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SUMMARY:Lesefest „Im Garten“
DESCRIPTION:9 Autor:innen und Schauspieler:innen = 1 Fest \n\n\n\nNicht weniger als neun Autor:innen und Schauspieler:innen lesen zu diesem abwechslungs- und stimmenreichen Fest\, das wir gemeinsam mit dem Verein Literatur in Krefeld e.V. veranstalten\, je 20 Minuten aus Romanen\, Erzählungen und Gedichtbänden vor. \n\n\n\n\n\n\n\nEin letzter großer Auftritt! Viele Jahre lang hat „Literatur in Krefeld“ im Niederrheinischen Literaturhaus spannende\, berührende und beeindruckende Lesungen veranstaltet und damit unser Programm bereichert. Jetzt muss der Verein seine Arbeit leider einstellen. Doch statt einer Trauerfeier wollen wir gemeinsam in aller Vielfalt die Literatur feiern! \n\n\n\n\n\n\n\nAm Sonntagnachmittag öffnen wir unseren Garten (bei Regen natürlich unser Haus) und bringen sieben Autor:innen und zwei Schauspieler:innen auf die Bühne. Um 15:00 Uhr starten wir mit zwei Lesungen\, die schon für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren geeignet sind (und seien wir ehrlich\, Erwachsene haben mindestens so viel Vergnügen daran). Danach geht es Schlag auf Schlag weiter\, bis um 19:00 Uhr der beliebte Schauspieler des Theaters Krefeld Mönchengladbach\, Ronny Tomiska\, mit einem Ausschnitt aus dem so legendären wie skurrilen Großroman von J.J. Voskuil „Das Büro“ auf humorvolle Weise das Wochenendende einläutet. \n\n\n\n\n\n\n\nFür den kleinen Hunger bieten wir Kuchen und belegte Brötchen an\, für den Durst kühle Getränke. Viel Freude bei einem entspannten Nachmittag! \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDas Programm: \n\n\n\n15:00 Eröffnung15:05 Gil Maiwald liest aus „Froya – Die Türme des Sturms“ / Fantasy-Roman (ab 10 J)15:30 Jepe Wörz liest aus „Im freien Fall zum großen Knall“ / Echtzeit-Abenteuer-Roman (ab 10 J)16:00 Liesel Willems liest aus „Frauengeschichten“ / Gedichte und Kurzprosa16:30 Rosemarie Weber liest aus Astrid Lindgrens „Das entschwundene Land“ / Autobiographie17:00 Udo Houben liest aus „Windharfe“ / Gedichte17:30 Pia Luisa Steffen liest aus „Grenzland“ / Roman18:00 Frank Schmitter liest aus „Das Licht am zweiten Morgen“ / Erzählungen18:30 Ulrike Dömkes liest aus „Die Verschwundenen von Paris“ / Mystery-Roman19:00 Ronny Tomiska liest aus J. J. Voskuils „Das Büro“ / Romanzyklus19:30 Ausklang \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nMehr zu Auftretenden & Büchern\n\n\n\n\n\n\n\n\nGil Maiwald (*1992)\, lebt in Krefeld und ist Autorin von Fantasy-Romanen\, Kinder-und Jugendgeschichten sowie Kurzgeschichten für Jugendliche und Erwachsene. Sie ist Mitglied der Literaturhaus-Werkstatt „Satzgefüge“. \n\n\n\nIn ihrem Fantasy-Roman „Froya – Die Türme des Sturms“ erzählt sie die spannende Geschichte der Jugendlichen Froya\, die gemeinsam mit einem magischen Luchs auf eine Reise durch eisige Landschaften geht\, um eine große Prüfung zu bestehen.  \n\n\n\n\n\nJepe Wörz ist Autor\, Texter und Poetry Slammer. Er hat zahlreiche Kinderbücher\, Hörspiele\, Podcasts und Poesie veröffentlicht und wurde unter anderem 2021 von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet. Er lebt im Raum Mönchengladbach\, ist glücklich verheiratet und irgendwie folgerichtig Vater von zwei Spitzbuben.  \n\n\n\nEr liest aus seinem jüngsten\, im Thienemann-Esslinger/planet!