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SUMMARY:Stoffwechsel
DESCRIPTION:Offene Lesebühne Niederrhein \n\n\n\nBei unserer offenen Lesebühne lesen 6 Autor:innen je 10 Minuten lang aus ihren Werken. Drei sind von uns gesetzt\, drei weitere werden am Abend unter den anwesenden Autor:innen ausgelost. Alle Genres und Gattungen sind willkommen: Erzählungen\, Romanausschnitte\, Gedichte\, Slam\, Fantasy und vieles mehr. \n\n\n\nAbwechslungsreich\, Neugier weckend\, manchmal ausbaufähig\, manchmal preisverdächtig\, manchmal noch unveröffentlicht\, manchmal als Buch erhältlich – es erwartet Sie eine Veranstaltung voller Überraschungen mit bekannten und neuen Stimmen der Literatur am Niederrhein (und diesmal sogar ein bisschen darüber hinaus). Durch den Abend führt die Autorin und Moderatorin Marie Kärsting. \n\n\n\n\n\n\n\n\nLucia Hemker (*1999) wurde in Coesfeld geboren\, um Literarisches Schreiben in Leipzig zu studieren. Heute lebt sie als Autorin und Literaturvermittlerin in Münster. 2024 gründete sie die Zerlesebühne\, für die sie regelmäßig Literaturveranstaltungen organisiert\, kuratiert und moderiert. Im Rahmen des Jungen Literaturinstituts e. V. konzipiert und leitet sie regelmäßig Schreib- und Erzählworkshops für Kinder\, Jugendliche und Erwachsene. Aktuell feilt sie an ihrem Soziologie-Master und an ihrem werdenden Roman\, den sie zuletzt bei der Kölner Schmiede 2025/26 unters Messer legen durfte. Sie ist in Krefeld im Rahmen einer Lesebühnen-Kooperation zu Gast. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nTorsten Weiler ist in Krefeld aufgewachsen und lebt in Willich. Er arbeitet als Redakteur für den WDR und gehört seit längerem zum Team der Lokalzeit aus Düsseldorf. Nebenher schreibt er Bücher – unter anderem „Glücksorte in Krefeld“ und „Happy Kunst am Niederrhein“ für den Droste-Verlag. Mit „Der Seidenweber“\, erschienen im Gmeiner-Verlag\, hat er seinen ersten historischen Roman verfasst. Auf die Idee für „Der Seidenweber“ ist er bei Recherchen zur eigenen Familiengeschichte gekommen. Dabei hat er entdeckt\, wie fesselnd das 19. Jahrhundert in Krefeld war – mit seinem schillernden Reichtum und seinen harten Konflikten. Die Geschichte des Seidenwebers Gustav ist auch die Geschichte seiner Vorfahren. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nLea Luljeta (*2001) und Hira Yousaf (*2001) sind Freundinnen fürs Leben und begeben sich auf eine gemeinsame Reise auf der Suche nach Akzeptanz\, Selbstverwirklichung und persönlicher Entwicklung. Ihr gemeinsames Roman-Projekt erzählt von Veränderung\, vom Mut\, sich selbst zu begegnen und davon\, dass Wachstum manchmal dort beginnt\, wo wir endlich anfangen\, unsere eigene Stimme zuzuhören – die Worte des Herzens. Die beiden sind seit 2025 Mitglieder der Schreibwerkstatt „Satzgefüge“ und belegten mit ihren Texten beim zweiten „Satzgefüge“-Schreibwettbewerb 2026 jeweils den dritten Platz. \n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n6 Euro\, für vorlesewillige Autor:innen frei \n\n\n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nüber das Formular (siehe oben). Es gibt insgesamt 80 Plätze. Sollte das Formular nicht verfügbar sein\, schreiben Sie eine Mail an literaturhaus@krefeld.de. Dann setzen wir Sie auf die Warteliste. \n\n\n\n\n\nBarrieren\n\n\n\nDas Café Rheinschmökern ist außerhalb der Öffnungszeiten der Buchhandlung nebenan nur über eine Stufe betretbar. Die Toilette im Erdgeschoss ist barrierearm\, aber nicht rollstuhlgerecht. Der Veranstaltungsraum befindet sich vor der Kegelbahn im Nebenzimmer des Cafés und ist von dort ebenerdig zu erreichen. Das Publikum sitzt auf Stühlen. \n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen \n\n\n\n\nFotos: © privat
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DESCRIPTION:„Satzgefüge“-Schreibwerkstatt für alle von 15 bis 30 Jahren \n\n\n\nBeim Jahresabschluss teilen wir unsere Lese- und Schreibhighlights\, geben uns Tipps und Ermutigung\, falls es nicht so gut gelaufen ist\, und denken über die Pläne und Ziele für unsere Projekte im kommenden Jahr nach. Statt Schreibübungen zu machen\, lesen wir uns bei Plätzchen und Tee vor\, was wir dieses Jahr geschrieben haben. Alle\, die möchten\, können dafür einen in diesem Jahr entstandenen Text(-ausschnitt) mitbringen. \n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nfrei \n\n\n\n\n\n\n\nAnmeldung\n\n\n\nper Formular (siehe oben) \n\n\n\n\n\nBarrieren\n\n\n\nDas Literaturhaus ist nur über fünf Treppenstufen zugänglich\, die Toilette ist nicht rollstuhlgerecht. Der Veranstaltungssaal kann mit dem Rollstuhl befahren werden. \n\n\n\n\n\nWeitere Infos\n\n\n\nWeitere Informationen zur Werkstatt gibt es hier. \n\n\n\n\nFoto: © Simon Erath
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SUMMARY:WESTWERKSchellack: Susanne Goga\, Robert Brack und Wolfgang Loos
