. \n\n\n\n\n\n\n\nUnter dem Pseudonym Kristina Hauff veröffentlicht die in Krefeld aufgewachsene Bestsellerautorin Susanne Kliem gerade ihren neuen psychologischen Roman „In blaukalter Tiefe“ (Verlag hanserblau). Erzählt wird die Geschichte zweier Paare und eines Skippers\, die einen Segeltörn in die schwedischen Schären unternehmen. Ein Kammerspiel\, bei dem die Atmosphäre in zunehmend rauer See immer drückender und toxisch wird. \n\n\n\n\n\n\n\nObwohl auch er ein passionierter Segler ist\, lässt der Amsterdamer Autor Toine Heijmans\, der uns schon beim Literarischen Sommer 2022 begeisterte\, seinen jüngsten\, inzwischen mit dem Niederländischen Buchhandelspreis ausgezeichneten Roman in einem ganz anderen Extrem spielen: auf einem Berg in 8188 m Höhe. „Der unendliche Gipfel“ (Mairisch Verlag) ist die atemberaubende Geschichte der Bergsteigerfreunde Lenny und Walter\, die in den Alpen und im Himalaya ihre Träume verfolgen und dabei ihr Schicksal besiegeln. \n\n\n\n\n\n\n\nNach den Lesungen aus diesen spannenden Büchern wollen wir mit den Autor:innen auch darüber reden\, wie solch außergewöhnliche Räume die Romanhandlung\, die Ästhetik und vielleicht sogar den Schreibprozess bestimmen. Außerdem fragen wir Heijmans-Übersetzerin Ruth Löbner\, vor welche Herausforderungen ein solches Setting die literarische Übersetzerin stellt. \n\n\n\n\n\n\n\nZu Gast sind wir mit dieser besonderen Lesung im Kaiser Wilhelm Museum\, denn die künstlerische Auseinandersetzung mit Räumen und Raumkonzepten ist auch das Thema der Ausstellung „Produktive Räume“\, in der die Krefelder Kunstmuseen ab 26. März zum Stadtjubiläum aktuelle Arbeiten Krefelder Künstler:innen und Designer:innen zeigen. \n\n\n\n\n\n\n\nKristina Hauff\, 1965 in Krefeld geboren und aufgewachsen\, sie arbeitete als Buchhändlerin\, Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF und am Theater. 2009 begann sie unter ihrem echten Namen Susanne Kliem zunächst im Krefelder Leporello-Verlag\, später bei Ullstein Kriminalromane zu veröffentlichen. „In blaukalter Tiefe“ ist ihr zweiter psychologischer Roman im Verlag hanserblau. Sie lebt in Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\nToine Heijmans\, 1969 in Nijmegen geboren\, arbeitet als Journalist und Autor in Amsterdam. Nach der Veröffentlichung mehrerer Reportagesammlungen debütierte er 2011 mit dem Roman Op zee (dt. Irrfahrt\, Archeparadies\, 2012) und wurde seitdem mit zahlreichen Literatur- und Journalismuspreisen ausgezeichnet. Nach seinem Roman „Pristina“ ist „Der unendliche Gipfel“ sein zweiter ins Deutsche übersetzte Roman. \n\n\n\n\n\n\n\nRuth Löbner\, 1976 in Mönchengladbach geboren\, wo sie auch heute lebt. Autorin und Übersetzerin aus dem Niederländischen. Ihre Übersetzungen von Toine Heijmans‘ „Pristina“ (edition amikejo) und zwei Gedichtbänden von Marieke Lucas Rijneveld „Kalbskummer & Phantomstute“ (Suhrkamp) wurden in Rezensionen immer wieder hervorgehoben. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n      Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.  Mehr Informationen   Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren   \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n8 Euro\, ermäßigt 5 Euro \n\n\n\n\n\n\n\nAnmeldung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de  \n\n\n\n\n\nStreaming\n\n\n\nnlh-krefeld.de \n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen \n\n\n\n\nFotos: © Bartholot (Hauff)\, Merlijn Doomernik (Heijmans)
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SUMMARY:AUSGEBUCHT! Ein von Schatten begrenzter Raum · Unser Deutschlandmärchen