-Verlag erschienenen Kinderbuch (ab 10 J.). „Time out – im freien Fall zum großen Knall“ ist ein Echtzeit-Leseabenteuer. Das heißt\, das erzählte Geschehen dauert genauso lang wie das (Vor-)Lesen. \n\n\n\n\n\nLiesel Willems\, (*1950) veröffentlicht seit 1988 Gedichte und Geschichten. Für ihr Werk wurde sie vielfach ausgezeichnet\, zuletzt mit dem Preis des Lyrik-Wettbewerbs postpoetry.NRW und 2018 dem Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld.  \n\n\n\nSie liest aus einem in Kürze erscheinenden Buch „Frauengeschichten“ Lyrik und Kurzprosa. \n\n\n\n\n\nRosemarie Weber erhielt ihre Schauspielausbildung am Berliner Max-Reinhardt-Seminar. Über Frankfurt\, Augsburg und Gastspiele in Wuppertal\, Bochum\, Essen und Köln kam die gebürtige Berlinerin 1968 ans Theater Krefeld-Mönchengladbach\, dem sie über Jahrzehnte verbunden blieb. Viele Jahre gestaltete sie Rezitationsabende\, oft auch im Niederrheinischen Literaturhaus auf Einladung von Eva Brües und des Vereins Literatur in Krefeld. \n\n\n\nSie liest aus Astrid Lindgrens Buch „Das entschwundene Land“\, in dem die berühmte Kinderbuchautorin ganz persönliche Erinnerungen an ihre unbeschwerte Kindheit auf dem Bauernhof ihrer Familie im schwedischen Småland\, Schweden teilt. \n\n\n\n\n\nUdo Houben in Krefeld lebender ehemaliger Lehrer und Schulleiter sowie Lehrbeauftragter an der Universität Duisburg-Essen\, veröffentlicht seit vielen Jahren Gedichte. Er liest aus seinem mittlerweile achten Lyrikband „Windharfe“. \n\n\n\n\n\nPia Luisa Steffen (*1992 am Niederrhein) studierte Archäologie\, Germanistik und Kulturmanagement\, promovierte in Deutscher Philologie und arbeitet als (freiberufliche) Kulturwissenschaftlerin bzw. ‑managerin. Seit 2021 ist sie Mitglied bei der Literaturszene Köln. Ihre Texte wurden u.a. in „die horen“\, der „schliff“ sowie der „’apostrophe“ veröffentlicht und erhielten mehrere Auszeichnungen\, darunter den Moerser Literaturpreis.Instagram: @theworldbetweenthelines \n\n\n\nSie liest aus dem noch unveröffentlichten Roman „Grenzland“\, in dem eine junge Archäologin\, ein zwangsversetzter Priester und eine 90-jährige Frau in einem niederrheinischen Dorf aufeinandertreffen und ein unbestimmt bleibendes ‚Ich‘ bisweilen auf schauerliche Weise in das Geschehen eingreift. \n\n\n\n\n\nFrank Schmitter\, 1957 geboren und aufgewachsen in Krefeld. Nach abgebrochenem Germanistik-Studium Ausbildung zum Diplom-Bibliothekar\, 1988 bis 1991 im Stadtarchiv Krefeld beschäftigt. 1991 Umzug nach München. Von 2005 bis zur Pensionierung 2023 verantwortlich für das Literaturarchiv der Stadt München. Seit 1999 veröffentlicht er Lyrik und Prosa\, darunter auch zwei Kriminalromane\, die in Krefeld spielen.  \n\n\n\nEr liest Ausschnitte der Erzählungen „Heimkehr“ und „Nachbarschaft“ aus seinem jüngsten in der „edition offenes feld“ erschienenen Band „Das Licht am zweiten Morgen“. \n\n\n\n\n\nUlrike Dömkes\, geboren und aufgewachsen in Krefeld. Diplom-Designerin\, Ausbildung als Weinfachhändlerin an der Wein- und Sommelierschule Koblenz. Die in Wachtendonk lebende Autorin arbeitete von 1994 bis 2013 als Buch- und Weinhändlerin\, ehe sie sich ganz auf das literarische Schreiben konzentrierte. Seitdem sind fünf Romane erschienen. \n\n\n\nSie liest aus ihrem neuen Mystery-Roman „Die Verschwundenen von Paris“: Eine junge Kunststudentin findet am Gare d’Austerlitz