DESCRIPTION:Krimi-Doppellesung mit DJ-Set & Stereoskopie \n\n\n\nGleich fünffach historisch wird es an diesem besonderen multimedialen Krimiabend: Im beeindruckenden 1896 erbauten Festsaal X entführt uns Susanne Goga mit dem 10. Band ihrer Bestseller-Serie um den Berliner Kommissar Leo Wechsler in das elegante brandenburgische Sanatorium Beelitz des Jahres 1929. Robert Bracks Noir-Jazz-Krimi „Die nackte Haut“ hingegen spielt in den Bars von St. Pauli im Jahr 1951 und erzählt von einer Jazzpianistin\, die aus dem Exil in New York nach Deutschland zurückkehrt. Passend zu diesen Romanen gibt der Krefelder Sammler Wolfgang Loos mit drei seiner antiken Stereoskopie-Betrachter dreidimensionale Einblicke in die Welt der 1920er Jahre und spielt später auf dem Grammophon Schellack-Jazzplatten aus den 1950ern. Neueren Datums ist an diesem Abend nur der Wein\, den die Krefelder WEINSINN-Inhaberin Judith Huber-Wefers im Ausschank anbietet. Einlass: ab 18:30 Uhr \n\n\n\n\n\n\n\nDie Romane\n\n\n\nRobert Brack: Die nackte Haut - St. Pauli 1951: Jazzpianistin Martha Kiesler\, einst das Idol der von den Nazis verfemten Swing-Jugend\, kehrt in ihre alte Heimat zurück. Ihre Karriere in New York ist nicht so verlaufen\, wie sie es sich erträumt hatte. Aber im vom Krieg gezeichneten Hamburg kämpft auch sie bald ums nackte Überleben. Als sie einen alten Freund wiedertrifft\, der einen Jazzklub eröffnen will\, schöpft sie Hoffnung\, und in dem geheimnisvollen GI Paul meint sie\, ihren Traum-Bassisten gefunden zu haben. Doch der verkehrt im kriminellen Milieu und muss immer wieder seinen Bass verpfänden. Drogenhändler und Rotlicht-Gangster kommen Martha in die Quere. Und dann ist da noch die Erinnerung an einen mysteriösen Todesfall\, der nie aufgeklärt wurde … Ein Roman noir um verlorene Illusionen und neue Hoffnungen\, genährt von der Liebe zur Musik. (edition nautilus\, 2026) \n\n\n\n\n\n\n\nSusanne Goga: Die Geister von Beelitz - Ein elegantes Sanatorium\, eine tödliche Krankheit\, ein lautloser Mörder. Berlin/Brandenburg 1929: In den idyllisch gelegenen Lungenheilstätten Beelitz sollen sich die vielen Tuberkulosekranken aus der nahen Großstadt erholen. Doch mysteriöserweise verschwinden aus diesen Heilstätten immer wieder Patienten und so beschließt Kommissar Leo Wechsler\, sich dort selbst umzusehen. Ein gefährlicher Auftrag\, denn in den labyrinthischen Gängen ist nicht nur ein erbarmungsloser Mörder unterwegs\, auch die hoch ansteckende Tuberkulose ist ein gefährlicher Gegner. (dtv\, 2026) \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDer DJ und Stereoskop-Sammler\n\n\n\n\nWolfgang Loos (*1962) kam schon in der Kindheit über das Klavier zum Jazz und zur klassischen Musik und dem damit verbundenen Laster\, sehr viele Schallplatten hören und horten zu wollen. Sein Berufsleben als Mitinhaber des bekannten CD- und Schallplattengeschäftes „Sym-Phon“ in Krefeld machte die Sache nicht unbedingt besser. Eine weitere Sammelleidenschaft gilt der historischen Stereoskopie: den historischen Dreidimensionalität erzeugenden Stereo-Fotografien des 19. und 20. Jahrhunderts und den Stereo-Bildbetrachtern und Betrachungsautomaten. \n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Autor:innen\n\n\n\n\nSusanne Goga (*1967) studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf. Seit 1995 hat sie rund 100 Romane vor allem aus dem Amerikanischen und Englischen\, aber auch aus dem Französischen übersetzt. Seit 2001 schreibt sie Romane\, immer historisch\, manche davon im Krimigenre. Ihre Bücher landen regelmäßig auf den Shortlists für den Delia-Literaturpreis und den Goldenen Homer. Den Delia-Literaturpreis erhielt sie 2012 für „Die Sprache der Schatten“. Der Kriminalroman „Nachts am Askanischen Platz“ wurde 2019 mit dem Silbernen Homer ausgezeichnet. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nRobert Brack\, *1959\, lebt als Autor und Übersetzer in Hamburg. In der Edition Nautilus hat er bereits zwölf Kriminalromane veröffentlicht\, zuletzt 2023 „Schwarzer Oktober“ und 2026 „Die nackte Haut“. Er ist Träger des Marlowe der Raymond-Chandler-Gesellschaft und des Deutschen Krimipreises. Für die Edition Nautilus entdeckte und übersetzte er den US-amerikanischen Krimiautor Jake Lamar\, der für seinen Gangster-Jazzroman Viper’s Dream mit dem CWA Dagger Award 2024 und für Das schwarze Chamäleon mit dem Deutschen Krimipreis 2024 (1. Platz International) ausgezeichnet wurde. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n12 Euro\, 6 Euro ermäßigt für Schüler:innen\, Studierende und Empfänger:innen von Sozialleistungen \n\n\n\n\n\nReservierung\n\n\n\nüber das Anmeldeformular (siehe oben) \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen \n\n\n\n\nFotos: © Susanne Gutberlet (Brack)\, Thomas Rabsch (Goga)\, privat (Loos)
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