DESCRIPTION:Emine Sevgi Özdamar · Dinçer GüçyeterDoppellesung und Gespräch \n\n\n\n\n\n\n\nSie wurde 2022 mit dem wohl wichtigsten deutschen Literaturpreis\, dem Georg-Büchner-Preis\, ausgezeichnet\, er erhielt im selben Jahr mit dem Peter-Huchel-Preis einen der renommiertesten Lyrikpreise des Landes. Sie\, Schriftstellerin\, Schauspielerin und Regisseurin zählt noch zur ersten Generation türkischer Einwanderer nach Deutschland. Er\, Schriftsteller\, Theatermacher und Verleger ist als Kind der ersten Generation in Nettetal geboren und aufgewachsen. \n\n\n\n\n\n\n\nAls Emine Sevgi Özdamar den Büchner-Preis erhielt\, gratulierte Dinçer Güçyeter ihr mit einem anrührenden\, sehr persönlichen Beitrag in der Schweizer Zeitschrift „Republik“\, der nicht nur ihre Bedeutung für die deutsche Literatur würdigte\, sondern auch die Ermutigung und Inspiration zeigte\, die ihre künstlerische Arbeit hervorbrachte\, sowie das selbstverständliche Anrecht und die Notwendigkeit\, die Kultur in diesem Land zu bereichern\, zu verändern\, zu entwickeln. \n\n\n\n\n\n\n\nWir sind geehrt\, dass die erste persönliche Begegnung dieser beiden hervorragenden Autor:innen in Krefeld stattfindet. Sie lesen einander und uns aus ihren aktuellen Romanen „Ein von Schatten begrenzter Raum“ und „Unser Deutschlandmärchen“ vor und unterhalten sich über ihr gemeinsames Interesse an Brecht\, über Sprache und Identität\, über ihre Erfahrungen. Eine Freude\, dass wir dabei sein können. \n\n\n\n\n\n\n\nDIE LESUNG IST AUSVERKAUFT! ABENDKASSE NUR FÜR RESERVIERTE TICKETS! \n\n\n\n\n\n\n\nEmine Sevgi Özdamar wuchs in Istanbul auf. Nachdem sie 1965 mit 18 Jahren für kurze Zeit als „Gastarbeiterin“ in Berlin lebte\, kehrte sie nach Istanbul zurück und besuchte die Schauspielschule. Mitte der siebziger Jahre ging sie nach Berlin und Paris und arbeitete mit den Regisseuren Benno Besson\, Matthias Langhoff und Claus Peymann. Sie übernahm zahlreiche Filmrollen und schreibt seit 1982 Theaterstücke\, Romane und Erzählungen\, für die sie mit zahlreichen Preisen (von Bachmann über Chamisso und Kleist bis Fontane und Büchner) ausgezeichnet wurde. Sie lebt in Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\nDinçer Güçyeter\, geboren 1979 in Nettetal\, wo er auch heute mit seiner Familie lebt. Er machte eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker\, arbeitete eine Zeitlang als Gastronom\, spielte Theater und führte Regie. 2012 gründete er den soeben mit dem Kurt Wolff-Förderpreis ausgezeichneten ELIF Verlag mit dem Programmschwerpunkt Lyrik. Er veröffentlichte die Lyrikbände „Aus Glut geschnitzt“ (2017) und „Mein Prinz\, ich bin das Ghetto“ (2021). Im November 2022 erschien sein bereits vielbeachteter erster Roman „Unser Deutschlandmärchen“ (Mikrotext-Verlag). \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n      Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.  Mehr Informationen   Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren   \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n8 Euro\, ermäßigt 5 Euro \n\n\n\n\n\n\n\nAnmeldung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de  \n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen \n\n\n\n\nFotos: © palagrafie (Güçyeter)\, Heike Steinweg (Özdamar)
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SUMMARY:Lesereise am Niederrhein mit Christoph Peters