ein Tagebuch\, in dem ein Patissier namens Edouard von seiner zunehmend obsessiven Leidenschaft für den Tangotanz erzählt\, und macht sich auf die Suche nach ihm. (mehr hier in unserer Rezension.) \n\n\n\n\n\nRonny Tomiska absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Bereits während seines Studiums spielte er unter anderem am Theater Oberhausen. Sein erstes festes Engagement führte ihn von 2004 bis 2007 ans Berliner Ensemble\, danach wechselte er ans Theater Krefeld Mönchengladbach\, dem er bis heute als Ensemblemitglied und Konzertpädagoge verbunden ist. Seine jährlichen Lesungen beim Literarischen Sommer aus J.J. Voskuils Monumentalroman „Das Büro“ waren legendär. Für uns liest er noch einmal ausgewählte Passagen aus den Bänden 1–7. \n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus und Literatur in Krefeld e.V. \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\n5 Euro\, frei für Schüler:innen\, Studierende\, Empfänger von Sozialleistungen \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nPlatzreservierung\n\n\n\nper Mail an literaturhaus@krefeld.de  \n\n\n\n\nFoto/Fotos: © Katja Jakob (Schmitter)\, Reinhold Janowitz (Garten)\, Matthias Stutte (Weber)
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SUMMARY:Poesiefestival im Stadtbad 2024
DESCRIPTION:Open Air-Festival (bei Regen in der Turnhalle Gerberstraße) \n\n\n\n„Poesie im Stadtbad“ war für uns eines der schönsten und überraschendsten Ereignisse im Programm 2022. Dass sich die vorgelesenen Gedichte\, ihr Klang und Rhythmus und das Schwebende der Verse auf fast traumhafte Weise so mit dem freischwimmer-Areal verbanden\, mit den Pflanzen und Bäumen\, dem Wasser in den Schwimmbecken und den mit Erinnerungen gesättigten Bauten\, das war einfach ganz außergewöhnlich. Und darum also: Herzlich willkommen zum „Poesiefestival im Stadtbad 2024“.  \n\n\n\n\n\n\n\nWieder haben wir fünf hervorragende zeitgenössische Lyriker:innen eingeladen\, die am verwunschensten Ort der Krefelder Innenstadt aus ihren neuen Büchern vortragen.  Und mehr noch: Zwei von ihnen haben sogar eigens für uns Gedichte zu Stadtbad und Südstadt geschrieben. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDas Programm: \n\n\n\n17:30     Einlass18:00     Hung-min Krämer: „Das ergibt sich dann“18:45     Adrian Kasnitz: „Im Sommer hatte ich eine Umarmung“ / „Punkte und Linien“ – Krefeld-Gedichte19:30     Mariam Meetra: „Ich habe den Zorn des Windes gesehen“20:15     Sabine Schiffner: „Wundern“ + „SAMT UND SEIDE“-Gedichte21:00     Tim Holland: „wir zaudern\, wir brennen“ \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIm letzten Herbst durchwanderten die beiden Kölner Autor:innen Sabine Schiffner und Adrian Kasnitz das Quartier. Am 24. August lesen sie nicht nur aus ihren aktuellen Gedichtbänden „Wundern“ (Quintus Verlag) und „Im Sommer hatte ich eine Umarmung“ (parasitenpresse) vor\, sondern erstmals auch die nach ihrem Krefeld-Besuch entstandenen Gedichte. Bei Schiffner tritt der Kaiser auf\, lacht Baby Beuys und vermischten sich im Freibad plötzlich auf märchenhafte Weise Vergangenheit und Gegenwart. Währenddessen mäandert Kasnitz durchs Viertel (kronkorken\, portionsflaschen\, klopfer / shots über den boden verstreut wie an karneval / an guten tagen)\, um schließlich am Grund des Schwimmbeckens ins Freie zu tauchen. \n\n\n\n\n\n\n\nEröffnet wird das Programm von der Wuppertaler Lyrikerin Hung-min Krämer. Ihr neuer Gedichtband „Das ergibt sich dann“ (ELIF-Verlag) macht da weiter\, wo ihr Debüt „Alles außer Haiku“ 2019 aufgehört hat\, also mittendrin. Diese neuen Texte schauen durch die Ozonlöcher des Unbewussten in die Welt\, und die Welt schaut zurück. Immer genauer justieren sie die Lage\, doch die Lage ist das\, was sich nicht justieren lassen will. Vor diesem Paradox finden Hung-min Krämers Gedichte neue Wege zwischen Gelassenheit und Revolte. Und sie bringen ihre Verbündeten mit: Komm Wind / streichle meine brennenden Augenlider / und trage den Mittag hinaus. „In den ingesamt 89 kurzen Gedichten spielt der Humor eine große Rolle“\, schreibt Claudia Cosmo in ihrer WDR-Rezension. Ein Humor definitiv nicht ohne lakonische Schärfe\, ergänzen wir und freuen uns drauf. \n\n\n\n\n\n\n\nEine zweisprachige Begegnung mit persischer Lyrik von heute: „Zärtlich und leidenschaftlich ist die Lyrik von Mariam Meetra\, die es versteht in schlüssigen Metaphern und Bildern das auszudrücken\, was sie fühlt\, nämlich nicht mehr und nicht weniger als die schmerzvolle Abwesenheit von Vertrautheit“\, zeigte sich WDR-Rezensent Matthias Ehlers beeindruckt und ergriffen nach dem Lesen des ersten in Deutschland veröffentlichten Gedichtbandes der afghanischen Autorin. „Ich habe den Zorn des Windes gesehen“ (Wallstein Verlag) versammelt Gedichte\, in deren Zentrum die Erfahrungen von Flucht und Exil stehen. \n\n\n\nKabul\, die »traurigste Stadt der Welt«\, kann das „Ich“ dieser Gedichte aus der Ferne nur noch erinnern und schreibend rekonstruieren\, und es wirft die Frage auf\, ob Heimat überhaupt ein Ort sein kann\, »darin zu leben«. Warum sich dort zumindest momentan nicht leben lässt\, zeigen die berührenden Verse über Krieg und Unterdrückung von Mädchen und Frauen. Gleichzeitig erwecken sie aber auch auf zärtliche Weise die Schönheit dieses Ortes. \n\n\n\n\n\n\n\nZum Abschluss unserer Poesie im Stadtbad nimmt uns der Berliner Lyriker Tim Holland auf einen in der Zukunft spielenden Roadtrip mit: Die Sonne tuts nach wie vor\, das Wasser steigt unaufhaltsam\, in New York baut man Wolkenkratzer als Staudämme und in Berlin wird das erschöpfte Bundeskanzleramt von einem Kollektiv übernommen\, das sich der Teilhabe aller verschrieben hat. Es sind die aktuellen klimatologischen\, technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen\, denen sich „wir zaudern\, wir brennen“ (Matthes & Seitz Berlin) mit poetischem Eifer stellt und dabei Antworten zu finden sucht auf Fragen wie: Wie kommen wir zu einem neuen »wir«? Wie oft muss man Revolution geübt haben\, bevor man sie ausführt? Und wie können Menschen\, Tiere und Pflanzen gleichberechtigt zusammenleben? \n\n\n\nIn diesem Langgedicht\, Trotzgesang\, einer Hymne der Wellen\, in poetischen Manifesten\, Berichten von Heimlichtuereien und einigen Notizen zu neuen Wesen erkundet Tim Holland eine Zukunft\, die möglich\, wenn nicht sogar notwendig ist. Welcher Ort wäre dafür besser als das utopisch so aufgeladene „freischwimmer“-Gelände. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nMehr zu den auftretenden Lyriker:innen\n\n\n\n\n\n\n\n\nHung-Min Krämer wurde 1965 in Tübingen geboren und lebt seit 2017 in Wuppertal. Sie schreibt Lyrik und Prosa. »Das ergibt sich dann« ist ihr zweiter Gedichtband im Elif Verlag nach ihrem Debüt »Alles außer Haiku« (2019). 