DESCRIPTION:Der neue Träger des Niederrheinischen Literaturpreises liest in Krefeld\, Geldern\, Mönchengladbach und Wesel\n\n\n\n\nDer in Kalkar geborene Schriftsteller Christoph Peters erhält am 6. November den mit 10.000 Euro dotierten Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld. Auf einer Lesereise durch vier Städte stellt er seinen preisgekrönten „Dorfroman“ vor. \n\n\n\nIn diesem „perfekten Niederrheinroman“\, so die Jury\, besucht der Erzähler seine Eltern in einem niederrheinischen Dorf und erinnert sich an Kindheit und Jugend in den 1970er Jahren: Wie sich Dorfleben und Landwirtschaft veränderten\, und vor allem: wie der geplante Bau des „Schnellen Brüters“\, eines neuartigen Atomkraftwerks\, die Dorfgesellschaft spaltete und wie seine Begegnung mit der Anti-Atomkraft-Aktivistin Juliane sein Leben beeinflusste. \n\n\n\n\n\n\n\nChristoph Peters ist der erste Schriftsteller\, dem der Niederrheinische Literaturpreis in seiner 30-jährigen Geschichte zum zweiten Mal verliehen wird. Beim ersten Mal wurde er 1999 für seinen Debütroman „Stadt Land Fluss“ ausgezeichnet. Mit dem Preis 2022 würdigt die Jury darum auch das umfangreiche und auf hohem literarischen Niveau entstandene Werk seitdem. \n\n\n\n\n\n\n\nModeriert werden die Lesungen von den Jurymitgliedern Dr. Gabriele König (KR)\, Jens Dirksen (GEL)\, Ulla Lenze (MG) und Dr. Henning Heske (WES). \n\n\n\n\n\n\n\nKrefeldMontag\, 7. November\, 11 UhrMediothekTheaterplatz 2\, 47798 KrefeldLesung für Schulkassen ab Jahrgangsstufe 10Eintritt: freiAnmeldung: per Mail unter Angabe von Schule\, Klasse und Begleitperson an literaturhaus@krefeld.de \n\n\n\n\n\n\n\nGeldernMontag\, 7. November\, 19:30 UhrRefektoriumOstwall 22\, 47608 GeldernEintritt: 8 Euro / 6 EuroTickets: telefonisch (02831 398 444)\, per Mail (kultur@geldern.de) oder an den Vorverkaufsstellen Bücher Keuk und Bücherkoffer Derrix erhältlichMitveranstalter: Kulturbüro der Stadt Geldern \n\n\n\n\n\n\n\nMönchengladbachDienstag\, 8. November\, 19:30 Uhr Stadtteilbibliothek RheydtAm Neumarkt 8\, 41236 MönchengladbachEintritt: 10 Euro / 8\,50 EuroTickets: in den Stadtbibliotheken Mönchengladbach erhältlichMitveranstalter: Lust am Lesen e. V.\, Stadtbibliothek Mönchengladbach \n\n\n\n\n\n\n\nWeselDonnerstag\, 10. November\, 19:30 UhrNiederrheinmuseum WeselAn der Zitadelle 14–2046483 WeselEintritt: 8 Euro / 5 EuroTickets: Museumsshop\, telefonisch (Di – So von 11 – 17 Uhr unter 0281 33996 320) oder per Mail (rkg.shopkasse.wesel@rheinlandkultur.de)Mitveranstalter: Niederrheinmuseum Wesel\, Landschaftsverband Rheinland \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW \n\n\n\n\n\n\n\nFoto/Fotos: © Peter von Felbert
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SUMMARY:Inneres Wetter
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Elke Schmitter\n\n\n\n„Die Infrastruktur muss funktionieren\, Biografien nicht“\, resümiert der verwitwete Vater der Familie in „Inneres Wetter“ (C.H. Beck) an seinem 77. Geburtstag. Bei einem Überraschungsbesuch im Westfälischen treffen dabei nicht nur seine drei sehr unterschiedlichen Kinder aufeinander\, sondern auch drei Lebenswege\, ‑krisen und ‑zweifel.  \n\n\n\nIm Gespräch mit der 1961 in Krefeld geborenen Autorin Elke Schmitter\, die 2000 den Niederrheinischen Literaturpreis erhielt\, geht es um ihren aktuellen Roman\, aber auch ihre Arbeit als Herausgeberin und Literaturkritikerin in den Jahren seit der Preisverleihung. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n      Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.  Mehr Informationen   Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren   \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.
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