2000 erhielt sie zusammen mit Nika Bertram das Rolf-Dieter Brinkmann Stipendium der Stadt Köln \n\n\n\n\n\nAdrian Kasnitz\, 1974 an der Ostsee geboren\, aufgewachsen in den westfälischen Bergen\, Studium in Köln und Prag\, lebt als Schriftsteller\, Verleger\, Herausgeber und Veranstalter in Köln. Seit 2019 kuratiert er im Team das Europäische Literaturfestival Köln-Kalk (ELK). Von ihm erschienen zuletzt die Gedichtbände Kalendarium #1 bis #8 (parasitenpresse 2015–2022)\, der zweisprachige Prosaband Pierre Huyghe hired me (parasitenpresse 2019) sowie der Roman Bessermann (Launenweber 2017). 2020 wurde er mit dem Dieter-Wellershoff-Stipendium der Stadt Köln ausgezeichnet. \n\n\n\n\n\nMariam Meetra\, 1992 in Baghlan\, Afghanistan geboren\, lebt in Berlin. Sie studierte Journalismus und PR in Kabul und schloss einen Master in Sozialwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin ab. Gegenwärtig arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig und ist literarische Kuratorin für die Deutsche Welle und das Beethovenfest in Bonn. 2023 wurde sie mit dem Chamisso-Publikationsstipendium ausgezeichnet. Die Schriftstellerin und Frauenrechtlerin ist Mitglied des afghanischen PEN. 2013 erschien ihr erster Lyrikband »Leben am Rand« auf Persisch. „Ich habe den Zorn des Windes gesehen“\, ihr erster Gedichtband in deutscher Sprache\, wurde aus dem Persischen übertragen von Ali Abdollahi\, Susanne Baghestani\, Sylvia Geist und Kurt Scharf. \n\n\n\n\n\nSabine Schiffner\, 1965 geboren\, lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Köln. Sie studierte Theaterwissenschaften\, Germanistik und Pädagogische Psychologie in Köln\, war Mitglied des Schauspielensembles am Kölner Schauspielhaus und arbeitete als Regisseurin\, Lektorin und Übersetzerin. Sie ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und hat zahlreiche Preise und Stipendien erhalten\, u. a. Jürgen-Ponto-Preis für das beste Romandebüt\, Kindbettfieber (2005)\, Aufenthaltsstipendium in der Villa Aurora/L. A. (2006)\, Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung Weimar (2014)\, zuletzt das Aufenthaltsstipendium im Atelier Galata/Istanbul (2021 und 2022). Ihre Gedichte wurden in viele Sprachen übersetzt\, u. a. ins Englische\, Italienische\, Katalanische und Georgische. 2023 erschien ihr Roman „Nachtigallentage“ (Quintus Verlag). \n\n\n\n\n\nTim Holland\, 1987 in Tübingen geboren\, studierte nach einer Ausbildung zum Buchhändler am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Im Frühjahr 2016 erschien sein Debüt vom wuchern im Gutleut Verlag. Seit 2017 leitet er gemeinsam mit Tristan Marquardt und Hannes Munzinger den hochroth Verlag München. Zuletzt gab er zusammen mit Lukas Dubro „Kollaps und Hope Porn – 13 Zukunftsaussichten“ heraus (Maro Verlag). Er lebt in Berlin. \n\n\n\n\n\n\nVeranstaltet von\n\n\n\nNiederrheinisches Literaturhaus. In Kooperation mit freischwimmer e.V. \n\n\n\n\n\nEintritt\n\n\n\nfrei. Stattdessen sind Spenden für den freischwimmer e.V. sehr willkommen! \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\nFoto/Fotos: © Anna Schwartz (Krämer)\, Dirk Skiba (Kasnitz)\, Heike Steinweg (Meetra)\, Lisa Sanat (Schiffner)\, Simon Grunert (Holland)\, Reinhold Janowitz (Stadtbad)
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